: Kurt Schwitters

Wenzel Storch: Unter Frömmlern

Der Universalkünstler Wenzel Storch legt seine Autobiografie vor. In "Die Filme" erschafft er sich seinen Privatkosmos mit der eigenen Person als Sonne im Zentrum.

K U N S T : An der Leine

Das Sprengel Museum zeigt Hannovers Beitrag zur Neuen Sachlichkeit. Selbstverständlich ist die Schau die umfangreichste, die es zu diesem Thema je gab, und sicher auch die ergiebigste

L Y R I K : Was gibt's denn da zu lachen?

Fragen zum Gedicht (10) - Über komische Lyrik. Mit dem deutschsprachigen komischen Gedicht ist es bergauf gegangen. Im Laufe des letzten Jahrhunderts

A B     5    J A H R E N : Ohren hoch!

Ostern in modernen Zeiten: Kurt Schwitters und Carsten Märtin schicken den Hasen auf Bildungsreise. Kurt Schwitters/Carsten Märtin (Ill.): Die Geschichte vom Hasen

Kunstkalender

29. 4.-27. 6................................................................................................................

Kunstkalender

Eine Retrospektive. Ein Rückblick. Sie zeigt eine klar umrissene Facette moderner Kunstgeschichte, einen Beitrag zum Prinzip Collage und ihrer Entwicklung.

Kleiner Kunstkalender

Es handelt sich um „das teuerste Buch der Welt“ (Herstellungskosten und Verkaufspreis: zwei Millionen Mark), „das schwerste Buch der Welt“ (allein der Bronzeeinband wiegt 210 Kilo), „das Buch, das die Welt in Staunen versetzt“ (eine Million Besucher in Frankreich, Italien und Deutschland haben es bisher, für zwei Mark Entrée, bestaunt).

Zu empfehlen

ES ENTHÄLT eine Reihe kluger Essays über Gestalten der neueren deutschen und französischen Literatur, die nicht nur Geschöpfe reiner dichterischer Imagination, sondern oft genug für ihre Autoren gleichzeitig Maske oder Wunschbild sind – außer Palmström und Anna Blume (ein Geschöpf Kurt Schwitters) umschließt der Kreis so Gegensätzliches wie Jarrys König Ubu und Else Lasker-Schülers Prinzen Jussuf, Trakls Knaben Elis und Brechts Herrn Keuner.

Ausstellung in Kiel: Arthur Köpcke: Warum? Warum nicht!

Einen mittelgroßen Katalog erfordert die künstlerische Ausbeute eines Sommers bei Georg Baselitz. Und manche solcher Kataloge haben wir schon gesehen und werden sie auch weiter sehen, denn wir wünschen Baselitz, dessen 50.

Kunstkalender

Günter Busch präsentiert diesmal nur die Zeichnungen, das plastische Werk will er später ausstellen. 100 Blätter aus den Jahren 1945 bis 1968, die Seitz wichtig waren, die er für den Band „Bildhauerzeichnungen“ bestimmt hatte, der 1970, ein Jahr nach seinem Tod, erschienen ist.

Zeitmosaik

Seien wir ehrlich: Man hat ihn immer überschätzt! Als Gipfel der deutschen Dichtung, als größte Persönlichkeit der deutschen Literatur wurde er gepriesen, man hat ihm Denkmäler errichtet, Straßen, Plätze und Preise mit seinem Namen geschmückt, man hat ihn weltweit als Aushängeschild der deutschen Kultur benutzt.

Kunstkalender

„Erken dich selbs“, ist auf dem Rahmen des Handspiegels zu lesen, in den der Maler Lucas Furtenagel den dargestellten Kollegen Hans Burgkmair und dessen Frau blicken läßt.

Melancholische Mythe vom Merz

Man nehme“, so schrieb Kurt Schwitters 1921 in der Zeitschrift Der Ararat, „Zahnarztbohrmaschine, Fleischhackmaschine, Ritzenkratzer von der Straßenbahn, Omnibusse und Automobile, Fahrräder, Tandems und deren Bereifung, auch Kriegsersatzreifen und deformiere sie.

Ausstellung in Hannover: „El Lissitzky“: Umsteigestation von – nach +

Alle machten ihre Scherze, nur einer blieb ernst: Im Gästebuch der Käthe Steinitz, in dem sich das künstlerische Leben im Hannover der frühen zwanziger Jahre als eine Art permanenter Privatkarneval widerspiegelt (und in dem in den frühen dreißiger Jahren die bange Verabschiedung in die Emigration registriert ist), machen Hanna Hoch, Raoul Hausmann, Moholy-Nagy, Theo van Doesburg und allen voran natürlich Kurt Schwitters ihre kleinen und großen Witze – nur einer zeichnete eine knappe Konstruktion und schrieb groß und deutlich lesbar daneben: „Man nennt mich EL LISSITZKY und das nenne ich PROUN.