: Merrill Lynch

Im geheimen Dienst der Konzerne

Sie sind jung, ergeben, und ihr Leben ist das Geld. Sie verschmelzen Firmen und planen feindliche Übernahmen. Investmentbanker sind die gierigen Kinder des Fusionszeitalters

Der keltische Tiger

Geld aus Brüssel beschert Irland ein Wirtschaftswunder. Aber die soziale Kluft ist tiefer geworden

Manager und Märkte

Investment-Banken: Hochzeit in London Brauereien: Abschied vom Dünnbier Stahlindustrie: Keine Angst vor Eko

ZEIT/Südprojekt-Prognose: Feuerwerk der Phantasie

Damit hatten weder Zinspäpste noch Börsengurus gerechnet: Während sich die Vereinigten Staaten mitten in einer Rezession befinden und sogar die großen Banken an der Wall Street laufend Mitarbeiter auf die Straße setzen müssen, boomt der amerikanische Aktienmarkt wie in den besten Wirtschaftswunderjahren.

Aktien haben ihren Reiz verloren

Seit dem Einmarsch irakischer Truppen in Kuwait geht in den internationalen Börsen der Bär um. Das Tier, das an den Finanzmärkten als Symbol für Kursverluste gilt, versetzt vor allem die Anleger in New York und Tokio in Angst und Schrecken.

Harte Zeiten für Yuppies

Mark Silverman, einer der erfolgreichsten Börsenmakler der New Yorker Investmentbank Salomon Brothers, verspekulierte sich gründlich.

Manager und Märkte

DGB: Anke Fuchs an die Spitze? Feldmühle Nobel: Konkurrenz für Veba Verlage: Spekulationshilfe für Sowjets

Die Weltbörsen standen am Rande eines neuen Crash: Der Tag der drei Hexen

Alles fing damit an, daß Freitag, der 13. Oktober, ein Tag der drei Hexen war. Triple witch day, so nennt man an Wall Street jene Tage, an denen erstens die Wahrnehmungsfrist für Optionsscheine zu Ende geht, an denen zweitens bestimmte Terminkontrakte auslaufen und an denen drittens die Banken das abgelaufene Quartal abrechnen.

Flucht aus der Aktie

Wenige Sekunden nach dem Start zum olympischen Finale im Lauf über 1500 Meter der Männer kündigt der Kommentator der amerikanischen Fernsehgesellschaft NBC eine kurze Unterbrechung an.

BANK UND BÖRSE: Qualität im Visier

Das Klima in den deutschen Börsensälen ist wieder freundlicher. Der Schwächeanfall des Dollars, der letztlich für die rückläufigen Aktienkurse verantwortlich war, verliert zunehmend seinen Einfluß auf die Stimmung der Börsianer.

New York: Job für einen Wundermann

Mit seinem Sieg im Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters von New York City vollbrachte der Kongreßabgeordnete von Manhattans Eastside, Edward Koch (die Amerikaner sprechen den Namen "Kotsch" aus) ein politisches Wunder.

Ein Fest der "Bullen"

Die New Yorker Citybank feuerte mit einer Zinssenkung den Startschuß ab – und alle rannten. "Das war olympiareif, ein Monat der Rekorde", jubelte Don Regan.

Zeit spart Geld

Wer sich angesichts steigender Kurse für ausländische Aktien interessiert, muß auf der Hut sein. So war es in den vergangenen drei Jahren nach einer Berechnung der Deutschen Bundesbank für Anleger lukrativer, ihr Geld zinslos bei einer Schweizer Bank zu deponieren als eine US-Aktie zu kaufen, die einen Gewinn von 40 Prozent einbrachte.

Ist der billige Dollar eine Versuchung?

Zu Beginn des neuen Jahres sind das englische Pfund und der Dollar an den deutschen Devisenbörsen unter Druck geraten. Der Dollar, der sich im Herbst vergangenen Jahres auf 2,50 Mark stabilisiert zu haben schien, sank unter 2,40 Mark, das entspricht einer Dollar-Abwertung um rund vier Prozent.

Der große Kater

Es sollte der größte Augenblick seit 1934 werden. Doch als am Sylvesterabend die Sektkorken in der Wall Street knallten, blieb der von Banken, Börsen und Beratern erwartete Goldrausch aus.

USA - Iran: Ein königliches Geschäft

Der Schah von Persien sorgt weiter für Sensationen. Er sicherte seinem Land am Montag dieser Woche einen Vorzugsplatz auf den westlichen Geld- und Kapitalmärkten.

Profite aus den Gruben

Jahrelang hatten goldgläubige Geldanleger auf das Ereignis gewartet. Doch als es kam, war die Enttäuschung groß, Am 23. April beschlossen die neun EG-Finanzminister, Währungsgold künftig nicht mehr zum amtlichen Fixpreis von 42,22 Dollar pro Unze, sondern zum Freimarktpreis zu tauschen, der im April fast 180 Dollar erreichte.