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Midterm Elections 2018: Kongresswahlen in den USA

  • Am 6. November 2018 haben in den USA die Midterm Elections stattgefunden. Alle Abgeordneten des Repräsentantenhauses und ein Teil des US-Senats wurden neu gewählt. Die Demokraten haben die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückgewonnen. Die Republikaner verteidigten ihre Mehrheit im Senat. Bislang hatte die Partei von Präsident Donald Trump beide Kammern des Kongresses kontrolliert. In vielen Bundesstaaten fanden parallel auch die Gouverneurs- und Parlamentswahlen statt.
  • Es waren die ersten landesweiten Wahlen seit der US-Wahl am 8. November 2016, also ein indirekter, aber wichtiger Stimmungstest für Präsident Trump.
  • Das Repräsentantenhaus, auch Abgeordnetenhaus genannt, ist maßgeblich an der Gesetzgebung beteiligt und übernimmt gegenüber dem Präsidenten Kontrollfunktionen. Die 435 Abgeordneten repräsentieren jeweils einen Wahlbezirk und werden alle zwei Jahre direkt gewählt.
  • Der Senat besteht aus 100 Senatorinnen und Senatoren. Jeder der 50 Bundesstaaten ist mit zwei Senatoren darin vertreten. Alle zwei Jahre wird etwa ein Drittel des Senats neu gewählt. In diesem Jahr standen 35 Senatorenposten zur Wahl.
  • Repräsentanten­haus
  • Senat
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USA: Ein roter Geist erwacht

Eine radikale linke Bewegung ist im Mainstream der US-Politik angekommen, trotz und wegen Donald Trump. Sie fordert mehr Staat und weniger Kapitalismus. Mit Erfolg.

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US-Kongresswahlen: Was bedeuten diese Wahlen für die USA?

Bei den Midterms können sowohl die Demokraten als auch die Republikaner Erfolge verbuchen. Was folgt daraus? Die wichtigsten Erkenntnisse zu den US-Zwischenwahlen