: Martin Walser

© Lena Giovanazzi für DIE ZEIT

Theresia Walser: Nervöse Akustik

Man könnte Theresia Walser die deutsche Meisterin der Bühnengroteske nennen. Derzeit schreibt sie eine Gesellschaftskomödie: "Die Empörten". Eine Begegnung

Martin Walser: Auschwitzkeule zum Zweiten

An einem Gedicht in Martin Walsers neuem Buch hat sich eine Debatte entzündet, ob in den Versen Revisionismus steckt. Die Kritiker haben allerdings falsch gelesen.

"Spätdienst": Blinklichter aus dem Lebensherbst

Martin Walser ist 91 und hadert mit dem Altwerden. Sein neuer Aphorismenband "Spätdienst" zeigt ihn als himmelhoch jauchzenden, zu Tode betrübten Übertreibungskünstler.

Martin Walser: Diese unendliche Peinlichkeit

Aus dem Altersalterswerk: Martin Walsers neuer Roman "Gar alles" ist wieder eine rücksichtslose Selbstentblößung des Schriftstellers. Vor allem aber eine Petitesse.

"Bestseller": Zu viel Sex ist abträglich

Gibt es ein Rezept, um ein Buch zum Kassenschlager zu machen? Jörg Magenau macht sich in seinem Buch "Bestseller" auf die Suche nach dem Geheimnis des Erfolgs.

Fotograf: Stefan Moses ist tot

Er war einer der wichtigsten Fotografen der Bundesrepublik: Stefan Moses zeigte den Deutschen ihr Land und porträtierte viele Prominente. Nun starb er mit 89 Jahren.

Berlin: Eine Geschichte ohne Moral

Wie prägten die Künste die Goldenen Zwanziger im "Babylon Berlin"? Eine Reise zurück ins Jahr 1927, als die Zukunft kühl, laut und kühn klang.

Abiturienten: "Blasierter Jüngling"

Wie war es eigentlich damals? Martin Walser, Caroline Peters und andere Abiturienten berichten von der Reifeprüfung – von der Nachkriegszeit bis in die 2010er Jahre.

Gruppe 47: Schicksale, die jeden einschüchtern

Vor 50 Jahren tagte die Gruppe 47 zum letzten Mal. Jetzt haben sich die Überlebenden getroffen, um mit jungen Autoren über die Zukunft der Literatur zu debattieren.

© Sean Gallup/Getty Images

Helmut Kohl : Lieber Pop als Politik

Der große politische Roman lässt auf sich warten. Taugen Kohl, Merkel und Co nicht als Romanfiguren? Oder interessieren sich Schriftsteller einfach nicht für Politik?

© Keystone/Hulton Archive/Getty Images

Helmut Kohl: Lieber Langeweile als Faschismus

Peinlich, provinziell, bauernschlau – für Intellektuelle war Helmut Kohl ein Graus. Sie rieben sich an ihm, dabei entging ihnen etwas Wesentliches: Kohls Traumatisierung.

Kulturpolitik: Hoch die Hochkultur!

Die deutsche Theater-, Musik- und Museenlandschaft sucht weltweit ihresgleichen: Sie ist der Maßstab, den unsere Zivilisation nicht verlieren darf, fordert Jens Jessen.