Mesut Özil: Rücktritt nach rassistischen Anfeindungen

  • Mesut Özil ist aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurückgetreten. In einem Statement, das er am 22. Juli 2018 auf Twitter veröffentlicht hat, nannte er als Gründe Rassismus sowie die Art und Weise, wie der DFB nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM mit ihm umgegangen sei.
  • Özil äußerte sich in diesem Zuge auch erstmals zu dem Foto, das er und İlkay Gündoğan im Mai 2018 mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan gemacht haben. Den beiden Nationalspielern wurde Wahlkampfhilfe vorgeworfen. Mit dem Treffen habe er Respekt vor dem Amt des türkischen Präsidenten zeigen wollen.
© ZEIT ONLINE, Catherine Ivill/Getty Images

Leserdebatte: Darüber haben Sie 2018 gestritten

Diese Texte und Themen wurden von unseren Leserinnen und Lesern im Jahr 2018 besonders ausgiebig diskutiert. Ganz vorne: Heimat, Hans-Georg Maaßen und der Gottesbeweis

Bundesliga-Vorschau: Holzbein München

© Günther Schiffmann/Getty Images

Ein Ex-Nationalspieler Frankreichs hat erkannt, woran es bei den Bayern hapert. Die reagieren auf Kritik mit der besten Pressekonferenz des Jahres. Alles zum 8. Spieltag

© TF-Images/Getty Images

Mesut Özil: Was nur er kann

Mesut Özil war nicht besonders gut drauf gegen Mexiko. Aber er beherrscht auch an schlechten Tagen etwas, das seine Mitspieler und die Gegner nicht erahnen.

© Benjamin Cremel/AFP/Getty Images

Özil-Berater: "Mesut hat keinen Fehler gemacht"

Der Berater von Mesut Özil hat Manuel Neuer, Thomas Müller und Toni Kroos für ihre Aussagen kritisiert. Özils Treffen mit Recep Tayyip Erdoğan findet er unproblematisch.

DFB: Wie national soll die Mannschaft sein?

© Sven Hoppe/dpa

Beim DFB herrscht Katerstimmung. Doch die Identitätskrise des deutschen Teams kann ein entscheidender Schritt raus aus der Selbstgefälligkeit sein.

© Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Nationalmannschaft: Auf Bewährung

Mit den Spielen gegen Frankreich und Peru beginnt der Versuch der DFB-Elf, das WM-Aus wiedergutzumachen. Doch wie sollen in alter Besetzung neue große Taten gelingen?

© Alexander Popov/Unsplash

Racial Profiling: Nur für Stammgäste

Lehrer, Mitschüler und Kollegen sagten unserem Autor, er sei "Deutscher". Vor Clubtüren wurde ihm etwas anderes vermittelt. Die Bitterkeit setzte sich fest.

Ideologie: Die Erfindung des Rassismus

© Michael Pfister für ZEIT ONLINE

Seit jeher halten Menschen ihre eigene Gruppe für überlegen. Doch erst die Idee von unterschiedlichen Rassen ermöglichte es, dieses Gefühl zu begründen und durchzusetzen.

© Claudia Bracholdt / ZEIT ONLINE

Rassismus: Oma, wie hast du Rassismus erlebt?

Aytop wurde einst von ihren deutschen Kollegen schikaniert, ihre Enkelin bekommt heute böse Blicke ab: Im Video reden Alte und Junge über ihre Erfahrungen mit Rassismus.