: Jawaharlal Nehru

Kein Rivale für die Präsidentin

Als Indien vor knapp 24 Jahren aus dem britischen Empire entlassen wurde, verabschiedete sich ein hoher Kolonialbeamter von Freunden in Delhi mit den Worten: "Sollte es.

Wieder auf Nehrus Kurs

Die Krise im Kongreß ist gelöst." Wie aus heiterem Himmel kam am Montag diese Kunde, nach Wochen schärfster Auseinandersetzungen zwischen Ministerpräsidentin Indira Gandhi und den im "Syndikat" vereinten mächtigen Führern des rechten Flügels ihrer Pirtei.

Indien - Land ohne Hoffnung?

Die Regierung wird ihre Politik so gestalten, daß auch weiterhin ausländisches Kapital zu gegenseitig vorteilhaften Bedingungen in Indien investiert werden kann.

Nehrus Partei in der Zange

Nur mir knapper Mühe hat die indische Kongreßpartei, die vor zwanzig Jahren den Subkontinent in die Freiheit führte, ihre absolute Mehrheit im Parlament behaupten können.

Mischung von Ost und West

Wenige Staatsmänner unterlagen in Deutschland größeren Fehlurteilen als der vor kurzem verstorbene indische Staatsmann Jawaharlal Nehru.

"Geboren zum König"

Nehru ist nicht, wie andere Große dieser Erde, auf dem Höhepunkt seiner Kraft und seiner Macht abgetreten, sondern nach einer Periode tragischer Abwertung.

Von ZEIT zu ZEIT

Als Nachfolger Jawaharlal Nehrus wählte die Kongreßpartei den 59jährigen Lal Bahadur Shastri. Dean Rusk leitete in Honolulu eine Dringlichkeitskonfe- renz von Politikernund Militärs über die Krise in Südostasien.

Trauer in Indien

Möge er unsterblich sein", rief die Menge, als die sterbliche Hülle Jawaharlal Nehrus am vorigen Donnerstag am Ufer des heiligen Flusses Jumma eingeäschert wurde.

Namen der Woche

James Franck, deutscher Physiker und Nobelpreisträger, nach 1933 in die USA emigriert, starb 81jährig bei einem Besuch in Göttingen.

Namen der Woche

Jawaharlal Nehru, Indiens Premierminister, erlitt offenbar einen leichten Schlaganfall. Seine Ärzte sprachen von zu hohem Blutdruck und „Schwäche in den linken Gliedmaßen“.

Zeitspiegel

Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft veröffentlicht eine Untersuchung über "das geistige Bild der Studenten". Man erfährt daraus, daß 69 % der Studierenden eine Tageszeitung lesen, wobei die Frankfurter Allgemeine von der Mehrzahl bevorzugt wird (58 %), Die Welt von 49 %.

Nehrus Sündenfall

Ein guter Mann, der etwas Böses tut, ist gefährlicher als ein böser Mann." Der jenen Satz 1956 auf dem Petersberg uns Deutschen zurief, hieß Jawaharlal Nehru – und so fragen wir uns denn heute, wie gefährlich dieser Nehru sei.

Das Mißtrauen gegen Menon wächst

Wer früher in Indien ein politisches Gespräch führte, erlebte es regelmäßig, daß spätestens nach fünf Minuten nur noch über Jawaharlal Nehru diskutiert wurde – über seine Vorzüge, Fehler und über seine Zukunft.

Zeitspiegel

"Eine stärkere Strangulierung der Freiheit der Repräsentanten des Volkes läßt sich insoweit kaum mehr denken, man sieht sie geradezu zu Lorbeerbäumen im Vestibül des Koalitionsausschusses degradiert.

Skeptische Fragen an Nehru

John Kennedy ist im Januar dieses Jahres mit drei großen außenpolitischen Zielen angetreten: Verbesserung der Beziehungen zu den blockfreien Ländern, Festigung des Bündnisses mit den Mächten des nordatlantischen Vertrages, Aushandeln von Waffenstillstandsbedingungen mit den Kommunisten.

Zeitspiegel

"Die Welt sieht in der Bundeshauptstadt einem Schauspiel zu, das an die schönen Tage der IV. Republik in Frankreich erinnert.

ZEITSPIEGEL

Der Justizminister des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Lewerenz, hat gegen den Präsidenten des schleswig-holsteinischen Landes-Sozialgerichts, Dr.

Der Cäsar der indischen Demokratie

Am Fuße der Himalaya-Berge verbrachte der indische Ministerpräsident Nehru das letzte Wochenende. In der Abgeschiedenheit von Dehra Dun feierte er seinen siebzigsten Geburtstag.

ZEITSPIEGEL

Der Westen hat den unterentwickelten Ländern in den Jahren 1956 bis 1958 aus öffentlichen Mitteln 8,5 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe gewährt.

Eintönige Schimpferei

Wer vor ein paar Jahren vorausgesagt hätte, eswerde ein Tag kommen, an dem Peking den indischen Ministerpräsidenten Nehru einen "Imperialisten" nennen werde, den hätte man zweifellos für verrückt erklärt.

ZEITSPIEGEL

"Angesichts der immer bedrohlicher werdenden Konkurrenz des Fernsehens und der ausländischen Filme scheint Hollywood jetzt bereit zu sein, buchstäblich alle Kleidungsstücke fallenzulassen, die einem Kassenerfolg im Wege sind.

Der verlorene Führer

Das Institut für Meinungsforschung in Delhi führte kürzlich eine Umfrage nach den populärsten indischen Politikern durch. Der Spitzenkandidat war – wie vorauszusehen – Ministerpräsident Jawaharlal Nehru; ihm folgte mit einigem Abstand ein Mann, dessen Name im Ausland ziemlich unbekannt sein dürfte: Jaya Prakash Narayan, der zur Zeit die Bundesrepublik besucht und als Gast am Stuttgarter SPD-Parteitag teilnahm.