: Markenartikel

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Markenlogos: Die Logik des Logos

Früher verbanden Marken mit unverwechselbaren Schriftzügen lange Geschichten, heute neigen sie zum steten Wechsel. Darin zeigt sich: Ein gutes Logo ist wichtiger denn je.

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Rossmann und dm: Duell der Drogeriesen

Die größten deutschen Drogerien dm und Rossmann führen ihren Preiskampf immer grotesker. Rechtlich soll das einwandfrei sein. Doch Image und Mitarbeiter nehmen Schaden.

Maria Höfl-Riesch: Die Maria

Sie ist der einzige Weltstar des deutschen Wintersports. Neben der Piste ist Maria Höfl-Riesch längst zu einem Markenartikel geworden – auch dank ihres Ehemannes.

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Kapitalismus: Das Ende des Markenkults

Sind Produktmarken ein Auslaufmodell? Zwei neue Sachbücher fragen nach der Zukunft der Markenartikel und kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Von Johannes Thumfart

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Europäische Alpen: Berge ohne Sex-Appeal

Der Tourismus in den Alpen stagniert. Nun soll der europäische Gebirgsbogen zu einem Markenartikel werden, um das Milliardengeschäft zu retten.

B E I E R S D O R F : Alle wollen Nivea

Der Traditionskonzern Beiersdorf wird zum Streitobjekt. Konkurrenten und der Tchibo-Clan sind scharf auf die Topmarken. Der Belegschaft von Beiersdorf käme ein Investor gelegen, dessen Herz für Markenartikel im Allgemeinen schlägt und nicht für die Kosmetik im Speziellen. So könnten die Hamburger weiter schalten und walten wie bisher

Lauter blaue Socken

Zwei Berliner Werber fordern unterschiedliche Kampagnen für Markenartikel in Ost und West

Odol und LSD

1. Karl August Lingner (1861-1916), ein Pionier des Prinzips Markenartikel, Gründer der Zentralstelle für Zahnhygiene sowie des Sächsischen Serumwerks und Instituts für Bakteriotherapie, Ausstellungsorganisator, Kommerzienrat, Ehrenbürger, Ehrendoktor, vor allem der Vater des Odol, das er 1893 erfand, bzw.

Fernsehkritik: Wirklich furchtbar

Man sagt ihm nach, dem großen Blonden mit der schnellen Zunge, daß er wisse, wie man einen Markt bedient. Thomas Gottschalk ist längst mehr als ein Showmaster: Er ist ein Markenartikel.

Markenartikel Mensch

schilder weisen den Weg zur "Sterilitätssprechstunde". Sie führen in einen Raum, der so leblos und karg wirkt, daß es symptomatisch erscheint für das Schicksal derer, die hier sitzen und warten: vier Frauen und einMann, die ungewollt kinderlos sind.

Seminar in Bamberg: Zechen aus Wissensdurst

Bier ist, wie man namentlich in Bayern weiß, eine Weltanschauung, ein Nahrungsmittel, ein Naturprodukt, ein Brauereierzeugnis, ein Markenartikel und ein Wirtschaftsfaktor.

Christine Nöstlinger: Fast wie ein Markenartikel

Die Kundschaft ist zwar eng begrenzt, geht aber doch in die Hunderttausende. Gelesen werde sie, sagt die Kinderbuch-Autorin Christine Nöstlinger, von den Dreizehn- und Vierzehnjährigen.

Im Zeichen der Wikinger

Der volkswirtschaftlich so wichtigen Hinwendung zum Markenartikel", so schrieb im Jahre 1921 Edwin Redslob, Reichskunstwart in der Weimarer Republik, "entspricht hierbei die Notwendigkeit, alle Markenartikel durch Warenzeichen zu kennzeichnen, die sich leicht einprägen.

Ein Markenartikel in Bonn

Wäre das nicht gegen jedes Protokoll und allen Anstand, so müßte unter diesem Bild stehen: Walter Henkels begrüßt Jimmy Carter.

Zigarettenmarkt: Der fröhliche Dauerbrenner

Vertrauenerweckend und solide – sicherlich zwei schöne menschliche Eigenschaften –, im Bereich der Markenartikel läßt eine solche Kennzeichnung nicht gerade auf den Marktrenner schließen.

Frankreich: Freiheit in Dosen

Es hörte sich an wie ein Aprilscherz. In Riesenanzeigen verkündete die Supermarktkette Carrefour (Umsatz 1975: fast sechs Milliarden Francs): "Laßt uns den Kaffee um des Kaffees willen lieben.

JOSEF HITPASS:: Viel zuviel Studenten!

In der modernen Industriegesellschaft wird Bildung mehr und mehr zu einer Ware, die den Charakter eines Markenartikels verliert und den eines Massenartikels annimmt.

Markenartikel: Zurück zum Rummel

Heute ist ein Produkt, das nicht alle paar Jahre von Kopf bis Fuß erneuert wird, dem Risiko ausgesetzt, vom Konsumenten als alter Zopf betrachtet zu.

Der Führer der Nation

Wie der Hamburger Verleger Gerhard Falk mit seinem "Falk-Plan" einen Markenartikel schuf