: Jurek Becker

Liebe Gurkenzwiebel

Briefe und Postkarten des unvergessenen Jurek Becker

Gottesvolk und Kriegstrompeten

Zum 9. November: Eine Reise nach Auschwitz und die Schicksalsdämmerung der deutschen Gegenwart

A U S C H W I T Z : Gottesvolk und Kriegstrompeten

Man fragt sich, wie zu leben ist an einem Ort, dessen Bahnhofskiosk Ansichtskarten von der Erschießungswand präsentiert. Gewiss ganz normal. (...) Mancher, der Auschwitz besuchte, war irritiert, dass der erste Eindruck den Superschock verweigert, das größtmögliche Entsetzen." - Zum 9. November: Eine Reise nach Auschwitz und die Schicksalsdämmerung der deutschen Gegenwart

Die staatstreuen Rebellen

Zwanzig Jahre nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns: Ein Besuch bei den wiedervereinigten Ost-Intellektuellen

Mein Vater, die Deutschen und ich

Daß ich als jemand vor Ihnen stehe, den viele für einen deutschen Schriftsteller halten, ist die Folge einer Reihe von Zufällen.

Zeitmosaik

Die rund zwanzigjährige Debatte um Christos Reichstagspektakel hat vor Augen geführt, wie wenig Gespür dieses Land und seine politische Klasse für die Würde von Orten, für nationale Semantik und den identitätsstiftenden Wert von Symbolen entwickelt haben.

Anpasser, Aufpasser, Verpasser

I. Daß man die Herrschaft nicht mit dem Rosenkranz in der Hand behaupte, ist eine hübsche Metapher Machiavellis. Aber die Uno-Statistik, die 1 010 352 000 römische Katholiken in 242 Ländern (Mitte 1991, minus 200 000 Deutsche 1993) zählt, läßt auch die umgekehrte Aussage zu.

Die Photographien von Roger Melis

Die photographische Abbildung eines Gesichts hat etwas Indiskretes. In Bruchteilen einer Sekunde belichtet sich der Film und hält den Augenblick fest.