: Kurt A. Körber

Trauriger Zorn

Die Hamburger Renommierfirma Hauni kündigt Entlassungen an - Folge des Tabak-Deals in den USA

Zeitmosaik

"Phantastische Stimmen, großartiges Bühnenbild", lobte Dr. Martin Willich, CDU-Vize-Fraktionschef und Studio-Hamburg-Chef, die Aufführung.

Manierlich hinter Mauern

Hamburg liegt ein bißchen weiter weg. Erst etwas später kommt manches Kunst- oder Kultur-Gut hier an, das im fashionablen Köln oder im hochgetürmten Frankfurt schon Mode, das im wieselflinken Berlin schon Alltag ist.

Kurt A. Körber wird 80: Ein Anstifter

Es war im März 1987 in Moskau, ziemlich am Ende des 81. Bergedorfer Gesprächskreises, als sich Kurt A. Körber zu Wort meldete.

Es geht los

Nicht nur Kurt A. Körbers 25 Millionen für die Deichtorhallen, sondern auch: 1,5 Millionen eines unbekannten Spenders für John Neumeiers Ballettschule, die Ende September eröffnet werden soll; 3 Millionen von Gerd Bucerius für die Renovierung des Literaturhauses und 1,2 Millionen eines wiederum unbekannten Spenders für den Literaturhaus-Verein; schließlich die Rettung der Kampnagelfabrik für freie Theatergruppen, die nicht zuletzt durch eine Spende des Großkaufmanns Thomas Wegner ermöglicht wurde – Hamburg holt auf, die alte mäzenatische Tradition der Stadt belebt sich, und das hierorts übliche Geunke darüber, daß überall, ob in Frankfurt, Köln oder Berlin, kulturelle Großtaten geschähen, in Hamburg jedoch alles am Geiz der Pfeffersäcke scheitere, dieses Geunke sieht sich auf einmal widerlegt.

Zeitmosaik

Als man ihm vorschlug, die dem Abbruch schon fast anheimgegebenen und nur durch seine Renovierungsmillionen geretteten alten Hamburger Gemüsemarkthallen nach ihm zu benennen, da winkte Kurt A.

DAS LETZTE

Sie kommen aus Hamburg? Da gibt es doch die Hafenstraße?! In der Tat. Aber das ist nicht alles. Wir haben auch gerade einen neuen Bürgermeister bekommen, der vor der Ablegung seines Amtseides erst einmal die Altersversorgung für den Rücktrittsfall geregelt wissen wollte.

Ein neuer Preis für Forscher: Mentor mit Millionen

An Preisen mangelt es wahrlich nicht, auch nicht für Wissenschaftler, Techniker und Mediziner. Natürlich reicht keine der Auszeichnungen, deren Zahl unüberschaubar groß geworden ist, an das Prestige des seit 1901 vergebenen Nobelpreises heran.

Der Hamburger Fabrikant und Erfinder Kurt A. Körber wird an diesem Freitag 75 Jahre. Er gehört zu jener Handvoll deutscher Unternehmer, die Kunst und Wissenschaft großzügig fordern. Der Bergedorfer Gesprächskreis – ein Treffpunkt der Diskussion fernab der parteipolitischen Klischees – ist sein Werk: Der Stifter als Anstifter

Verantwortung zu tragen nicht nur für sich selber, nicht nur für die eigene Familie, sondem auch für die Allgemeinheit, für das öffentliche Wohl, für die res publica – das war ein der Kaufmannschaft wie der Arbeiterbewegung in Hamburg gemeinsames Prinzip, auch wenn ihnen im 19.

Kultur für die Europäer

Er war schon immer sein getreuer Paladin. Kurt A. Körber hatte bislang immer eine mehrstellige Summe übrig, wenn es darum ging, irgendein böses Loch in einem Hamburger Kulturetat zu stopfen.

Passagierschiffahrt: Neue Retter für die Hanseatic

Am 1. Dezember entscheidet sich die Zukunft der Deutschen Atlantik Linie (DAL). An Bord ihres einzigen Schiffes, „Hanseatic“ (Werbeslogan: „die schöne Hamburgerin“), treffen sich die Schiffseigentümer zu einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung.

Eine Frage – viele Antworten

Auf Einladung von Dr. Kurt A. Körber (Hauni-Werke, Hamburg-Bergedorf) hatten sich Wissenschaftler verschiedener Bereiche, Ärzte, Vertreter der Arbeitgeber und der Gewerkschaften, Publizisten, Deutsche und Ausländer zu einer Diskussion zusammengefunden.

Zeitraffer

Genügt es, eine Gedenkfeier zu veranstalten? Genügt es, einen Platz oder eine Brücke nach dem Ermordeten zu benennen? – Diese Fragen bewegten Dr.