: Michael Naumann

© Torsten Schumann

Berlin: Verliebt in eine gescheiterte Stadt

Ruppig, struppig und immer zu spät: Viele Berliner haben den Eindruck, die Stadt verachte sie. Dennoch lieben viele es hier – so wie unsere Autoren. Warum eigentlich?

© Markus Hintzen für DIE ZEIT
Serie: 70 Jahre ZEIT

Dieter von Holtzbrinck: "Helmut Schmidt hat mich gegrillt"

Dieter von Holtzbrinck ist seit 20 Jahren Verleger der ZEIT. Im Interview spricht er über das anfängliche Misstrauen der Redakteure und seine Scheu vor Öffentlichkeit.

© ROBERT MICHAEL/AFP/Getty Images

Kunsthandel: Besonders bedeutsam

Die Gegner des Kulturschutzgesetzes hoffen auf Unterstützung aus dem Bundesrat. Dabei wollen die Länder das Gesetz sogar noch verschärfen.

Justiz: Prof. Freiheit

In Karlsruhe wird über die Klagen gegen das BKA-Gesetz verhandelt. Vor allem am Verfassungsrichter Johannes Masing hängt die Entscheidung. Wer ist dieser Mann?

Michael Zantovsky: Chartist der Freiheit

Wie ein sanfter Revolutionär zum Rock ’n’ Roller und dann tschechoslowakischer Staatspräsident wurde: Die Biografie des großen Václav Havel.

L E I T K U L T U R : Von Partnern und Paten

Politik ohne Leitkultur und ohne Kulturleiter: Warum wir nicht weniger, sondern mehr Föderalismus brauchen. Eine Antwort auf Michael Naumann, den Staatsminister für Kultur und Medien

L E I T K U L T U R : Berliner Idyllen

Von der Bundeskultur zur Staatskultur? Wer entscheidet, welche Kunst nationale Identität stiftet? Und woher rührt das Unbehagen, das die Kontroverse über die Überlegungen zur Bundeskulturpolitik ausgelöst hat? Fragen an Michael Naumann

K U L T U R P O L I T I K : Einmal schlug er zu

Ein verwöhnter Münchener betritt das dornige Berliner Gelände: Julian Nida-Rümelin wird Schröders neuer Kulturstaatsminister. Der Philosoph stammt aus einer Welt, die gegensätzlicher zum heutigen Zustand von Berlin nicht sein kann. Von Homer und Horaz zu Quine und Kuhn - das ist eine helle, aufgeräumte Welt, so klassizistisch wie die Stadt München

K U L T U R P O L I T I K : Zentralismus schadet nicht

Die Kulturhoheit der Länder ist Verfassungsfolklore. Es darf und muss eine Bundeskulturpolitik geben. Michael Naumann ist seit zwei Jahren Staatsminister für Kultur und Medien. In seinem Beitrag erläutert er die rechtlichen Grundlagen seiner Position und sein Selbstverständnis