: Margarethe von Trotta

Fanny Ardant: "Mein Naturell ist das Drama"

Die Schauspielerin Fanny Ardant spielt derzeit eine ehebrecherische Rentnerin. Hier erzählt sie, warum die Liebe wichtiger ist als das Verlieben – auch beim Filme Drehen.

Hannah-Arendt-Film: Die Kunst, das Denken zu filmen

Schauspielerin Barbara Sukowa und Regisseurin Margarethe von Trotta sprechen über Hannah Arendt. Wie spielt man einen freien Geist? Nur viel rauchen reicht da nicht.

Im Tal der toten Augen

Volker Schlöndorff steht neben einem ausgebrannten Jeep in der Altstadt von Beirut und redet darüber, wie es weitergehen soll mit dem deutschen Film, „nach der ,Blechtromel‘“.

Kollision

Mutmaßungen über Georgina Gressie: „Sie war schon ein eigenartiges Mädchen“; „Georgina war ein wunderbares, kühles Mädchen“; „du bist ein sehr böses Kind, Georgina“.

Film: Biennale Venedig: Parade der Namen

Mit dem deutschen Kino meinten es die Juroren der venezianischen Film-Biennale in den letzten Jahren besonders gut: 1981 wurde Margarethe von Trottas „Bleierne Zeit“ mit dem Goldenen Löwen dekoriert, 1982 gewann Wim Wenders die höchste Auszeichnung für den „Stand der Dinge“.

Im Kino

„Bella Donna“ von Peter Keglevic. „Bella Donna, schöne Frau“ murmelt die kokette alte Dame und träufelt sich den Extrakt des Nachtschattengewächses ins Auge, der den Blick so schön strahlend macht.

Die Deutschen kommen

Warum der neue bundesrepublikanische Film im Ausland schafft, was ihm zu Hause nur mühsam gelingt

Söhne und ihre Väter

Die Revolte der Nachgeborenen war auch eine Revolte gegen die Täter von Auschwitz

Fetzen der Verzweiflung

ERIKA PLUHAR: Weil ich mit Männern konfrontiert war, die mit Müh und Not noch gerade geduldet haben, daß ich Schauspielerin war, Das hatten sie sogar gern.

Die Gründerzeit der Bundesrepublik: Ein Anfang – frei schwebend

Je weiter sie zurücksinken, desto näher scheinen sie uns zu kommen. Eben erst hat ein stets nach der nächsten Wendung des Zeitgeistes schnuppernder Filmregisseur wie Fassbinder die fünfziger Jahre als Bühne für seine melodramatische Imitation des „Blauen Engels“ entdeckt.

Fernseh-Vorschau: Doppelbödig

In Alexander Kluges neuem Film „Die Patriotin“ befindet ein Schulleiter: „Ich sage nochmals, mir ist durch Erlaß bekannt, das Wort Berufsverbot gibt es nicht.

Nie wieder Berlin

Ob gelungen oder mißlungen, Margarethe von Trottas Film über Rosa Luxemburg, der „Die Geduld der Rosa L.“ heißt, wird das wichtigste deutsche Kinoereignis in diesem Jahr sein.