: Ludwig van Beethoven

Ruhiger geworden

Wenn er das Podium betritt, wie unlängst, als er mit „seinem“ Chicago Symphony Orchestra durch Deutschland reiste, ist er noch der alte: kurze, zögernde Schritte.

Vier Charaktere, ein Ensemble

Viele Musiker spielen im Konzert perfekt, gehen dabei aber kein musikalisches Risiko ein. Das liegt uns nicht, denn auch im Leben gibt es Unvorhergesehenes, warum dann nicht auch in der Musik!“ Für die vier jungen Musiker, die das sagen, ist Streichquartettspielen eine Kunst des Lebens: Sie können und wollen keine klare Trennungslinie zwischen Kunst und Leben ziehen.

Schallplatte

Eric Clapton: „No Reason to Cry“. Das beste Album des britischen Gitarrenvirtuosen seit seinem 1970 veröffentlichten Meisterwerk „Layla And Other Assorted Love Songs“ und wie schon im Titel angedeutet eine Platte, bei der sich selbst durch depressive Blues-Nummern wie „County Jail“ und „Double Trouble“ von Otis Rush (Claptons erstes großes Idol) eine fast religiös zu nennende Gospel-Euphorie zieht.

Die neue Schallplatte

Rudolf Barschai hat sich zu einem russischen Szell entwickelt. Das aus seinem Moskauer Kammerorchester hervorgegangene Sinfonieorchester zeigt Züge eines Präzisionsinstruments ähnlich Szells Clevelander Orchester.

Schallplatte

Steve Miller Band: „Fly Like An Eagle“. Mit seinem ersten neuen Album seit drei Jahren zeigt der Gitarrenvirtuose Steve Miller beiläufig zweierlei: daß der Blues für ihn eine Inspirationsquelle geblieben ist, daß er aber auch souverän alle anderen Stile der Rockmusik beherrscht Neben einer Neuinterpretation des „Mercury Blues“ und dem locker strukturierten Blues „Sweet Maree“ finden sich hier Country-Songs, Folk-Nummern, Rhythm-&-Blues-Klassiker und eine Anzahl bluesbeeinflußter Rock-Kompositionen wie das herrliche „Rock’n Me“, dessen Gitarrenriffs Miller mit fröhlicher Schamlosigkeit vom „All Right Now“ der britischen Bluesrock-Band Free übernahm.

Von Berg über Sohl zu Hansen

Der Bundesverband der Deutschen Industrie steht vor einer ungewissen Zukunft / Von Werner Mühlbradt

Die neue Schallplatte

Ludwig van Beethoven: „Klavierkonzerte Nr. 1–5“. Als sie die Stücke aufgenommen hatten, bei einer doppelten Konzertreihe in der Chicago Orchestra Hall, und dann im Studio die Montage gelungen war, schrieb Alfred Brendel spontan ein „Plädoyer für die Live-Aufnahme“ (ZEIT 4/84).

Biologie: Warum die Nachtigall schlägt

Ludwig van Beethoven verwendete Motive des Nachtigallenschlages in seiner F-Dur-Symphonie, der „Pastorale“. Und Ottorino Respighi ließ sich beim Komponieren seiner symphonischen Dichtung „Die Pinien von Rom“ von den Melodien dieses Vogels inspirieren.

Die neue Schallplatte

Ludwig van Beethoven: „Klaviersonate op. 111“/Robert Schumann: „Symphonische Etüden/Toccata op. 9“. Sogar als er sich zum ersten Mal in Berlin hören ließ in einem Soloabend, riskierte Ivo Pogorelich gleich alles, indem er Beethovens letzte Sonate ins Programm setzte, kam, wurde gesehen (und gehört) und siegte.

Revolution : Freiheit oder Tod!

Alle Jahre wieder am 14. Juli feiert Frankreich den Sturm auf die Bastille. Auch in Deutschland weckte der Tag einst große Hoffnungen - vor allem an den Universitäten

Bariton Bryn Terfel: Das Knurren der Schurken

In der Oper gilt: Der Böse ist immer der Bariton. Bryn Terfel genießt das auf seiner neuen CD. Es ist doch wunderbar, nicht immer der strahlende Held sein zu müssen.

Beethovenfest Bonn: Der Klassiker als Anarchist

Der estnische Dirigent Paavo Järvi schöpft aus der russischen Seele, skandinavischer Herbheit und europäischem Reichtum. Unter seiner Hand klingt Beethoven ganz anders.

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