: Montevideo

Schnell übers Meer

Uruguays Hauptstadt Montevideo ist ein gemütlicheres Abbild von Buenos Aires

GIUSEPPE GARIBALDI

Ohne ihn, den Guerillakämpfer und Medienstar, wären Nord- und Süditalien kaum eine Nation geworden. Ende 1871 tagte erstmals das Parlament in Rom - 125 Jahre danach verfluchen die Separatisten im Norden den Nationalhelden

Kreuzfahrt mit Container

Erst eine gemächliche Reise ist eine Reise, sagt ein afrikanisches Sprichwort. Wohl auf keine Art der Fortbewegung paßt diese Weisheit so gut wie auf Reisen mit Frachtschiffen.

Der Mythos Evita

Peronismus und kein Ende – dritter Weg mit Gewerkschaftsstaat als gesellschaftliche Alternative für Argentinien?

Ein Grab im Rio de la Plata

Das legendenumwobene Ende des Panzerschiffes "Graf Spee" – Von nun an wurde die Marine "verheizt"

Nachtbuch vom Liebeswahn

ie schroffen Bücher von Juan Carlos Onetti sind dem Bestsellerpublikum durch die Lappen gegangen. Onetti gehört zu den Schriftstellern, denen das völlig gleichgültig ist.

"Exotisches Schauspiel"

Selten haben zween Reisende einerley Gegenstand auf gleiche Weise gesehen, sondem jeder gab, nach Maßgabe seiner Empfindung und Denkungsart, eine besondere Nachricht davon", schrieb der Gelehrte Georg Forster, als er vor 200 Jahren durch die Welt reiste.

Ein Gargantua des Bösen

"Seid nicht streng mit dem, der seine Leier versucht": Über den französischen Schriftsteller Lautreamont und "Die Gesänge des Maldoror"

Zeitspiegel

Aus Fehlern lernt nur, wer die Folgen selbst gespürt hat. Dies gilt offenbar auch für die weltweite Ökologiebewegung. Während in der Bundesrepublik die Grünen sich längst parlamentarischen Gepflogenheiten angepaßt haben, hält in Uruguay die Ethisch-Ökologische Grüne Partei (PEEV) unverdrossen an grünen Grundprinzipien fest.

Katholische Kirche in Lateinamerika: Welche Rolle spielen "Basisgemeinden" und "Befreiungstheologie"?: Das Paradies auch auf Erden

Fidel Castro, immer ein taktisches Genie, kümmert sich plötzlich um Religion. Wird der alternde Revolutionär fromm? Oder bietet ihm Lateinamerikas katholische Kirche die Chance für eine neue revolutionäre Offensive? Fidels Interessen an religiösen Fragen belegt wohl am deutlichsten, daß im lateinamerikanischen Katholizismus einiges in Bewegung geraten ist.

Sport als Unterhaltung: Futter für Auge und Ohr

Franz Beckenbauer weilte seinerzeit in Cosmos’ Diensten im fernen New York, da gab sein Name, ohne daß er etwas dazu getan hätte, in Deutschland eine Balkenüberschrift ab.