: Literatur

© Marcus Höhn

María Cecilia Barbetta: "Ich habe euch im Visier!"

Argentinien kurz vor dem Militärputsch 1976: Die in Berlin lebende Argentinierin María Cecilia Barbetta erzählt so kunst- wie humorvoll von unruhigen Zeiten.

© Marie Haefner

"Kampfsterne": Am Ende muss es Oma richten

Alexa Hennig von Langes Roman "Kampfsterne" präsentiert normal chaotische Familienverhältnisse der Achtzigerjahre. Ein Buch aus Slang und Sentiment

© Michael Zargarinejad

"Vox": Ohne Worte

Feministische Science-Fiction? In Christina Dalchers ideenarmer Dystopie "Vox" dürfen Frauen nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen.

© Kudzanai Chiurai/Goodman Gallery

Weltsicht: Ein Lichtfunke, der in mich fiel

Über Lenin, Norbert Blüm und das Erbe des Kolonialismus – wie drei Bücher meinen Blick auf die moralisch verworfene, kapitalistische Welt verändert haben.

© Foto: privat, aus "Mankell über Mankell". Paul Zsolnay Verlag, Wien 2013

Henning Mankell : Einsamkeit und Klassenkampf

Henning Mankell galt als Konsensschriftsteller. Erst jetzt erscheint sein erster Roman "Der Sprengmeister" auf Deutsch und zeigt: Es hätte alles anders kommen können.

© Calogero Russo / NYT / Redux / laif

"Asymmetrie": Von Brooklyn bis Bagdad

In "Asymmetrie" erzählt Lisa Halliday von ihrer Liebesbeziehung zu Philip Roth. Aber dann geht es um den Irakkrieg und die Globalisierung. Was für ein raffiniertes Buch!

© Garry Askew/Ullstein Verlag

Melissa Broder: Sex und Weltschmerz

Die amerikanische Twitter-Ikone Melissa Broder hat einen beinahe pornografischen, derben Debütroman geschrieben. In den USA ist er schon eine Sensation.