: Martin Mosebach

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Museumsjahr 2011: Viel Museum, wenig Inhalt

Die Architektur überstrahlt die Sammlungen, Betriebskosten überwuchern den Ankaufsetat. Norbert Lammert blickt auf ein Museumsjahr zurück, in dem nicht alles gut war.

Literatur: Büchner-Preis an Delius verliehen

Er sei ein "kritischer und erfinderischer Beobachter", sagt die Jury. Dafür erhielt der Schriftsteller Friedrich Christian Delius jetzt den Georg-Büchner-Preis.

Martin Mosebach: Karussell der Eitelkeiten

Martin Mosebach hat den großen Gesellschaftsroman unserer Tage geschrieben: Mit boshafter Akkuratesse erfasst er das Milieu der Oberschicht. Von Ulrich Greiner

Armutsdebatte: Ab in die Dienerschule

Die Allianz der Leistungsträger träumt von einer neuen Gesellschaft. Die Schwachen sollen sich selbst überlassen bleiben.

Pomp und Politik: Federbusch und Karabiner

Frankreichs Staatsmacht gibt sich gern pompös. England zelebriert seine verblichene imperiale Macht. Deutschland aber bleibt bescheiden – aus gutem Grund.

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Belletristik: Die Ironie der schwülen Tage

Warum in den Meistererzählungen Keyserlings die Moderne schon vor ihrem Beginn entlarvt wird. Eine Liebeserklärung an den Autor dieses Sommers

© Jerry Bauer/ Suhrkamp

Literaturpreis: Der lange Blick

Josef Winkler hat den Georg-Büchner-Preis erhalten. Die Auszeichnung ehrt ihn als einen der eindringlichsten Dichter des deutschen Sprachraums.

Facebook: Nackt unter Freunden

Mehr als 70 Millionen Menschen treffen sich im digitalen Freunde-Netz von Facebook – und offenbaren der Werbeindustrie ihre Vorlieben. Ein Erfahrungsbericht.

Deutscher Buchpreis: Hans und Harry

Martin Mosebach ("Der Mond und das Mädchen") und Katja Lange-Müller ("Böse Schafe") - Vergleich zweier Liebesromane aus zwei deutschen Welten.