: Jerewan

Armenien: Drehbuch für den Aufstand

In Europa sind autokratische Politiker auf dem Vormarsch – in Armenien wurden sie besiegt. Kann die friedliche Revolution halten, was sie verspricht?

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Nikol Paschinjan: Tarnfleck war gestern

Nikol Paschinjans Revoluzzer-Image brachte ihm das Vertrauen der Straße in Armenien. Tatsächlich gilt der neue Premier als pragmatisch und kompromissbereit.

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Armenien: Wenn ein Diktator irrt

In Armenien haben Demonstranten den Machthaber gestürzt. Ein Moment der Anerkennung, bevor die schlechten Nachrichten wieder alles zuschütten.

Osteuropa: Putins AfD-Truppe

Politiker der Rechtspartei nehmen an Wahlbeobachtungen in Osteuropa teil. Unabhängig sind diese Missionen nicht – sie dienen den Expansionsfantasien des Kreml.

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Armenien: Zwischen zwei Imperien

Das unabhängige Armenien hat sich Russland wieder genähert, weil es Beistand im Berg-Karabach-Konflikt braucht. Damit bleibt die Dekolonialisierung unvollendet.

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Dresdner Sinfoniker: Harte Musik in harten Zeiten

Selten hat ein freies Konzertprojekt politisch so viel Wind gemacht wie das Völkermordprojekt "Aghet". Wir sind mit den Dresdner Sinfonikern nach Armenien gereist.

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Jerewan: Der Aufstand in Armenien ist beendet

Tote, Verletzte und eine Geiselnahme – das ist die Bilanz der Unruhen in Armenien. Oppositionelle hatten in der Hauptstadt eine Kaserne besetzt. Nun haben sie aufgegeben.

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Berg-Karabach: Armeniens Zwickmühle

Die Kämpfe um die armenische Schattenrepublik in Aserbaidschan zeigen ein Problem der südkaukasischen Staaten: Die postsowjetische Sicherheitsarchitektur ist brüchig.

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Armenien: Stammhalter in der Überzahl

In Armenien werden viel mehr Mädchen als Jungen abgetrieben. Nun will das Kaukasusland seine Gesetze verschärfen.

© KAREN MINASYAN/​AFP/​Getty Images)

Genozid: Tote. Dörfer.

Während des Ersten Weltkriegs wurden im Osten Anatoliens rund 1,5 Millionen Armenier ermordet. Was hat die Türkei aus der Schuld von damals gelernt?

Kirche: Für Gottes Lohn

Das Ansehen der katholischen Kirche ist stark beschädigt. Abseits aller Missbrauchsvorwürfe sorgt sie jedoch weiterhin für die Schwächsten der Gesellschaft.