: Johann Peter Hebel

1992: Die Ausgewanderten

W. G. Sebald bewahrt eine noble Haltung angesichts des Katastrophischen des Lebens.

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Theatersaison: Vertreibt die Zombies von der Bühne!

Theaterfiguren müssen größer und witziger sein als die Stücke, in denen sie spielen. Peter Kümmel fordert mehr Übermut zum Start der neuen Saison.

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Johann Peter Hebel: Kleists älterer Bruder

Johann Peter Hebel, der Autor der "Kalendergeschichten", wurde vor 250 Jahren geboren. Zwei neue Biografien versuchen, ihn besser zu begreifen. Von Ulrich Greiner

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Ausblick 2009: Auf Wiedersehen...

...und sei es unverhofft! Was 2009 an Erinnerungsstoff birgt. Über Gedenktage und Geburtstage

Meines Herzens Knochen

Das Jahr ist in der Talfahrt. Es wird Zeit für einen neuen literarischen Jahreskalender. Vorschläge und Warnungen

Erzählkunst: Auf dem Sternenross

Warum gelingt es Patrick Roth, uns so himmlisch zu verzaubern? Eine Antwort, ja ein begeisterter Hinweis auf seinen neuen Erzählungsband "Starlight Terrace"

Vermögenswerte

Wie die Deutsche Bank unsere Bildungsdebatte bereichert

Das Letzte

Immer wieder überfallen uns treue Leser mit der Bitte, wir möchten uns lieber am Busen der deutschen Poesie reiben, damit daraus Milch und Honig fließe...

Der asketische Apoll

Von kaum einem Denker dieses Jahrhunderts ist eine ähnliche Faszination ausgegangen wie von Ludwig Wittgenstein. Die Aura, die ihn – selbst im skeptischen und ironischen, von Bertrand Russell inspirierten Cambridge – umgab, war die eines Genies und Asketen von höchstem ethischem Rigorismus, eines intellektuellen Heiligen, wie ihn auch die rationalistisch entzauberte Neuzeit manchmal noch zu brauchen scheint.

Musiktheater in Hamburg: Dieter Schnebels "Vergänglichkeit" uraufgeführt: Die Welt: eine schiefe Ebene

Der eine: aus Basel, ein den pietistischen Protestantismus durchwandernder dichtender Lehrer, ein humanitärer Theologe, ein weltoffener Prediger gegen Scheinmoral, ein gelassener Realist; der andere: aus Frankfurt/Oder, ein durch das preußische Militär geschulter zweifelnder Ästhet, ein die Extreme personifizierender Dichter, ein nationalitätsbewußter Träumer, ein utopischer Idealist.

Homo Nimmersatt

In Scheidewege, Jahresschrift für skeptisches Denken (Jahrgang 20, 1990/91), steht wieder viel Wissenswertes und Gewissenswertes.

Diverses im Wind

Kalendergeschichten — natürlich fällt einem sofort Johann Peter Hebel als großes Beispiel für diese

Unter einem weißen Himmel

Jürg Federspiel, Jahrgang 1931, aus den hohen Bündnerlanden stammender, in Zürich lebender Basler – ein Mann aus lauter Geschichten; ein Autor, der erzählen will, was denn sonst, und dies hemmungslos; der seinem Hang zum abenteuerlichen Reponieren freien Lauf läßt, Berichterstatter durch und durch, lebensfroh und leserfreundlich – Johann Peter Hebel, der "Hausfreund", ist nahe.

LUDWIG HARIG: Jahresrückblick in Reimen

Ein Lob dem Menschenkind, das keck die Freiheit wagt! Es zog ein Mädchen aus in blanke Katastrophen, es ward getäuscht, gepreßt (ein Stoff für Philosophen), verlor sein Leben fast und hat kein Wort gesagt.

Lieber Sternleser!": Gesprochene Briefe

Er war jeweils gleich zu finden: Auf der ersten Textseite eines Heftes blickte er dem Leser freundlich entgegen und klopfte ihn mit einem weniger gemütlichen Reiztitel aus dem Busch.

Johann Peter Hebel: Das Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreunds

Wir Älteren sind mit, nein an den Geschichten des Schatzkästleins aufgewachsen, einer von Hebel selber im Jahre 1811 getroffenen Auswahl von 100 kleinen Lesestücken aus dem von ihm herausgegebenen Badischen Landkalender, für den er zwischen 1804 und 1819 rund 300 geschrieben hat – Erzählungen, Rätsel, Rechenexempel, kurze Reden und Lebensläufe, Berichte über Kuriosa: warme Winter, Seewunder, Kometen, Traumbilder.