: Max Merkel

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Fußball: Wie der Fußball unser Zusammenleben ändert

Lionel Messi und Steve Jobs haben viel gemeinsam. Sie verändern das Verhältnis zu Körpern und Dingen. Geniale Spieler beeinflussen auch unsere soziale Wirklichkeit.

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Städtevergleich: Hamburg besser als Berlin? Echt jetze?

Zehn Antworten auf zehn Thesen im fröhlichen Städtevergleich: Markus Hesselmann vom Berliner "Tagesspiegel" antwortet Sven Dietrich vom ZEIT-ONLINE-Blog "Speersort 1".

Medien: Bumm Bumm BILD

Von „Rudi-Riese“ zu „Grinsi-Klinsi“ ist es nur ein kleiner Schritt für die „BILD“-ZEITUNG. Die offene Feindschaft zwischen dem Boulevardblatt und Bundestrainer Jürgen Klinsmann gipfelte in einer Kampagne, wie man sie zuletzt gegen Berti Vogts erlebt hatte. Warum ist der Streit gerade jetzt eskaliert?

Ein Aufruf zum Boykott: Nie wieder Fußball!

1954, als die Deutschen gegen die Ungarn Weltmeister wurden, bin ich während des Endspiels vor Aufregung auf die menschenleere Straße gerannt; erst als die Siegesschreie aus den Häusern dröhnten, habe ich mich zum Radioapparat zurückgewagt.

Die Unverschämten sterben aus–notwendiges Nachwort zu einem Comeback: Mach’s noch einmal, Max!

Dies ist das Feuilleton der Zeitung. Und deshalb müßten hier eigentlich mit dem gebührenden Ernst ganz andere Comebacks gefeiert werden: etwa die (mögliche) Rettung des Bremer Schauspiels vor dem "Theatertod"; oder Ivan Nagels (wahrscheinliche) Berufung als Schauspieldirektor nach Stuttgart, wo 1985 nach der harten Heyme-Zeit ein glücklicheres Theaterzeitalter anbrechen soll.

Prognosen zur Bundesliga-Saison: Breitner-Superstar

Der FC Bayern München wird wieder deutscher Fußballmeister. Gibt es einen anderen Tip für die 18. Bundesliga-Saison? Zumal die Sportjournalisten in diesen Tagen den "Fußballspieler des Jahres" wählten: Karl-Heinz Rummenigge auf Platz eins, Paul Breitner auf Platz zwei.

Wer steigt ab?

Es hat sich nichts daran – geändert: Auch in dieser Saison gilt der MSV Duisburg als "graue Maus", Ein Mittelklassen-Team, dem beständig der Abstieg vorausgesagt wurde, und das sich dann doch immer wieder an den eigenen Haaren aus dem Schlamassel zog.

Mitbestimmung – sportlich: Der brave Profi spielt und schweigt

Von rechts und links bezog der Deutsche Fußballbund (DFB) saftige Ohrfeigen. Abgeordnete der SPD, FDP, CDU und CSU fanden sich – Fußball macht’s möglich – in gemeinsamem Zorn und formulierten eine scharfe Rüge an die Verbandsgewaltigen.

Prognosen

Richtig amüsant wird diese Fußball-Weltmeisterschaft erst, wenn man die Prognosen der Experten nachher liest: Die Österreicher, so sagte der österreichische Erfolgstrainer Max Merkel vor WM-Beginn, würden kein einziges Spiel in Argentinien gewinnen und, schlimmer als das, "nicht einmal ein einziges Tor schießen".

Adieu, Helmut Löwenherz

Ein Etikett aus Dresdener Jugendtagen ist an ihm haftengeblieben: "E dieregder Lewe is er ja nich", hatten die sächsischen Freunde gesagt, als sie ihren Lieblingsfußballer Helmut Schön für höhere Ehren empfahlen und dabei vorsorglich einen gewissen Mangel an Robustheit zu bedenken gaben.

Nachder Niederlage im Fußball-Länderspiel: Sivori machte es möglich

Bei der Weltmeisterschaft 1962 in Chile erlebte ich ihn als Star in der italienischen Mannschaft: Omar Sivori, Ex-Profi aus Turin und Neapel, Europas Fußballer des Jahres 1962, von Herberger damals bewundernd als "Schlitzohr" apostrophiert, vergangene Woche als Trainer und gleichzeitig als Vater des Sieges verantwortlich für die – so seine eigenen Worte – "Weltsensation, gegen die trotz ihrer Niederlage beste Fußballmannschaft der Welt" mit 3:2 gewonnen zu haben.

Prügelknaben der Bundesliga

Was Horst Ehmke in Bonn für die sozialliberale Koalition formulierte – sie biete Leistungen, aber keine Erfolge –, wiederholte in ähnlicher Form Rudi Gutendorf, Enfant terrible der in der Fußball-Bundesliga tätigen Trainer: Seine Arbeit in Offenbach sei langfristig angelegt, die Erfolge kämen später.

Countdown der Bundesligatrainer

Der Beruf eines Bundesligatrainers hat keine Tradition. Er ist so jung wie das Gewerbe, dem er seine Existenz verdankt. Profi-Fußball gibt es in der Bundesrepublik seit 1963.

Das Zölibat der Sportler

Olympia ante portas: Die ganze Welt schaut auf die in Mexiko versammelten Heroen und staunt. Landläufige Meinung sagt: Das sind alles Muskelmönche, zur Höchstleistung nur fähig durch konsequente Flucht vor Wein, Weib und Gesang.

ZEITSPIEGEL

"Wenn ich die Bürde ermesse, die während sechs Jahren und drei Monaten Ihre Last an der Spitze der Regierung war, dann glaube ich, Ihrer Bitte, nicht erneut zum Premierminister ernannt zu werden, entsprechen zu müssen.