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Kolumbien: Weichenstellung für den Friedensprozess

  • Am 11. März fand in Kolumbien die Parlamentswahl statt. Die mehr als 36 Millionen Wahlberechtigten konnten ein neues Abgeordnetenhaus und einen neuen Senat wählen. Die Wahlbeteiligung lag bei unter 50 Prozent.
  • Die von Ex-Präsident Álvaro Uribe geführte Rechtsaußenpartei Centro Democrático wurde stärkste Kraft. Sie erreichte 16,5 Prozent der Stimmen für den Senat und 16,1 Prozent für die Abgeordnetenkammer. Die nach dem Friedensschluss in eine Partei umgewandelte Farc bekam weniger als 0,5 Prozent.
  • Die Parlamentswahl gilt als wichtigste Probe für die Präsidentschaftswahlen am 27. Mai.
  • Seit 1946 kämpften die Farc-Rebellen, die "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens", gegen Großgrundbesitzer und die Regierung des Landes. Mit einem historischen Friedensabkommen zwischen Regierung und Guerilla wurde 2016 der bürgerkriegsähnliche Zustand in Kolumbien beendet.
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Kolumbien: Ein Nein zur Versöhnung

Die Volksabstimmung in Kolumbien hat eine Ablehnung des Friedensvertrags mit den Farc-Rebellen ergeben. Die Nein-Kampagne war zu stark und die Wahlbeteiligung zu gering.

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Kolumbien: Der lange Weg zum Frieden

In Kolumbien ist das Ende eines jahrzehntelangen Bürgerkriegs zum Greifen nah. Dafür muss der Rest der Welt die Hintergründe des Drogenkonflikts begreifen.