: Max Reger

Siegfried Mauser: Ziemlich unheilige Allianzen

Der Pianist und Münchner Hochschullehrer Siegfried Mauser soll wegen sexueller Nötigung für fast drei Jahre ins Gefängnis. Wieder stellt sich die Frage, wer was wusste.

Barock: Johann Sebastian Superstar

Er bleibt das Fundament aller Musik. Bachs Werke berühren jeden, es sind die meistgespielten auf der Welt. Porträt eines Universalgenies

Musik 2010: Die Platten des Jahres

Lassen Sie 2010 am Ohr vorüberziehen! Unsere Autoren haben ihre 45 Lieblingsplatten des Jahres zusammengetragen. Pop, Jazz, Techno, Metal, Klassik – Reinhören lohnt sich.

Wiegenlieder (22): "Des Kindes Gebet"

Anfang des 20. Jahrhunderts komponierte Max Reger sechzig "Schlichte Weisen". Der Tenor Andreas Weller singt die Nr. 22 in unserer Wiegenlieder-Serie.

© Marco Borggreve

Klassik: Keine Witze über Bratscher

Wer über die Viola lacht, verkennt ihre Qualitäten. Tabea Zimmermann und ihre Gefährten zeigen, wie reich das Instrument schillern kann.

Klassik: Ich bin eine deutsche Seele

Ingo Metzmacher, der neue Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, will am Tag der Deutschen Einheit den Antisemiten Hans Pfitzner aufführen. Ein Interview

Ein Jegliches hat seine Zeit

Wie würde Johann Sebastian Bach heute leben? Und arbeiten? Historische Erkundungen und Gedankenspiele auf einer Reise zu den Wirkungsstätten des Komponisten

Ins Kalte

Othmar Schoecks Notturno

Konzerte

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Konzerte

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Erst hören und singen, dann spielen

Er war der erste, der uns jungen Musikwissenschaftlern und Kirchenmusikern am klanglichen Beispiel begreifen ließ, daß wir unsere bisherigen, durch die Spätromantik geprägten Vorstellungen revidieren mußten: von der Orgel und ihrer Klangarchitektur; von den Strukturen barocker Musik und deren klanglicher Realisierbarkeit; vom reichhaltigen Umfeld eines Johann Sebastian Bach und der spezifischen Farbgebung des norddeutschen Spaltklang-Ideals; von der Polyphonie und der Entstehung des Kontrapunkts aus der Linie.

Zeitmosaik

Katharinenkantor Martin Lücker gab das erste Konzert auf der neuen Rieger-Orgel der Kirche. Konsequent im – in der Wahl der Register – klug gesteuerten Klang: Max Regers "Benedictus", op.

Ein ganzer Mann und Künstler

Auch den Nachgeborenen, die ihn nicht mehr unmittelbar erlebt haben, gilt er als Inbegriff eines großen Dirigenten. Vom Glanz der charismatischen Gaben und einmaligen musikalischen Tugenden eines Fritz Busch fühlen sich immer noch viele angezogen.

Schallplatten

Unerklärbar bleibt einem noch heute, warum Anfang der fünfziger Jahre die akademische Orgelausbildung, einem rigiden protestantischen Verdikt Helmut Walchas zufolge, die Werke Max Regers den Studierenden vorenthielt.

Orgelkompositionen zu Gerd Zachers fünfzigstem Geburtstag: Durchgesiebte Musik

In dem immer schon kleinen Häuflein der aufrechten Apologeten, die – das war in den sechziger Jahren – der Neuen Musik den Zugang zu einem bislang vernachlässigten Instrument verschafften, nimmt er noch einmal eine Sonderstellung ein: Er ließ die Moderne nicht nur an die Orgel, sondern auch wieder in die Kirche hinein, aus der sie seit Max Reger in Deutschland so gut wie verbannt war.

So ganz bei der Sache nicht gewesen

Es hieß einmal das "deutsche Rom": 175 Jahre lang, von der Fertigstellung des Doms (1628) bis zur Enteignung der Kirche mit dem Reichsdeputationshauptschluß (1803), war Salzburg eines der wichtigsten Zentren der katholischen Kirchenmusik.

Oper: "Juha" in Hagen: Tragik finnisch

Sie stellen zeitgenössische Graphik, aus und alte Münzen, Theaterplakate zu Brechts "Puntila" und Aquarelle zum Nationalepos "Kalevala".