: Literatur

© Louai Beshara/AFP/Getty Images

Bürgerkrieg in Syrien: Es geht mir gut

Die Straßen in Syrien sind voll. Mit Kriegsversehrten, Halblebendigen, Halbüberlebenden. Ich habe meinen Augen beigebracht, wie man Tränen herunterschluckt.

© Wolfgang Stahr für DIE ZEIT

Jáchym Topol: Beobachter mit kaltem Blick

Tschechien ist das Gastland der Leipziger Buchmesse und Jáchym Topol einer seiner bedeutendsten Autoren. Eine Begegnung mit dem großen mitteleuropäischen Erzähler

© Havanna Scriva

Anke Stelling: Schweigen in Prenzlauer Berg

Anke Stelling hat den Preis der Leipziger Buchmesse verdient gewonnen. Ihr Roman "Schäfchen im Trockenen" ist Ermächtigungsrede und Angstschrift gegen den Abstieg.

© [M] Petra Stockhausen/Westend61/Getty Images

Leipziger Buchmesse: Literatur muss gar nichts

Die Regale sind voll von "Büchern der Stunde": zur AfD, zu Sexismus, zur Gentrifizierung. Romane werden heute zu bloßen Debattenbeiträgen reduziert.

© Bayerischer Rundfunk/dpa

"Gottschalk liest?": Souverän ins Buch reingequatscht

Wie "Markus Lanz", bloß ohne Weltreisende und Robin Alexander: Thomas Gottschalks neue Literatursendung im Bayerischen Rundfunk hat nur einen schwachen Gast.

© Emily Wiethorn

Feminismus: Lieber peinlich als männlich

Junge Schriftstellerinnen suchen in neuen Büchern nach einer eigenen Sprache für ihren Sex und ihren Körper. Denn noch immer fehlt ein machtvoller Kanon des Weiblichen.

© Luchterhand

"Herkunft": Die Deutschen überholen

Er ist der Libero der Gegenwartsliteratur mit Migrationshintergrund: Saša Stanišić erzählt in seinem Buch "Herkunft", wie er aus Bosnien floh und in Deutschland ankam.

© Gali Tibbon für DIE ZEIT

Deutschland und Israel: Wem gehört Kafka?

War Franz Kafka ein jüdischer Autor? Und wohin gehört demzufolge sein Erbe? Darüber haben Deutschland und Israel heftig vor Gericht gestritten.

© ullstein bild/Getty Images

"Der Sommer meiner Mutter": Ein Bilderbogen der BRD

Mondlandung, Krocket-Spiel und erste Liebe: Ulrich Woelk fängt in seinem Roman "Der Sommer meiner Mutter" die bundesdeutsche Mentalität des Jahres 1969 ein.

© Mandel Ngan/AFP/Getty Images

J. D. Salinger: Gibt es doch noch Neues von ihm?

Der Sohn des gestorbenen Autors J. D. Salinger arbeitet am Nachlass seines Vaters. Wegen der komplizierten Editionslage wird es einige Jahre dauern.

© Hulton Archive/Getty Images

Ruska Jorjoliani: Arrivederci, Lenin

Die Georgierin Ruska Jorjoliani hat einen erstaunlichen Debütroman verfasst: Er erzählt das russische 20. Jahrhundert elegant und ironisch als Geschichte eines Verrats.

© Krystal Griffiths

Ottessa Moshfegh: Mir geht's gerade nicht so gut

Ottessa Moshfegh ist eine neue, radikale Stimme der US-amerikanischen Literatur. Ihr garstiger, aktueller Roman feiert die totale Betäubung als Erlösung von der Welt.

© Laski Diffusio/Getty Images

"Schermanns Augen": Die Scheißangst der Macht

Wie ein Kolossalgemälde zeigt der neue Roman von Steffen Mensching die Welt der sowjetischen Lager. Niemand ist in dem Land sicher vor Stalins allmächtiger Furcht.

© Thos Robinson/Getty Images for The New Yorker

"Cat Person": Dieser Typus netter Typ

Kristen Roupenians Kurzgeschichte "Cat Person" wurde 2017 zur literarischen Ikone der #MeToo-Bewegung. Jetzt erscheint ihr erster Erzählband auf Deutsch.