: Max Horkheimer

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Die Sterne: Nicht zu ersetzen

Als sie ihre erste Platte veröffentlichten, war Olaf Scholz noch ein unbekannter Bezirkspolitiker: Die Band Die Sterne wird 25 – und wird dafür von Kollegen gecovert.

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Neue Rechte: Der Riss zwischen uns

Zwei intellektuelle Freunde diskutierten einst alle Weltprobleme. Dann trennten sich ihre Wege, weil einer von ihnen zur Neuen Rechten ging. Ein Briefwechsel zum Abschied

Mala Emde: Sie lächelt wie Anne Frank

Mala Emde spielt die Hauptrolle in der ersten deutschen Anne-Frank-Verfilmung. Für die 18-Jährige eine Reise in ein fremdes Leben – und in die deutsche Vergangenheit.

Z E I T L Ä U F T E : Lob der Sturheit

Eine Erinnerung an Günther Anders - den Philosophen und Pamphletisten, den Analytiker und Kämpfer, der am 12. Juli 100 Jahre geworden wäre

Z E I T L Ä U F T E : Der Krahl

Das kurze Leben des legendären Frankfurter Studentenführers und sein langer Weg aus Ludendorffbund und Junger Union in die Revolte des Jahres '68

Brand-Sätze

Joschka Fischer und die Frankfurter Schule

Das Unbehagen an der Autorität

Das Phänomen Autorität macht uns zu schaffen. Es ist aber nicht die eher anthropologische Frage, ob Autorität sein muß, die Ideologen und Philosophen bewegt hat.

Arthur Schopenhauer: Das unermüdlich taktlose Genie

Es gibt beinahe nichts, was man aus einem Dante, Shakespeare, Goethe oder Marx nicht herauslesen könnte. Mühsames und für den Laien weniger empfehlenswertes Studium von Sekundärliteratur, von Büchern über Bücher also, kann lehren, daß große Geister vielfältig interpretierbar sind.

Sir Karl Popper / Ludwig Marcuse (X): Reform oder Weigerung?

Die Philosophie in Deutschland könnte von zwei deutschsprachigen Ausländern verändert werden, deren öffentliches Renomee sich umgekehrt proprotional verhält zur allgemeinen Kenntnis ihrer theoretischen Hauptwerke: von Herbert Marcuse und von Karl Raimund Popper.

Keine Fragen mehr?

"Wenn nun aber die Universität kraft ihrer gesellschaftlichen Aufgabe nicht umhin kann, gegenüber den Mächten der Welt die im Einzelnen wirkende Vernunft in gewissem Maße zu entfalten, so ist damit wenigstens die Möglichkeit angelegt, jenen Einzelnen zum Bewußtsein zu verhelfen, welche in diesen Jahrzehnten – dem Zeitgeist Trotz bietend – mit dem Wissen auch den Besitz des geistigen Erbes der bürgerlichen Epoche bewahren und weitergeben können.

VON ZEIT-MITARBEITERN

Claus Grossner: „Verfall der Philosophie“ – Politik deutscher Philosophen. Der erste Teil bringt die wissenschaftlich belegte und erweiterte ZEIT-Serie „Philosophie in Deutschland“: Kurzanalysen und Kritik der Biographie, Theorie und Praxis von Jürgen Habermas, Hans Albert, Georg Picht, Hans-Georg Gadamer, Karl Jaspers, Carl Friedrich von Weizsäcker, Ernst Bloch, Theodor W.

Zu empfehlen

ES ENTHÄLT (zwischen einem Vorwort von Thilo Koch und einem – besonders empfehlenswerten Nachwort von Max Horkheimer) zehn Essays, und zwar über Moses Mendelssohn (von Paul Schallück), Heinrich Heine (von Rudolf Walter Leonhardt), Karl Marx (von Heinrich Böll), Max Liebermann (von Wolfgang Koeppen), den „deutschen Idealismus der jüdischen Philosophie“ (von Jürgen Habermas), Gustav Mahler und Arnold Schönberg (von Joachim Kaiser), Rathenau (von Rudolf Hagel-Stange), Kafka (von Walter Jens), die Berliner Kritik (von Walther Kiaulehn) und Sigmund Freud (von Alexander Mitscherlich).

Ein Modell hat versagt

Ein Stück Geschichte, das die SPD in Hessen geschrieben hat, ist zu Ende gegangen. Holger Börner weiß das, als er durch ein Spalier der Jungen Union in den Landtag in Wiesbaden kommt.