: Jürgen Kruse

Theater

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Theater: Auf See mit Rindbad, dem Rehfahrer

Unheimliche Theaterreisen in die Vergangenheit: In Berlin inszeniert George Tabori Lessings „Juden“, Jürgen Kruse macht Salome zum Popstar, und Nicolas Stemann seziert Kleists „Käthchen“

Theater

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Wie es euch zerfällt

Shakespeare-Doppel in Hamburg: Jürgen Kruse macht Stimmung mit "Hamlet", Jan Lauwers kühlt "King Lear" aus

Engel im Kopf

Friedlich funkeln die Sterne, sanft glüht der Mond. Tief unten aber rauscht der dunkle Ozean. Die Erde bebt und zittert. Dort ist das arme Menschenvolk versammelt: schwere Damen und kühne Waffenträger, Kinder, prunkvoll ausstaffiert, Engel und Geistliche.

Berlin: Eine Jury will dem Theater wohl: Nicht böse sein

Das 31. Berliner Theatertreffen endete im Wahnsinn. Erst, mit, Hang Ulrich Beckers Mannheimer Insps eruiif von Wenedikt Jerofejews „Walpurgisnacht", auf hohem Niveau (gelegentlich von inszenatorischehi Anstand angekränkelt).

Salzburger Festspiele: jedermann gegen jedermann. Ein politisches Denkspiel als Pferdeoper. Und das neue Stück von Botho Strauß – ein Rätselmärchen: Im Gleichgewicht

Das wichtigste Stück der Salzburger Festspiele 1993: „Elektra“ von Richard Strauss. Keinen Ton gehört, aber wie hat Claudio Abbado die antike Tragödie ins Finale gepeitscht! Nichts gesehen, aber wie hat Gerard Mortier die Nicht-Aufführung des Jahres 1995 schon jetzt inszeniert! In der „Jedermann“-Stadt kämpft jeder gegen jeden, und sei es zwei Jahre vor der, vielleicht, bei den Oster-Festspielen Abbados stattfindenden Premiere, die sich Mortier für „seine“ Festspiele im Sommer 95 sichern wollte.