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Leipziger Buchmesse: Alles zum Literaturfrühling

  • Die Leipziger Buchmesse fand vom 15. bis zum 18. März 2018 statt.
  • Gastland war in diesem Jahr Rumänien. Es war mit mehr als 40 Neuübersetzungen und 50 Autorinnen und Autoren vertreten.
  • Der Leipziger Buchpreis in der Kategorie Belletristik ging an Esther Kinsky für ihren Roman "Hain. Geländeroman". Als bestes Sachbuch wurde "Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt" von Karl Schlögel ausgezeichnet. In der Sparte Übersetzung setzten sich Sabine Stöhr und Juri Durkot durch.
  • Den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung erhielt in diesem Jahr die norwegische Autorin und Journalistin Åsne Seierstad für ihren Roman "Einer von uns. Die Geschichte eines Massenmörders".
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Laurence Sterne: Verliebt in die Prinzessin

Vor 250 Jahren erschien Laurence Sternes Bestseller "Eine empfindsame Reise". Jetzt hat Michael Walter den Roman neu ins Deutsche übertragen.

Madame Nielsen: Die neue Romantik

Einst war sie eine berühmte und radikale Performance-Künstlerin, seit 2013 schreibt sie als Madame Nielsen Romane. Eine Begegnung mit der Schriftstellerin in Kopenhagen

"Citizen": Raus aus der Entrüstungsstarre

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In ihrem Langgedicht "Citizen" befragt die Lyrikerin Claudia Rankine den Rassismus und die Ausgrenzung in den USA. Es ist rhythmische, kraftvolle Literatur.

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Åsne Seierstad : Im Kopf des Mörders von Utøya

Die norwegische Journalistin und Autorin Åsne Seierstad erhält den Europäischen Verständigungspreis der Leipziger Buchmesse für ihr Buch über Anders Breivik.

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"Serverland": Tja. Oha. Aha

Tolle Idee, überforderte Autorin: Josefine Rieks' Roman "Serverland" beschreibt eine Welt ohne Netz und klingt oft wie ein Partysmalltalk unter Studenten.

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Anja Kampmann: Das Leben auf künstlichen Inseln

Anja Kampmann erzählt in "Wie hoch die Wasser steigen" von der Einsamkeit des modernen Menschen. Der bemerkenswerte Debütroman ist für den Leipziger Buchpreis nominiert.

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"Die Farbe Rot": Vergesst die Dämonen nicht

Gerd Koenen hat mit "Die Farbe Rot" ein glänzend erzähltes, analytisch originelles Buch über den Kommunismus geschrieben. Auch für Kenner eröffnet es Neuland.

Helmut Kohl: Der Erfinder der Raute

Konrad R. Müller ist einer der renommiertesten Porträtfotografen der Nachkriegszeit. Er hat alle Bundeskanzler abgelichtet. Helmut Kohl sah er als nahbaren Menschen.

Jörg Thadeusz: Der Gegeninterviewer

Kann einer, der beruflich Fragen stellt, überhaupt noch welche ernst nehmen? Auf ein Frühstücksei mit dem Moderator Jörg Thadeusz

Clemens Meyer: Mainz-Leipzig lob ich mir

Der Schriftsteller Clemens Meyer ist seit einem halben Jahr Stadtschreiber von Mainz. So richtig warm wird er nicht mit seinem neuen Zweitwohnsitz. Wird das noch was?

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Rumänische Literatur: Engel und Emigranten

Rumäniens aktuelle Literatur ist geprägt von Lakonie und genauen Milieuschilderungen. Jetzt präsentiert sie sich auf der Leipziger Buchmesse.

Sowjetunion: Wenn Stalin anrief

Wie die Menschen in der Not des sowjetischen Alltags lebten: Der Osteuropa-Historiker Karl Schlögel hat ein großartiges Porträt einer untergegangenen Welt geschrieben.

Mittelschicht: Wir Einzigartigen

Drängt die Übercoolness der Hipster die gesellschaftliche Mitte zur AfD? Ein Gespräch mit dem Soziologen Andreas Reckwitz über eine neue Angst der Entwertung

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Martin Geck: Denker in Tönen und Tempowechseln

Der Musikwissenschaftler Martin Geck hat ein Buch über Beethoven geschrieben. Es ist klug, unterhaltsam und fast selbst wie eine große Fuge: brillant komponiert.