: Kurt Vonnegut

Harry Rowohlt: Ein Paganini der Abschweifung

"McKinsey möge sich bitte freundlichst und gründlichst gehackt legen": Als Autor und Übersetzer besaß Harry Rowohlt eine Haltung, die man heute sehr vermissen kann.

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"Girls": Schöner scheitern

Was ist los mit "Girls"? In der neuen Staffel startet Hannah ein Elitestudium in Iowa und auch ihre Freunde sind erstaunlich gesittet. Ist die Serie erwachsen geworden?

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Tobias Wolff: Parallelwelten voller Lügner

Der neue Leipziger Buchpreisträger Clemens J. Setz über das Glück des Erzählens – und Tobias Wolff, den amerikanischen Meister der Short Story.

© Martin Tessler

Douglas Coupland: Zwei Klicks weiter

Eine Welt ohne Bienen und ohne Geschichten: In seinem Roman "Generation A" beschreibt Douglas Coupland die selbstverschuldete Einsamkeit im digitalen Zeitalter.

© Christopher Furlong/​Getty Images

Das ist mir heilig: Verehrung für die Musik

Der Musiker und Schriftsteller Joey Goebel liebte Punk-Musik. Er überlegt, warum Gott vielleicht doch auf uns stolz ist.

Kerle in vermintem Gelände

Deutsches Theater: Armin Petras und Fritz Kater begleiten 3 von 5 Millionen auf ihrem Weg von der Weimarer in die Berliner Republik

Kein Platz für Primadonnen

Wie forschen Zellbiologen in postgenomischer Zeit? Die Mitarbeiter eines neuen Max-Planck-Instituts in Dresden stellen dazu ihr Ego hintan

Pooh's Corner

Meinungen eines Bären von geringem Verstand

Fürchterliche Furchtlosigkeit

Gleich in den ersten Sätzen meldet sie sich, die unverkennbare Stimme, der Geist der Erzählung, der Augustin-Sound. Ein Ton, der an das sprichwörtliche Pfeifen im dunklen Wald erinnert, der Mut machen, eine ganze Welt in Schach halten, beschwingt und drohend klingen soll, der aber doch nicht verbergen kann, was ihn antreibt: die pure Angst.

Bildung und Bildschirm: Nichts als Ablenkungs-Manöver

Politik ist – neben anderem – auch die Kunst, den Gegner dort kämpfen zu lassen, wo man selbst gar nicht mehr hin will. Die alte Strategenweisheit kam mir in den Kopf, als ich dieser Tage las, wieder einmal las, die Studenten seien faul und dumm, von 118 Abiturienten wüßten 118, was "Die Straßen von San Francisco" sind, aber nur 9, was "Schloß Gripsholm" ist, und der Bekanntschaftsgrad von Prof.

Das Lesen – ein Spiel

Jetzt will ich es aber wissen, endgültig. Deshalb muß ich es schriftlich fixieren. Weil sich sonst doch wieder alles in Luft auflösen könnte.