: Josef Winkler

Josef Winkler: Den Nazi im Leibe

Verzweifelt komisch: Der österreichische Schriftsteller Josef Winkler erinnert sich an seinen Vater und seine Jugend in Kärnten.

Tradition in München: Oida!

Wahrscheinlich war das traditionelle München schon immer eine Erfindung, früher vielen ein Graus, heute wieder Sehnsuchtsort.

© Daniel RAUNING/​AFP/​Getty Image

Kärntner Hofstaat: Haider war ihr Schicksal

Generationen von willfährigen Mitarbeitern dienten dem verstorbenen Kärntner Landeshauptmann. Was wurde aus seinem letzten Hofstaat?

Religionsdialog: Ganz praktisch

Die Deutsche Islamkonferenz kommt zum vorerst letzten Mal zusammen. Was hat sie bewirkt – und was nicht?

© Jerry Bauer/​ Suhrkamp

Literaturpreis: Der lange Blick

Josef Winkler hat den Georg-Büchner-Preis erhalten. Die Auszeichnung ehrt ihn als einen der eindringlichsten Dichter des deutschen Sprachraums.

Kärntner Jagdszenen

Ekelhaft, geschmacklos, unerträglich und immer dasselbe. Er schreibt, seit er schreibt, seit gut zehn Jahren, an einem Buch.

Fluchreihen, Verwünschungen, Racheformeln, Ausfälle: Ein Hindernislauf

Dieses Bevorstehen einer Offenbarung, zu der es nicht kommt, ist vielleicht das Ästhetische an sich", formuliert Jorge Luis Borges in einem Essay; in Josef Winklers neuem Roman wird, unter andauerndem Metapherngrollen und im fahlen Widerschein katastrophaler Visionen, ohne Unterlaß offenbart, so daß der Leser leicht Reißaus nehmen möchte.