: Josef Neckermann

Neckermann: Wirtschaftswunderwarenwelten

Der Katalog als Hausbibel: Vor 70 Jahren wurde die Neckermann KG gegründet. Sie prägte den Konsum in der Nachkriegs-BRD, der beinahe religiöse Züge annahm.

Unternehmen: Kreativ aus dem Nichts

Die deutsche Industrie hat gelernt, ihre Produktionen und Prozesse permanent zu optimieren. Reicht das gegen die Riesen aus dem Silicon Valley?

© dpa

Versandhandel: Ausverkauf bei Neckermann

Keine Abfindung, kein Sozialplan: Der Finanzinvestor Sun Capital will Neckermann zerschlagen. Alternativvorschläge des Betriebsrats werden ignoriert. Von H. Vensky

Neckermann: Legende aus dem Katalog

Vorstandschef Thomas Middelhoff baut Karstadt um. Ein Symbol des Wirtschaftswunders steht zum Verkauf: Neckermann. Ein Porträt in Text und Bild

Echolot: Josef Neckermann fährt Mercedes-Dance

Eine heiße Woche: Billy Joel schwitzt in der Frankfurter Großraumsauna, Roskilde versinkt im eigenen Abwasser, Jan Delay singt Lieder von Rio Reiser und Udo Lindenberg, die Engländer feiern die Beatles, und die Killerpilze schießen aus dem Popkartoffelsack – Unsere Musikpresseschau

K I R C H S   E N D E   1 : Einmal Millionär und zurück

Vom Hendlkaiser bis zum Hosenkönig: Kirch ist nicht der erste Patriarch, der Pleite geht. Ob Willy Korf gestern oder Leo Kirch heute: Sie hatten Erfolg, weil sie in großen Dimensionen dachten und mehr als andere wagten. Aber oft war es gerade das unerschütterliche Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, das ihnen zum Verhängnis wurde

Leben zählt mehr als Geld

Der Versandhausgründer Werner Otto warnt vor Börsengaunern und reinem Profitdenken. Ein Porträt

Josef Neckermann: Sein Name als Programm

Sein Name gilt als Synonym für einen Teil des Wirtschaftswunders der fünfziger und sechziger Jahre. Als Gründer und langjähriger Chef des gleichnamigen Versandhauses steht der jetzt im Alter von 79 Jahren verstorbene Josef Neckermann dafür, daß auch im hintersten Winkel der jungen Bundesrepublik die Früchte der Marktwirtschaft via Nachnahmepaket ins Haus kamen.

Max Grundig: Aufstieg mit dem Heinzelmann

Sein Name gehört in die Reihe derer, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der Wiederaufbaurepublik als dynamische Selfmadeunternehmer gefeiert wurden.

Wunderwaffen des Aufschwungs

Vom Händler zum Konzernchef: Eine Handvoll Männer raffte in wenigen Jahren riesige Industrieimperien zusammen

Zeitmosaik

Hanna Schygulla (Verdienstkreuz erster Klasse), Josef Neckermann (Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband), Anne-Sophie Mutter (Verdienstkreuz erster Klasse), Jürgen von Manger (Großes Verdienstkreuz), Hans Mayer (großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband), Cornelia Froboess und Eva Mattes (Verdienstkreuz am Bande), Karl Dietrich Bracher (Großes Verdienstkreuz mit Stern).

Die mißratenen Töchter

In neun Jahren hat Karstadt mit Neckermann fast eine halbe Milliarde Mark Verlust gemacht

Reise in die roten Zahlen

Auch nach vier Jahren bringt Karstadt seine Tochtergesellschaft NUR nicht aus der Verlustzone

Pleiten: Ein Wunderknabe weniger

Er ist einer der letzten aus der alten Garde steil aufgestiegener Nachkriegsunternehmer, einer wie Max Grundig und Helmut Horten, wie Josef Neckermann und Heinz Nixdorf.

Josef Neckermann: Ein dressierter Mann

Wenn er doch bloß ein einziges Mal unfreundlich würde, dachte ich beim Espresso; nun saßen wir schon seit zwei Stunden beim Mittagessen, und Josef Neckermann hatte keine Sekunde aufgehört zu lächeln.

Neckermann: Abschied von einer Aktie

Noch vor wenigen Wochen galt die Aktie der Neckermann Versand AG, Frankfurt, in Kreisen von Börsenspekulanten als eine Art Geheimtip.

Ich hatte Feinde wie treue Hunde

Josef Neckermann war mit seinem Wagen im Mittagsverkehr steckengeblieben. Er entschuldigte sich fast eine Minute lang. Jetzt hatte er genau fünfzehn Minuten Verspätung.

Neckermann-Aktie: Papier für Spekulanten

In den letzten Tagen zählten die „alten“ und „jungen“ Neckermann-Aktien zu den Umsatzspitzenreitern in den deutschen Börsensälen.

Manager und Märkte

Von dem häßlichen Verdacht, im Vergleich zum Ausland auf dem deutschen Markt überhöhte Preise zu kassieren, läßt sich die Pharmaindustrie demnächst zumindest akademisch reinwasehen: Im Februar oder spätestens März soll das Gegen-Gutachten des Schweizer Prognos-Instituts als Antwort auf eine kritische Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft vom Herbst 1975 vollständig vorliegen.