: Karl Scheffler

Berlin: Verliebt in eine gescheiterte Stadt

Ruppig, struppig und immer zu spät: Viele Berliner haben den Eindruck, die Stadt verachte sie. Dennoch lieben viele es hier – so wie unsere Autoren. Warum eigentlich?

Berlin: Von der Brache zum Campus

Berlin träumt davon, ein deutsches Silicon Valley zu werden. Aber der Onlineversandhändler Zalando in Kreuzberg? Da wehren sich die Nachbarn.

© Carsten Koall/​Getty Images

Berlin: Yankees in der Wüste

Seit hundert Jahren aktuell: Karl Scheffler erklärt in seinem neu aufgelegten Klassiker "Berlin – ein Stadtschicksal", warum die Hauptstadt hässlich war, ist und bleibt.

P O R T R Ä T : Kleine Stadt ganz groß

Berlin spielt der Welt Theater vor: Ein Stück über die neue Metropole, ihre Kühnheit, ihre Lust am Experiment. Doch hinter der Kulisse blühen Spießigkeit und Lust am Untergang. Spaziergang durch die Behauptungsstadt

H A U P T S T A D T : Raus aus dem Rathausghetto

In Berlin wird wieder einmal politisch gepokert. Und nicht über die Zukunft der Stadt verhandelt. Sie könnte rosiger sein, als man denkt. Berlin braucht geradezu eine neoliberale Windböe, einen Rückzug des Staates auch in den Köpfen der Berliner

Architektur: An die Elbe!

Keine andere deutsche Stadt verändert sich derzeit rasanter als Hamburg. Das wird nun gefeiert – einen großen Architektursommer lang

Kleine Stadt ganz groß

Berlin spielt der Welt Theater vor: Ein Stück über die neue Metropole, ihre Kühnheit, ihre Lust am Experiment. Doch hinter der Kulisse blühen Spießigkeit und Lust am Untergang. Spaziergang durch die Behauptungsstadt

Raus aus dem Rathausghetto

In Berlin wird wieder einmal politisch gepokert. Und nicht über die Zukunft der Stadt verhandelt. Sie könnte rosiger sein, als man denkt

Wo der Mensch eilt oder verschnauft

Hatte der kunstsinnige Stadtkritiker Karl Scheffler wirklich unrecht mit seiner Beobachtung kurz nach der Jahrhundertwende, Berlin sei "an guten Plätzen .

Beton mit Rüschen

Das Nikolaiviertel und andere historische Bauplätze in Ost-Berlin: Glanz für eine 750jährige Hauptstadt

Ausstellung: Adolph Menzel in der Kieler Kunsthalle: Malerei im Großen

Eine heroische Seele an einen zwergenhaften Körper gefesselt“: So umschreibt Karl Scheffler das Schicksal des Kleinwüchsigen, dem er „deutliche Züge der Zwergensyche“ bescheinigt, das lebenslange zwanghafte Bemühen, den körperlichen Mangel durch Leistung zu kompensieren.

Über Sekt und Cadaver der kleine Wahnsinn

Ich habe gestern ein neues Triptych beendet und bin daher ziemlich ausgelaugt. Es war eine verdammte Arbeit und viele Tage wußte ich nicht, wo mir der Kopf steht oder fällt – Na nun hab ich’s hinter mir.

Kunstkalender

"Ein Homeride zwischen Fabrikschornsteinen, ein attischer Aristokrat in der Determination des Gymnasialprofessors", schrieb Karl Scheffler bereits 1911, als das wilhelminische Deutschland Max Klinger unentwegt als die größte künstlerische Potenz, als den Erneuerer der Ideale des Edlen, Schönen und Wahren feierte.

Ein Lokalpatriot der Kultur

Zum achtzigsten Geburtstag des ungarischen Kulturphilosophen Georg Lukács am 13. April

"In der Liebe zu Italien ..."

Karl Hillebrand, der im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts in Florenz lebte – er wurde post mortem seitens der Obrigkeit durch eine Marmortafel als ein lodato scrittore, bene merito del popolo italiano geehrt – beschreibt in einem Essay über Lorenzo Medici seine Wahlheimat mit den Worten: "Wer das kleine Städtchen im Arnotal zum erstenmal erblickt, ist kaum überrascht.