: Kiew

Provokation? Nein, Krieg!

Meine Kindheit endete am 22. Juni 1941, obwohl ich damals nur die erste Klasse beendet hatte. Ich erinnere mich noch deutlich daran, als ich aufwachte, weil der Rundfunk laut plärrte und Mutter weinte.

Brief aus Kiew an die ZEIT

Ich bin Ukrainer. Ich heiße Leonid Andrijowitsch, Einwohner von Kyiw. Ich wurde im Alter von 16 Jahre ins Deutschland deportiert (Westfalien).

Die Rote Armee – bald zweigeteilt?

Die Einkreisung des ukrainischen Parlaments glich dem Zeltlager der chinesischen Studenten vor der Großen Halle des Volkes im Frühjahr 1989.

Deutschland in diesem Oktober

Eine Bahnfahrt von Berlin nach Frankfurt, vorbei an Wittenberg, Weimar und der Wartburg

Was der KGB über die ZEIT wissen wollte

Nach dem Mittagessen in der Kantine von Radio Kiew klingelte das Telefon. Die männliche Stimme sprach mich auf eine meiner Sendungen an und bat mich um einen Gesprächstermin.

Schlacht im Brotkorb

Die diesjährige Rekordernte hat die Sowjetunion an den Rand einer der vielen Katastrophen gebracht, denn die Ernte muß eingebracht, gelagert und abtransportiert werden.

Es geht nicht mit rechten Dingen zu

Äußerte sich Genosse Leonid Breschnjew wegen des mäßigen Abschneidens der sowjetrussischen Delegation bei den 19. Olympischen Spielen nur tadelnd, so hat der sportlich ambitionierte Parteichef jetzt allen Grund zu Wutausbrüchen.

So starb Adolf Hitler

Der sowjetische Autor L. A. Besymenski schildert an Hand von Obduktionsbefunden den Selbstmord des „Führers“

Bilder einer Ausstellung

in einem soeben erschienenen Almanach, betitelt ,,Die Brigantine’’, stellt Hans Dulk, Hamburg, die Autoren seines Buchverlags vor, unter ihnen Rudolf Bach, Martin Beheim-Schwarzbach.

Kurze Wirtschaftsmeldungen

Die französischen Lohnerhöhungen gelten, rückwirkend ab 1. Juli, für über 12 Millionen Arbeiter und Angestellte. Die Lohnsumme erhöht sich jährlich um etwa 80 Milliarden.

Die Idylle zwischen Völkerwirren

Auf der Höhe schwebt das Züglein, das nachZürich fährt und den Bodensee, das Münster von Konstanz und die stille, weltweite Geruhsamkeit des Hegaus langsam hinter sich läßt: all die arkadischen Plätze, in denen die Maler hausen, Künstler, die einmal in Paris und Kiew, in Berlin und Rom geträumt und an den gewaltigen Ölgemälden des Louvre und der Pitti-Galerie sich gebildet haben.