Leipziger Buchmesse: Alles zum Literaturfrühling

  • Vom 21. bis 24. März 2019 findet die Leipziger Buchmesse statt.
  • Gastland ist in diesem Jahr Tschechien.
  • Der Preis der Leipziger Buchmesse ging in diesem Jahr an Anke Stelling ("Schäfchen im Trockenen") in der Kategorie Belletristik. Harald Jähner ("Wolfszeit") erhielt den Preis in der Kategorie Sachbuch, und für die beste Übersetzung wurde Eva Ruth Wemme (Gabriela Adameșteanu: "Verlorener Morgen") ausgezeichnet.
  • Den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung erhielt die US-russische Journalistin Masha Gessen.

Leipziger Buchmesse: Literatur muss gar nichts

© [M] Petra Stockhausen/Westend61/Getty Images

Auf der Leipziger Buchmesse finden sich unzählige Bücher der Stunde: zur AfD, zu Sexismus, zur Gentrifizierung. Romane werden heute zu bloßen Debattenbeiträgen reduziert.

© Wolfgang Stahr für DIE ZEIT

Jáchym Topol: Beobachter mit kaltem Blick

Tschechien ist das Gastland der Leipziger Buchmesse und Jáchym Topol einer seiner bedeutendsten Autoren. Eine Begegnung mit dem großen mitteleuropäischen Erzähler

© Havanna Scriva

Anke Stelling: Schweigen in Prenzlauer Berg

Anke Stelling hat den Preis der Leipziger Buchmesse verdient gewonnen. Ihr Roman "Schäfchen im Trockenen" ist Ermächtigungsrede und Angstschrift gegen den Abstieg.

"Herkunft": Die Deutschen überholen

© Luchterhand

Er ist der Libero der Gegenwartsliteratur mit Migrationshintergrund: Saša Stanišić erzählt in seinem Buch "Herkunft", wie er aus Bosnien floh und in Deutschland ankam.

Kinderbücher: Das lesen jetzt alle

© Illustration: Angie Wang für DIE ZEIT

Einmal im Monat gibt es künftig die ZEIT-LEO-Bestsellerliste für Kinderbücher. Aber was ist das überhaupt, ein Bestseller? Unsere Autorin erklärt's – für Kinder.

© Fotos (Ausschnitte): Günter Zint/bpk (l.); Stefan Boness/Ipon

"Republik der Angst": Eine Furcht jagt die andere

Der Historiker Frank Biess ist mit "Republik der Angst" für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Er wagt einen neuen Blick auf die deutsche Geschichte nach 1945.

© Sebastian Hänel

"Der traurige Gast": Die urbane Odyssee

Berlin, diese ewige Baustelle: Matthias Nawrat gelingt es in seinem Roman "Der traurige Gast", die deutsche Hauptstadt noch mal mit unverbrauchtem Blick zu sehen.

© Karim Sahib/AFP/Getty Images

Michio Kaku: "Ja, die Sonne stirbt. Na und?"

Die Zukunft der Menschheit liegt im Weltraum, schreibt der Physiker Michio Kaku in seinem Buch "Abschied von der Erde". Wie stellt er sich die Besiedlung des Alls so vor?

© Emily Wiethorn

Feminismus: Lieber peinlich als männlich

Junge Schriftstellerinnen suchen in neuen Büchern nach einer eigenen Sprache für ihren Sex und ihren Körper. Denn noch immer fehlt ein machtvoller Kanon des Weiblichen.

© Krisztina Felix/Getty Images

DDR: Heidis Honeckerlatschen

In den großen Ferien kamen die Ostdeutschen an den Balaton. Sie aßen Melonen, schwammen nackt und sprachen vom Westen. Ungarische Erinnerungen an Sommer und Herbst 1989

© Daniel Karmann/dpa

Lernen: Morgen Geschichtetest? Let's go!

Pubertierende Kinder können ätzend sein. Phänomenal ist es aber, mit ihnen zusammen zu lernen: Versuch eines neuen Pädagogikkonzepts für eine Zwölfjährige und ihren Vater