: Klaus Modick

Buchmesse: Neuer Feminismus!

Lesungen und Interviews über die "neue F-Klasse" mit Thea Dorn, das Gastgeberland Indien, neue literarische Formen im Netz und vieles mehr. Eine einstündige Sendung zur Buchmesse zum Anhören

DAS LETZTE

Autor des Folgenden bewirbt sich hiermit um das Stipendium der Villa Massimo in Rom. Er gibt zwar zu, daß er die vom Innenminister geplante Ablösung der Massimo-Direktorin Elisabeth Wolken zunächst begrüßt hat, daß ihm nun aber, nach dem Plädoyer des Malers Hans Peter Reuter in der FAZ sowie einer schneidenden Glosse des Kunstredakteurs Dr.

Die im Dunkeln tanzen

Wenn sich Schriftsteller öffentlich über die Werke ihrer Kollegen äußern, handelt es sich dabei nicht automatisch um poetologische Erklärungen in eigener Sache.

Der Streit um die Villa Massimo: Hund und Hase

Es gibt in der Tat Wichtigeres als die Villa Massimo in Rom. Der Streit über die Fähigkeit oder Unfähigkeit der Direktorin Elisabeth Wolken ist steinalten Datums, und die Tatsache, daß er in diesem Sommer mit dem Protestschreiben der Schriftsteller Klaus Modick, Hanns-Josef Ortheil und Richard Wagner einen neuen Höhepunkt erreicht hat ("Notstand: Villa Massimo", ZEIT Nr.

Neue Versuche über Walter Benjamin: Passage im Spagat

Pierre Missac, der Walter Benjamin noch persönlich kennengelernt hatte, als dieser in Paris am Fragment gebliebenen "Passagenwerk" arbeitete, hat große Verdienste um die Rettung und Überlieferung des in der Pariser Nationalbibliothek versteckten Nachlasses Benjamins.

Weltverachtung, pauschal

Joseph von Westphalens radikale Verdrossenheit und sein Roman "Im diplomatischen Dienst"

"Ich fühl’ mich als Naivling ganz wohl": Leben und leben lassen

Von einem sowjetischen Militärtribunal wurde der Rostocker Walter Kempowski 1948 aus politischen Gründen zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt; davon verbüßte er acht Jahre im berüchtigten Zuchthaus Bautzen und kam nach seiner Amnestierung in die Bundesrepublik.

Trostloses Fremdgehen

Oh, wie trostlos sind die kleinen deutschen Städte!" – Dostojewskis Stoßseufzer ("Der Spieler"), den Eckhard Henscheid als Motto einem der Prosastücke vorangestellt hat, die der Band "Die drei Müllerssöhne" versammelt, gibt nicht nur diesen Glossen, Märchen und Erzählungen ein Leitmotiv; er ist vielmehr auch eins der Kraftzentren, die Henscheids Werk im Ganzen organisieren.

Über die Klippen

Im Selbstverlag erschien 1920 "In Stahlgewittern", der Versuch des damals 25 Jahre alten, völlig unbekannten Autors, seine traumatischen Weltkriegserfahrungen in Form eines stilisierten Tagebuchs zu bewältigen – und heroisch zu überhöhen.

Ein Kapitel für den Küstennebel

Seine berühmten Bücher – "Die Schatzinsel", "Die Entführung", "Der Junker von Ballantrae" und die späten Meistererzählungen aus der Südsee – berichten von abenteuerlichen und gefahrvollen Reisen.

Turbulenzen zu Beginn und am Ende – doch die von Rolf Tiedemann besorgte Ausgabe der "Gesammelten Schriften" Walter Benjamins ist eine außerordentliche Editionsleistung: ein großer Stilist würdig präsentiert: Arche und Archiv

Anfang und Ende der Herausgabe von Walter Benjamins "Gesammelten Schriften", in der die "unerwartetste und größte posthume Rezeption eines zeitgenössischen Denkers" (Siegfried Unseld) dieses Jahrhunderts eine beispiellos seriöse Basis bekommen hat, waren von schrillen Mißtönen begleitet.

Der Fluß aus dem Meer

Landverschiebungen an der Nordseeküste haben die Jade oft aus ihrem Bett geworfen