: Klagemauer

Jerusalem: Reinigungsarbeiten an der Klagemauer

In die Spalten der Klagemauer Jerusalems stecken Menschen Zettel mit Gebeten, Wünschen und Danksagungen an Gott. Sie müssen regelmäßig entleert werden, um Platz für neue Zettel zu schaffen.

© Gerald Hänel für MERIAN

Jerusalem: Ganz nah bei Gott

Grabeskirche, Klagemauer und Tempelberg: Für Christen, Juden und Muslime stehen in Jerusalem die großen Stätten ihrer Religionen. Zu Besuch mit einem Ex-Geheimagenten

© David Rubinger/AFP/Getty Images)

Israel: Das gedopte Land

Israel erkämpfte vor 50 Jahren im Sechstagekrieg einen klaren Sieg – und wurde zur berauschten Besatzungsmacht. War das der Anfang vom Ende der Demokratie?

Israel: Trump besucht Klagemauer

Donald Trump hat auf seiner Nahost-Reise als erster amtierender US-Präsident die Klagemauer in Jerusalem besucht – ein heikler Punkt des Besuchsprogramms, denn der völkerrechtliche Status Jerusalems gilt international als ungeklärt.

© Jeff Mermelstein

Jonathan Safran Foer: Keine Wahl ist auch eine Wahl

Ein Roman wie eine Klagemauer: Jonathan Safran Foer erzählt in "Hier bin ich" von einer scheiternden Ehe, von der Krise jüdischer Männlichkeit und der Macht der Worte.

© Eliana Aponte/Reuters

Tempelberg: Der Berg des Missverstehens

Gehört der Tempelberg jetzt den Muslimen? Ein Unesco-Dokument legt das nahe. Um des Friedens willen sollte dieser Ort zu einer politisch neutralen Zone erklärt werden.

Judentum: Papa, wir fahren nach Hause

Sein Vater war unserem Autor immer ein Rätsel: Ein Jude, der in Deutschland alles Jüdische versteckte. Wird er ihn auf einer Reise nach Israel endlich begreifen?

Women of the Wall: Ein Kampf um Schal und Riemen

Seit 25 Jahren kämpfen die Women of the Wall dafür, an der Klagemauer in Jerusalem singen zu dürfen. Jetzt ist es ihnen erlaubt – der Kampf ist damit aber nicht zu Ende.

Israel: Tisha Be' Av, der traurigste Tag

Am jüdischen Fasten- und Trauertag Tisha Be' Av werden Klagelieder gelesen. Ein Zentrum des Geschehens ist die Klagemauer in Jerusalem. Bilder vom Trauertag

Weg mit der "Klagemauer"?

KÖLN. – "Gott gibt mir Kraft" und "Es soll keinen Krieg geben" steht in krakeliger Kinderschrift auf dem braunen Pappkarton.

Kölner Klagemauer

KÖLN. – "Wenn Fahnen flattern, steckt der Verstand in der Trompete." Das ukrainische Sprichwort kann man auf einer der vielen braunen Papptafeln lesen, die an der "Klagemauer für Frieden" dem scharfen Wind am Südturm des Doms trotzen.

Ein Hauch von Sarajewo

Das Blutbad an der Klagemauer war nicht bloß "ein sehr trauriger Vorfall", wie sich der Jerusalemer Polizeichef ausdrückte. Es war ein Massaker: Sieben Juden wurden durch Steinwürfe verletzt, aber über zweihundert Palästinenser durch Schüsse; mehr als zwanzig Araber lagen am Ende tot auf dem Tempelberg.

Bonner Bühne: An der Klagemauer

Ach, wie geht das alles durcheinander. Die Berliner versuchen, eine Regierung auf die Beine zu stellen, irgendeine. Die Grünen dort unterziehen sich der verblüffenden Bemühung, jene etablierte Staatspartei zu werden ("Jahrhundertgelegenheit", sagt Christian Ströbele bescheiden), wofür sie einige enttäuschte Alt-Linke ("Koalitionsbesoffenheit", meint Jutta Ditfurth) schon längst halten.

Gewitterwolken über der Klagemauer

Der Ausgang der Wahl war wie ein Schock, der verstört und lähmt. Zum erstenmal in der gerade 40jährigen Geschichte Israels blieben die Religiösen als Sieger auf der Walstatt der zwölften Parlamentswahl.

Ein Haus für Bilder

Inzwischen sind die "Terror-Vokabeln", von denen der Museumsdirektor sprach, verschwunden. Niemand behauptet noch, daß die "kalte schwarze Fassade" der nordrhein-westfälischen Kunstsammlung am Düsseldorfer Grabbeplatz an Konzentrationslager erinnere, an Gefängnis- und an Klagemauern.