: Le Corbusier

Unsere Welt auf Reisen

Die Ferien beginnen. Millionen ziehen in die Ferne. Aber das Fremde finden sie nicht mehr. Die Städte gleichen sich an, aus lokalen Bräuchen werden globale Trends. Alle Sehnsuchtsorte sind jederzeit erreichbar - der Tourismus hat die alten Utopien erledigt

E R K E N N T N I S : Wo Fenster keine Löcher sind

Eines der architektonisch einflussreichsten Wohnhäuser der Welt steht in Brünn. Mies van der Rohe baute die Villa Tugendhat 1928. Auch heute noch beeindruckt die tschechische Stadt als Ort der Moderne

Genie im Niemandsland

Aus Heu, Brettern, Blech und Abfall baut der amerikanische Architekt Samuel Mockbee Häuser für die Armen

Die Herren der Stühle

Der deutsche Zweig der Thonet-Famile führt eine große Tradition weiter

Der arme Prophet

Abschied von der weißen Kiste: Der Baupionier J. J. P. Oud wird wieder entdeckt - als Quertreiber der Moderne

"Keine Radikalkuren"

Rudolf Petersen über Stadtentwicklung in der Ersten und in der Dritten Welt

Bauen - auf die Bürger

Erstmals leben weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Planer stehen vor großen Problemen. Wie sieht kompaktes Wohnen aus? Lässt sich urbane Lebendigkeit inszenieren?

The Un-Private House

Der Zukunft ein Zuhause! Wie werden wir wohnen? Folgt auf den flexiblen Menschen das flexible Daheim? Eine New Yorker Ausstellung bietet Ausblicke auf neue Lebenswelten

LUCHS 140: Kinderbuchempfehlung

Thomas Davids Buch "Vincent van Gogh: Brücke von Arles" nimmt Künstler, Kunstwerk und die Kinder, für die es geschrieben wurde, gleichermaßen ernst.

Adolf Meyer, der Mann neben Gropius, vom Bauhaus-Archiv entdeckt: Schatten-Architekt

Der berühmteste Meier unter den Architekten heißt Richard, ist ein Amerikaner und schreibt sich mit i. Unter den y-Meyers der zeitgenössischen Baukunst hatte es spät, sehr spät, nur ein Schweizer zu allgemeinem Ansehen gebracht: Hannes Meyer (1889-1954), der eigenwillige Nachfolger Walter Gropius’ als Bauhaus-Direktor in Dessau.

Vielen Großstädten droht der soziale Untergang. Zwei Franzosen – ein Philosoph und ein Architekt – wissen Rat:: Rettungsbojen für die Obdachlosen

Der Schweizer Architekt Le Corbusier verglich die Stadt mit einem Passagierdampfer, den es auszustatten gelte. Der französische Philosoph Paul Virilio und der Architekt Chilpéric De Boiscuillé wollen nun Rettungsboote an Bord nehmen: Sie sehen die Stadt als Schiff, das untergeht; die Passagiere brauchen Rettungsbojen und Schwimmwesten.

Berlins Bausenator nennt die Leerstelle vor dem Brandenburger Tor den "Salon der Republik". Soll der neugestaltet oder restauriert werden? Und was könnten die Kriterien sein? Eine "zeitgemäße" Bebauung ist nun beschlossen worden. Doch auch dieses Wort ist mehr Frage als Antwort: Was wird aus dem Pariser Platz?

Der Pariser Platz in Berlin ist weltberühmt. Ob er einmal wirklich schön war, können wir nicht sicher mehr beurteilen, nur sagen, daß seine Geschichte gut dokumentiert ist und seine Gestaltung wie die weniger Orte sonst architektonisch analysiert.

Mutters Haus

Ein gemütlicher Titel für ein sympathisches Buch über ein außergewöhnliches Haus, das mittlerweile im Tempel der Architekturgeschichte verehrt wird – neben so alten Divas wie Palladios Villa Rotonda, Le Corbusiers Villa Savoye und Wrights Wasserfallhaus in Pennsylvanien.

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