Leipziger Buchmesse: Alles zum Literaturfrühling

Norman Manea: Ein Grab im Wald

Der Schriftsteller Norman Manea spricht mit seinem früheren Verleger Michael Krüger über die Erfahrung des Exils und seine Freundschaft mit Philip Roth.

Leipziger Buchmesse: Warten auf Rabatz

Der ganze Rechts-links-Kulturkampf auf 150 Quadratmetern: Unser Reporter August Modersohn hat die Leipziger Buchmesse im "rechten Eck" verbracht. Ein Protokoll

Uwe Tellkamp: Ich meckere rum

Der Schriftsteller Clemens Meyer hat die Debatte um Uwe Tellkamp von New York aus verfolgt. Ein verwirrter Blick auf die Heimat

© Hulton Archive/Getty Images

Laurence Sterne: Verliebt in die Prinzessin

Vor 250 Jahren erschien Laurence Sternes Bestseller "Eine empfindsame Reise". Jetzt hat Michael Walter den Roman neu ins Deutsche übertragen.

Herta Müller: Grenze in der Tasche

In den Texten der rumänischen Liedermacherin Ada Milea wird nie moralisiert, dafür gespottet und getrauert. Warum diese Lieder ein Glück für Rumänien sind

Madame Nielsen: Die neue Romantik

Einst war sie eine berühmte und radikale Performance-Künstlerin, seit 2013 schreibt sie als Madame Nielsen Romane. Eine Begegnung mit der Schriftstellerin in Kopenhagen

"Null Komma Irgendwas": Baustellenschlammpoesie

In ihrem Roman "Null Komma Irgendwas" beschreibt Lavinia Braniște den Büroalltag in einer Bukarester Baufirma. Das ist genauso trist, wie es klingt, und sehr lustig.

© Zuza Krajewska

Szczepan Twardoch: Schlamm, Scheiße und Knoblauch

Szczepan Twardoch ist ein Star der polnischen Literatur. Dazu hat sein Roman "Der Boxer" beigetragen, sein dandyhaftes Auftreten – und sein politischer Eigensinn.

© Thomas Peter/Reuters

Leander Steinkopf: Verbittert in Berlin

Überall Hipster, überall Schwangere, und der Kaffee ist schlecht. In seiner neuen Erzählung schickt Leander Steinkopf einen larmoyanten Flaneur durch die Hauptstadt.

© Ricardo DeAratanha/Los Angeles Times via Getty Images

"Citizen": Raus aus der Entrüstungsstarre

In ihrem Langgedicht "Citizen" befragt die Lyrikerin Claudia Rankine den Rassismus und die Ausgrenzung in den USA. Es ist rhythmische, kraftvolle Literatur.

© Kagge Sturlason/KEIN & ABER AG/dpa

Åsne Seierstad : Im Kopf des Mörders von Utøya

Die norwegische Journalistin und Autorin Åsne Seierstad erhält den Europäischen Verständigungspreis der Leipziger Buchmesse für ihr Buch über Anders Breivik.

© Tim Bruening

"Serverland": Tja. Oha. Aha

Tolle Idee, überforderte Autorin: Josefine Rieks' Roman "Serverland" beschreibt eine Welt ohne Netz und klingt oft wie ein Partysmalltalk unter Studenten.

"Frauen und Macht": Mehr als nur Jammern

Katerstimmung am Weltfrauentag? Dagegen hilft ein kleines Buch – "Frauen und Macht" von Mary Beard. In England ist sie längst zur Ikone geworden.

© Jaap Arriens/Getty Images

Rumänische Literatur: Engel und Emigranten

Rumäniens aktuelle Literatur ist geprägt von Lakonie und genauen Milieuschilderungen. Jetzt präsentiert sie sich auf der Leipziger Buchmesse.

© Juliane Henrich

Anja Kampmann: Das Leben auf künstlichen Inseln

Anja Kampmann erzählt in "Wie hoch die Wasser steigen" von der Einsamkeit des modernen Menschen. Der bemerkenswerte Debütroman ist für den Leipziger Buchpreis nominiert.

© Keystone/Getty Images

"Die Farbe Rot": Vergesst die Dämonen nicht

Gerd Koenen hat mit "Die Farbe Rot" ein glänzend erzähltes, analytisch originelles Buch über den Kommunismus geschrieben. Auch für Kenner eröffnet es Neuland.