Am 5. Oktober 2017 erschien in der "New York Times" ein Artikel, in dem dem früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein sexuelle Belästigung vorgeworfen wurde.
Zehn Tage später rief die US-amerikanische Schauspielerin Alyssa Milano unter dem Hashtag MeToo andere Frauen auf, in sozialen Medien ihre Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen, Missbrauch und Diskriminierung zu teilen. Die Aktivistin Tarana Burke hatte das Hashtag bereits 2006 benutzt, um auf sexuellen Missbrauch an afroamerikanischen Frauen aufmerksam zu machen.
Kontrovers wird seitdem diskutiert, ob die Benennung von strafbewehrten Handlungen einerseits und Hinweise auf Alltagssexismus andererseits unter einem Schlagwort vermischt werden sollten.
Die #MeToo-Debatte hat sich inzwischen zu einer umfangreichen Auseinandersetzung über den Stand der Gleichberechtigung von Mann und Frau entwickelt. Sowohl das Privat- und Berufsleben als auch die Künste werden vermehrt unter diesem Vorzeichen betrachtet.
Die französisch-italienische Schauspielerin hatte Rollen in über 150 internationalen Filmen und gewann den Goldenen Bären. Nun ist sie mit 87 Jahren gestorben.
In Venedig gelingt Julia Roberts ein eindrucksvolles Comeback: In dem MeToo-Thriller "After the Hunt" begibt sich ihre Figur auf eine faszinierende Höllenfahrt.
Im Prozess gegen den Hip-Hop-Star Sean Combs wurden die Schlussplädoyers gehalten. Sie erzählten zwei Geschichten: die vom lebensfrohen Swinger – und die vom Verbrecher.
Im neu aufgerollten Prozess gegen Weinstein hat sich die Jury beim dritten Anklagepunkt nicht einigen können. Die Klägerin droht mit einem neuen Gerichtsverfahren.
Der Prozess musste neu aufgerollt werden, jetzt hat eine Jury in New York Harvey Weinstein erneut für schuldig befunden. Zumindest in einem von drei Fällen.
Der neu aufgerollte Prozess gegen Harvey Weinstein steht vor dem Abschluss. Der Anwalt des Filmproduzenten nannte die Klägerinnen unglaubwürdig und forderte Freispruch.
Vor fünf Jahren fand der Prozess gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein statt, der gerade neu verhandelt wird. Es war das Ende einer Ohnmacht. Eine Rekonstruktion
Cybermobbing, MeToo, rechte Ideologien – alles Symptome toxischer Männlichkeit? Ist daran das Patriarchat schuld? Eine Spurensuche zwischen Macht, Geschlecht und Gewalt
In der Neuauflage des Vergewaltigungsprozesses gegen den Filmproduzenten hat die erste von drei Klägerinnen ausgesagt. Sie wirft Weinstein erzwungenen Oralsex vor.
In der Neuverhandlung im Fall von Harvey Weinstein kamen nun erstmals Anklage und Verteidigung zu Wort. Weinstein selbst hofft auf einen "neuen Blick" für seinen Fall.
Nachdem ein Urteil von 2020 aufgehoben wurde, steht Harvey Weinstein erneut vor Gericht. Nun ist das Verfahren angelaufen: Die Geschworenen wurden gewählt.
Nachdem eine Verurteilung des früheren Filmproduzenten wegen Vergewaltigung aufgehoben wurde, steht Harvey Weinstein wieder vor Gericht. Verhandelt werden drei Fälle.
Gisèle Pelicot wollte den Vergewaltigungsprozess gegen ihren Ehemann öffentlich führen. Dafür wurde sie gefeiert. Das Magazin "Time" ehrt sie nun als Frau des Jahres.
Wie hätte ich merken sollen, dass sie nicht wollte? Neue Forschung belegt: Die meisten überschreiten sexuelle Grenzen wissend. Und zeigt, warum sie dennoch nicht stoppen.
Der Sexualstraftäter Harvey Weinstein wird erneut in einer Klinik behandelt. Die Blutwerte des früheren Filmproduzenten waren nach Angaben seines Anwalts "alarmierend".
Kostenlose K.-o.-Tropfen-Tests, ein Frauenhaus pro Bezirk bis Ende 2025: Frankreichs Regierung will Frauen besser vor Gewalt schützen. Anstoß gab der Prozess in Avignon.
Der Fall in Avignon ist ein krasser Einzelfall? Das Außergewöhnliche ist nur, dass alle Taten auf Video aufgezeichnet wurden und die Schuld der Männer nachweisbar ist.
Die Ex-Assistentin von Ye, vormals Kanye West, beschuldigt den Rapper, sie unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht zu haben. Sie hatte ihn bereits zuvor verklagt.
Mehrere Frauen werfen dem Ex-Harrods-Eigentümer Mohamed Al-Fayed sexuellen Missbrauch vor. Unserer Autorin hat er mal einen Teddy geschenkt. Heute sieht sie das kritisch.
Gegen den 2023 verstorbenen Unternehmer Al-Fayed sind in der vergangenen Woche Missbrauchsvorwürfe öffentlich geworden. Nun melden sich weitere Frauen, die klagen wollen.
Die Anklageschrift gegen den Rapper Sean Combs könnte den juristischen Umgang mit #MeToo-Fällen revolutionieren. Vorwürfe der sexuellen Gewalt sind darin zweitrangig.