: Michael Jackson

Mit Säge, Beil und Spaten

Moskaus Bürgermeister Luschkow wird als ein Nachfolger des kranken Staatspräsidenten Jelzin gehandelt

Wo Bahias Götter wohnen

Brasilien: Nachts gehört der Pelourinho, die restaurierte Altstadt Salvadors, den Schwarzen

Rosenkrieg im Flimmerreich

Die Schweizer Videokünstlerin Pipilotti Rist feiert Erfolge - mit flickernden Bildern über philosophische Weisheiten

Der Hunger nach Freiheit

Die Minister warten. Sie tragen Staatstracht, brave Selbstbinder, farblose Fliegen, regierungsblaue Anzüge. Ein hochgewachsener, silberhaariger Mann betritt den Saal, die Köpfe des Kabinetts drehen sich.

Probleme der Weltmusik: Ein Gitarrist aus Mali will in Deutschland spielen, bekommt aber kein Einreisevisum.: Musikanten vor der Festung Europa

Was ist Weltmusik? Bedeutet dieser Begriff: Madonna und Michael Jackson von Singapur bis Patagonien, Bühne frei für die lautesten Stimmen im globalen Dorf? Oder meint er das weltumspannend Gute, Schöne, Beethoven für die Vereinten Nationen? Für eine wachsende Zahl von Musikfreunden, Musikern, Konzertveranstaltern, Musikwissenschaftlern und Medienleuten bedeutet world music etwas anderes, nämlich Musik draußen vor den Toren der Unterhaltungsindustrie, Musik, die für siebzig Prozent der Weltbevölkerung traditionell zur Kultur ihres Landes gehört.

Der knotenlose Klangteppich

Montag früh, 7 Uhr. Lagerarbeiter klopfen gegen die Frontscheibe eines Lastwagens. Drinnen schreckt der Fahrer hoch. Vor einer Stunde ist er auf den Hof des Verbrauchermarktes am Kieler Wittland gerollt, jetzt wird er seine Fracht los.

Zeitmosaik

Der Nachwuchs ist auch nicht mehr das, was er mal war. Der Pep, der Biß, der Megadrive, das Energisch-Zupackende fehlt den Jungen, der „journalistische Zugriff“, wie man bei uns in Hamburg sagt.