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Libyen: Kommt es zum Bürgerkrieg?

Worum geht es in Nahost?

Die Gegner Israels, seit 1945 vereint in der Arabischen Liga, sind an Kopfzahl mindestens dreißigmal stärker als die 2,6 Millionen Einwohner des jüdischen Palästina.

Wenn die Araber den Ölhahn zudrehen

Schon in der Woche vorher hatte der libysche Erdölminister Musa finstere Drohungen ausgestoßen. Im Namen des sonst so bedächtigen und gemäßigten Königs Idris kündigte er an, daß jedem Staat, der "an der zionistischen Aggression teilnimmt oder sie unterstützt", der Ölhahn zugedreht würde.

Orientalisches Pokerspiel zwischen Krise und Krieg

Siebzehn Tage nach Beginn der nahöstlichen Krise standen die Dinge noch immer auf Spitze und Knopf. Diplomatische Geschäftigkeit hinderte zunächst zwar einen kriegerischen Zusammenstoß, vermochte ihn aber nicht endgültig auszuschließen.

Deutsches Zebra in der Wüste

Heiß weht der Wind aus der Wüste herüber. Der "Ghibli" trägt den Sand der Sahara in die Hauptstadt des Königreiches Libyen. Und Tripolis, die "Perle Nordafrikas", zeigt sich vorübergehend nicht eben von ihrer charmantesten Seite.

Gemeinsamer Markt: Öl für Europa

Nicht aus wenigen orientalischen und amerikanischen Quellen soll das Erdöl in die EWG fließen, sondern aus vielen Quellen Algeriens, Libyens, des Irak, Kuwaits und Venezuelas.

Das Öl ist uns sicher

Was der CDU recht war, ist dem Bergbau billig. Mit dem Slogan Unsere Sicherheit ist die Partei schon in so manche Schlacht um die Stimmen der Wähler gezogen; unter dem Motto Sicherheit der Energieversorgung ficht der deutsche Steinkohlenbergbau für die Förderung und Erhaltung der heimischen Energiequellen.

Deutsche Zebras in der Wüste

Die Zukunft gehört dem Erdöl, dem Erdgas und der Atomenergie. Der stürmische Vormarsch dieser Energien kann durch Subventionen, Importbeschränkungen und Verbrauchsauflagen zugunsten der Kohle nur verlangsamt, aber auf keinen Fall aufgehalten werden.

Porträt: Hans Dütting: Zebra, weil’s vernünftig ist...

Es war sicherlich nicht vorauszusehen, daß ausgerechnet Hans Dütting – der zwar einen der größten Konzerne der Bundesrepublik leitet, aber dennoch bis vor kurzer Zeit kaum über die Reviergrenzen hinaus bekannt war – einmal Schlagzeilen machen würde.

Die goldene Pipeline

Das algerische Sahara-Öl wird Ende Januar schneller an die Mittelmeerküste fließen. Die 800 km lange Pipeline nach Arzew wird dann, wenn nicht noch etwas Unerwartetes in letzter Minute dazwischenkommt, in Betrieb genommen werden und zehn Millionen Tonnen Öl pro Jahr befördern.

Aufklärungsflug zu Ben Bella

"Ich reise nicht als Bundestagsabgeordneter und auch nicht als Abgesandter der Bundesregierung, sondern als Präsident der Deutsch-Algerischen Gesellschaft, aber in Übereinstimmung mit dem Auswärtigen Amt.

ZEIT-Berichte aus der Forschung

Die amerikanische Raumfahrtbehörde baut einen Flugzeugträger in eine Abschußbasis für Forschungsraketen um. Von den über 40 Raketen, die – mit Meßinstrumenten beladen – in diesem Jahr in Höhen von mehr als 150 Kilometer geschossen werden sollen, erhoffen sich die Ionosphärenforscher wichtige Aufschlüsse über die höheren Schichten der Lufthülle.

Nasser als Erbe Nehrus?

Nasser schickt sich an, das Erbe Nehrus zu übernehmen. Kairo wird immer stärker zur internationalen Drehscheibe der blockfreien Politik.

Libyen: Ohne Union Jack

Noch in diesem Jahr werden die britischen Truppen ihre Stützpunkte im nordafrikanischen Wüstenkönigtum Libyen räumen. Ein neues Abkommen, das den Pachtvertrag von 1952 beendet, wird demnächst unterzeichnet.

Gesellschaft mit falschem Namen?

Die Gelsenkirchener Bergwerks-AG (GBAG), Essen, hält von Zeit zu Zeit die Börse in Atem. Nicht immer durch Ereignisse, an denen der Aktionär Freude haben konnte.

Nassers neue Manöver am Mittelmeer

Anderthalb Monate nach der arabischen Gipfelkonferenz buchte der ägyptische Staatspräsident Nasser abermals einen Propaganda-Erfolg: mit einer Brandrede gegen die ausländischen Stützpunkte auf Zypern und im arabischen Wüstenkönigtum Libyen.

Die Hand am Ölhahn

Die Verhandlungen zwischen den Erdölgesellschaften und den Regierungen im Nahen Osten über die Verteilung der Gewinne scheinen endgültig gescheitert zu sein.

Politik oder Sport?

In den Straßen von Baden-Baden wehen die Flaggen von III Nationen, und vor dem Kurhaus steht – symbolisch für die kraftvolle Idee der olympischen Weltbewegung – ein mächtiger Block von Olympiafahnen.

DEA-Aktivität im Ausland

Syrien Hier ruht zur Zeit die Tätigkeit. Die bisherigen Arbeiten erforderten 40 Mill. DM. Es wurden Ölfelder mit vielversprechenden Reserven gefunden, aber ein Gewinnungsvertrag konnte wegen der schwankenden politischen Verhältnisse noch nicht abgeschlossen werden.

In Libyens grünen Bergen

Immer wieder wird der Mittelmeerraum von Erdbeben heimgesucht. Während jetzt die ersten Versuche Formen annehmen, mit ausländischer Hilfe das 1960 schwer getroffene marockanische Seebad Agadir am Atlantik (12 000 Tote) wieder aufzubauen, hat sich nun, nur drei Jahre später, in Libyen die Erde geöffnet und unendliches Leid über die Bewohner gebracht.

Schatz unter der Geisterstadt

Zuerst rast der Landrover über harten Sand in die helle Unendlichkeit. Er bahnt sich auf der freien Fläche seinen eigenen Weg – im 100-Kilometer-Tempo.

...und ein Taucher in der Wüste

Auf dem Flughafen Idris in Tripolis zeigt eine Tafel an: 2300 Kilometer nach London, 2300 nach Kano (Nigeria). Europa ist weit, und Afrika ist groß.

Aus dem Sand quillt Gold

In Es Sider, einem Platz an der Großen Syrthe, der auf den Landkarten noch nicht verzeichnet ist, erlebte ich ein Fest von großer Bedeutung für das Vereinigte Königreich Libyen.