: Konrad Adenauer

ZEITSPIEGEL

Konrad Adenauer jun. charakterisiert seinen Vater in der vom Münchener Kindler Verlag herausgegebenen Adenauer-Biographie von Paul Weyman mit den folgenden Worten: "Andere zu überzeugen war Vaters Stärke, und er übte diese Kunst selbst im engsten Familienkreise.

Franz Blücher

Der Vizekanzler und Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Franz Blücher, ist in einer seltsamen Lage. Da er gegen den Wunsch seiner Fraktion seine Stimme für das Saarstatut abgab, hat er das Vertrauen seiner Partei verloren.

Die Frau des Politikers

Als Hermann Ehlers vor nur vier Jahren Präsident des Deutschen Bundestages wurde, war er in der Öffentlichkeit noch kaum bekannt.

Bremen: Die Schaffermahlzeit

Nach uralter bremischer Tradition findet am zweiten Freitag im zweiten Monat des Jahres, diesmal also am 12. Februar, die "Schaffermahlzeit", das große Fest der Seefahrt und des Handels, statt.

Ein rosarotes Magazin

Es wäre nicht übel, wenn zu der Bockwurst der HO uns noch ein Blümlein blühte. Halb rosenrot – halb veilchenblau, so recht was fürs Gemüte.

Du siehst also, mein lieber Watson. . .

Verderben Detektivromane wirklich den „guten Geschmack“? Fast scheint es so, denn unser Mitarbeiter Eberhard P. Michalek, dem wir Kriminal- und Detektivromane zum Besprechen gaben, lieferte uns statt der Besprechung – eine Detektivgeschichte.

Große Koalition?

Der Wahlkampf ist immer mehr zu einem Duell zwischen dem Bundeskanzler, der die Koalition CDU/FDP/DP vertritt, und dem Führer der SPD, Ollenhauer, geworden.

Die Überstadt der Zukunft

„Ohne Berlin scheinen die Deutschen dazu verurteilt, das Volk ohne Großstadt zu sein. Die Entscheidung, daß Bonn zur Kapitale der Bundesrepublik gemacht wurde, besiegelt dieses Schicksal gewissermaßen, und man versteht die Gefühle des Patrioten, der Konrad Adenauer gerade dies nicht verzeihen kann .

Heinrich von Brentano

Die Familie stammt vom Comer See, wo noch heute in Tremezzo die schöne, ehemals ihr gehörige Villa steht. Um die Wende des 17.

Französische Provokation

Die französische Regierung hat einen neuen Plan für eine europäische Verteidigungsgemeinschaft vorgelegt, der mit ihrer bisherigen Konzeption einer integrierten Europa-Armee nichts mehr gemein hat.

Stuttgart entscheidet im Bundesrat

Der Ministerpräsident des Südweststaates, Dr. Reinhold Maier, ist in den letzten Monaten auf der politischen Bühne immer stärker ins Scheinwerfer- und Rampenlicht gerückt.

Macht oder Ohnmacht der Deutschen Akademie?

Das Wahrzeichen der Stadt ist eine Art Nelsonsäule, die auf einer Art Trafalgar Square steht. Der Platz heißt Luisenplatz; denn aus Darmstadt kam jene Luise nach Weimar, die Goethes anmutige und wehmütige Herzogin wurde, weil Karl August sich ja außer der Braut auch den Minister aus dem Westen nach Thüringen holte.

Unsere beiden Völker

Die Regierungen Frankreichs und der Bundesrepublik haben sich ehrlichen und aufrichtigen Herzens für eine Politik der europäischen Gemeinschaft entschieden.

Kleine Geschenke

Bundeskanzler Dr. Adenauer und der sowjetzonale Staatspräsident Pieck begingen ihren 76. Geburtstag. Pieck erhielt als Geschenk das Gemälde eines unbekannten Malers „Produktionsberatung auf einer Baustelle“, eine „Dokumentarsammlung über die nationale Widerstandsbewegung in Westdeutschland“ und eine Ausgabe der „Neuen Rheinischen Zeitung“ vom 1.

Ein Wort an die Landwirtschaft

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft, durch Max Eyth geschaffen und 1947 von einer Gruppe ausgezeichneter Fachleute neu begründet, hat in vorbildlicher organisatorischer Kleinarbeit, alte Traditionen getreulich erfüllend, wesentlich mit zum Wiederaufbau der produktionstechnischen Leistung in der westdeutschen Landwirtschaft beigetragen.

DIE WOCHE

De Vereinten Nationen haben der rotchinesischen Regierung in Peking einen Fünfpunkte-Friedensplan vorgelegt. Der Plan sieht einen Waffenstillstand in Korea, den Rückzug aller ausländischen Truppen aus der Halbinsel und eine Viermächtekonferenz zwischen den USA, Großbritannien, der Sowjetunion und Rotchina vor.

Geburtstags-Echo

Der Zufall wollte es, daß der Bundeskanzler der Deutschen Bundesrepublik, Dr. Konrad Adenauer, und der Staatspräsident der von den Sowjets eingesetzten Ostzonenregierung, Wilhelm Pieck, in derselben Woche 75 Jahre alt wurden.

Messe in Permanenz

Messe, Markt, Stapel – wo liegt in diesem Dreiklang historischer Ereignisse der altehrwürdigen Handelsmetropole am Rhein der Vorläufer der Kölner Messe? Es ist bemerkenswert, daß der Messegedanke in Köln erst mit der Aufhebung des für die Stadt so bedeutsamen Stapelrechtes lebendig wurde.

DIE WOCHE

Bundeskanzler Konrad Adenauer hat dem Bundestag sein Kabinett vorgestellt und eine Erklärung über sein Regierungsprogramm abgegeben.

Premiere der Regierenden

Nanche Leute hatten etwas spitz gesagt: Bonn? Ach, ist das nicht die kleine Residenz mit Serenissimus und Kindermann? Ist das nicht das Städtchen am Rhein, wo sie noch die Kühe am Abend zur Tränke treiben und der Schwager Postillon sich fröhlich eins bläst, wenn er im leichten Trab mit seinen Rössern durchs Rheintal womöglich von Frankfurt – herunterkommt? So ähnlich, mit einem Quentchen Bosheit, füllte es die Spalten etlicher Journale, auch im Ausland.

Endlich Boden unter den Füßen!

Pünktlich und genau vollziehen sich die Ereignisse: Bundesrat und Bundestag konstituieren sich, die Bundesversammlung tritt zusammen und wählt den Bundespräsidenten, der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestag gewählt, die Bundesminister werden vom Bundeskanzler vorgeschlagen und vom Bundespräsidenten ernannt.

Konrad Adenauer

Bestimmt möchte er Kanzler sein, sehr wahrscheinlich wird er Kanzler werden, vielleicht sogar ein guter Kanzler: Konrad Adenauer.

Land der begrenzten Möglichkeiten

Ein deutsches Märchen: „Konrad Adenauer, Carlo Schmid und Theodor Heuß kommen zusammen. Sie sind des langen Streites um das Grundgesetz und auch des langen Grundgesetzes müde.

Bonn: Parlamentarier in guter Stimmung

Vom Reichstag zur Pädagogischen Akademie – Gespräche mit deutschen Politikern – Gegensätze zwischen den Parteien und freundschaftliches Verhandeln