: Ludwig van Beethoven

Feudal verschaukelt

Im Frühjahr 1807 wurde in Wien die vierte Sinfonie von Ludwig van Beethoven uraufgeführt. Sie gehört mit der dritten und fünften Sinfonie und einigen Kammermusiken in die Gruppe jener Werke, in denen Beethoven nach dem – wie die Musikwissenschaftler es nennen – „dialektischen Prinzip“ arbeitete, einer sowohl in Form wie Inhalt musikalischen Analogie zum philosophischen Prinzip von These–Antithese–-Synthese, und das sowohl in der mikrostrukturellen Anlage der zwei Themen eines Satzes wie in der makrostrukturellen, der „klassischen“ Folge von vier Sätzen.

Schallplatten

Zwei Tatsachen machen diese Aufnahme so wichtig: Badura-Skoda spielt das Werk erstmalig auf einem Hammerflügel ein, begleitet von Originalinstrumenten.

Die neue Schallplatte

In der Interpretation dieser Trios wird deutlich, was Leonard Rose meint, wenn er sagt, Musiker müßten „den Klang so benutzen wie der Maler die Farbe“: Sensibilität und Dramatik, Eruptivität und stilles In-sich-Hineinhören, die Kunst, aus Nuancen die Spannung aufzubauen, die auch über jene Strecken hinwegträgt, in denen Schubert in dem ständigen Komponistenkampf mit Form und Gestaltung ziemliche Mühen aufzuwenden hatte.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Ludwig van Beethoven: „Violinsonate Nr. 9 A-dur“ / Wolfgang Amadeus Mozart: „Violinsonate Nr................................

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Die leise Kunst der Rumänin, für Mozart und Schubert ähnlich maßgeblich wie zuvor das Klavierspiel Artur Schnabels, ist zum zehnten Todestag der Pianistin in einer billigen 4-Plattenkassette – bislang der einzigen ihrer Art – kompetent zusammengestellt worden.

Frikassierter Beethoven

Ludwig van Beethoven: „Sinfonie Nr. 5 cmoll“ und Franz Schubert: „Sinfonie Nr...............................................

Harzer mit Beethoven

Unter den Fahnen Frankreichs, der Bundesrepublik und des Freistaates Bayern, dekoriert mit vielen Lebensbäumen, wurde bei angemessen niedriger Temperatur das Kind aus der Taufe gehoben.

Schallplatten

Im „Testimonium“ einer großen deutschen Schallplattenzeitschrift zum Jahresbeginn gefragt, wen er zu seinen Lieblingsinterpreten rechne, hatte Johannes Rau, SPD-Kanzlerkandidat, ohne Umschweife erwidert: „Als Kammermusikfan schätze ich besonders das Amadeus-Quartett aus Stuttgart.

Ring frei in der Beethovenhalle

Dicke Rauchschwaden umhüllten die Köpfe der Bonner Stadtväter, die sich am vergangenen Freitag zu einer außerordentlichen Sitzung des Hauptausschusses und des Ausschusses für Leibesübungen im Raatssaal versammelt hatten.

Die neue Schallplatte

Ludwig van Beethoven: „Sinfonie Nr. 5“ / Wolfgang Amadeus Mozart: „Figaro-Ouvertüre“ / Carl Maria von Weber: „Oberon-Ouvertüre / Franz Liszt: „Ungarische Rhapsodie Nr.

Marathon-Tour der Königin

Schlösser und Schiffe, Küchen und Bäder, Minister und Schulkinder warten auf Elizabeth II.

„Na Amen, arme Elly Ney“

Zwanzig Minuten lang währte der Applaus in der Stadthalle von Bad Godesberg, die Zuhörer trampelten, das Orchester stand Instrument bei Fuß.

Fischers Geburtstagsgabe

Der siebzigjährige Edwin Fischer (am vergangenen 6. Oktober feierte er dieses Lebensjubiläum) zählt noch immer zu den wenigen Künstlern, deren Ausstrahlung weit über das Konzertpodium hinausreicht, da ihr Künstlertum im Menschlichen wurzelt.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Seit jeher galt George Szell neben Erich Kleiber und Clemens Krauss als einer der kompetentesten Strauss-Dirigenten. Nun sind seine schon halbwegs legendären Interpretationen von „Till Eulenspiegel“ und „Don Juan“ bei uns als Import erhältlich.

DIE NEUE SCHALLPLATTE

Ludwig van Beethoven: „Wellingtons Sieg bei Vittoria“ und Peter Tschaikowskij: „Ouverture solennelle ‚1812‘“; London Symphony Orchestra, Minneapolis Symphony Orchestra, Leitung: Antal Dorati, Kanonen- und Musketenfeuer, Leitung: Gerald C.

Selbstbeschränkung auf die Klassik

Ein fast bis zum Überdruß gespieltes Anfängerstück, aus rund zwanzig bislang produzierten Schallplatten des Künstlers gleichsam als prototypisches Indiz aufgegriffen: Mozarts populäre C-dur-Sonate KV 545, deren irreführender Beiname „Sonata facile“ ihren prekären Schwierigkeitsgrad (nicht zuletzt in Hausmusikzirkeln) meist grausam unterschätzt.

Eine unendliche Schnurre

Er gilt als die literarische Entdeckung Amerikas, ein ganzer Chor jubelnder Kritikerstimmen von Village Voice bis Los Angeles Times vergleicht ihn mit John Barth, Thomas Pynchon oder Fellini, und er selber erhofft zumindest soviel Ruhm, daß sein unaussprechlicher zweiter Vorname von jedermann gekannt wird: T.

Berlin im Meer

Ein Buch für einen Abend wie diesen: Max Goldts fabulöse Textrevue „Ungeduscht, geduzt und ausgebuht“

36 000 qm Geschichte

Felix Mendelssohn-Bartholdy und Ludwig van Beethoven bilden den musikalischen Rahmen: Zwischen opus 27 („Meeresstille und glückliche Fahrt“) und opus 72 a („Leonoren-Ouvertüre“) unterzeichnen Helmut Kohl und Eberhard Diepgen am 28.

Zeit zum Hören

Für den Rezensenten der (zwei Jahre zuvor gegründeten) Leipziger Allgemeinen musikalischen Zeitung gab es am 2. April des Jahres 1800 in Wien „wahrlich die interessanteste Akademie seit langer Zeit“.

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