: Louis-Ferdinand Céline

Gelbwesten: "Das Volk wird glorifiziert"

Die Autorin Géraldine Schwarz hält die Kritik am Zustand Frankreichs für maßlos. Die deutsche Gesellschaft sei immuner gegen radikale Kräfte wie die Gelbwesten.

© AFP/​Getty Images

Paris: Eine Liebe in Zeiten des Krieges

Die Geschichte des französischen Filmstars Arletty, unvergessen als Garance in den "Kindern des Olymp", und ihres deutschen Offiziers Hans Jürgen Soehring.

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P O L E N : Die Furie der Verwestlichung

Die Manien und Antipathien des ostalgischen Existenzialisten Andrzej Stasiuk - über die Bücher "Wie ich Schriftsteller wurde. Versuch einer intellektuellen Autobiographie" und "Neun" ein Roman

Mein Jahrhundertbuch (34)

László F. Földényi: "Reise ans Ende der Nacht" von Louis-Ferdinand Céline

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Wie in einer ruinierten gotischen Abtei das Archiv der französischen Gegenwartsliteratur entstehen soll

Dante im Hundezwinger

Ezra Pounds "ausgefallene Cantos" und seine Begeisterung für den italienischen Faschismus

Der Gesang des Engels

Ich habe ihn nicht gekannt, und doch stelle ich mir vor, daß Jan Skácel ein guter Mensch gewesen ist. Der Mann, der so herzergreifende und verstandesklare, so zarte und harte Gedichte geschrieben hat, der muß einiges gewußt haben vom Los des Menschen.

Bücher über Bücher

Joseph Roth hat es einmal bedauert, daß die "Kenntnis des Privatlebens eines Autors ... geradezu ein unumgänglicher Bestandteil der zeitgenössischen Literaturkritik geworden" sei.

Mein Taschenbuch: Celine "Von einem Schloß zum andern"

Warum gerade jetzt Céline? Weil ich mich anläßlich der Goethe-Preis-Verleihung an Ernst Jünger fragte, wieso mir ein Autor, der tatsächlich Faschist war, so ungleich viel mehr bedeutet als der deutsche Literatur-Offizier mit seiner Attitüde der Distanz.

Von ZEIT-Mitarbeitern

Hanns Grössel: "Auf der richtigen Seite stehen – Über Louis-Ferdinand Céline." Céline (1894–1961) stellt seine Leser vor ein irritierendes Dilemma: Zumindest seine Vorkriegsromane, "Reise ans Ende der Nacht" und "Tod auf Kredit", haben nicht nur der französischen Literaturprosa, sie haben dem europäischen Roman innovatorische Impulse gegeben.