: Münster

Gegen die Staublungenkrankheit

Die „Staublunge“, eine der gefährlichsten Krankheiten, die sich Menschen in ihrem Beruf zuziehen können, ist in Deutschland vor allen Dingen bei den Kumpels im Ruhrgebiet verbreitet.

Aufbau Ulms im Schatten seines Münsters

Seinerzeit, auf der Deutschen Bauausstellung zu Nürnberg, fiel, wie die „Zeit“ schon in ihrer Ausgabe vom 8. September berichtete, eine Reihe Lichtbilder auf, in denen deutlich vor Augen geführt wurde, wie die Städtebauer sich den Aufbau von Ulm vorstellen.

Kardinal Frings

Als im Sommer 1946 der Bischof von Münster, Kardinal Graf Galen, kurz nach seiner Romreise an einer verschleppten Blinddarmentzündung unerwartet starb, glaubte niemand, daß ein anderer deutscher katholischer Kirchenfürst in kurzer Zeit dieselbe Bedeutung und Popularität erlangen würde wie der "Löwe von Münster".

Zukunftspanorama der deutschen Städte

Die Deutsche Bauausstellung Nürnberg 1949, die bis zum 18. September dauern wird, ist nicht nur die räumlich größte aller derartigen bisher seit Kriegsende in Deutschland gezeigten Veranstaltungen, sondern zugleich auch die geistig bedeutungsvollste.

Katholiken-Tag in der Werkhalle

Man muß die geographische Lage Bochums bedenken und die Maschinenhalle des Bochumer Vereins kennen, in der der 73. deutsche Katholikentag eröffnet wurde, um ganz ermessen zu können, was es bedeutet, wenn die größte Veranstaltung der katholischen Kirche in Deutsch? land in diesem Jahre nicht mehr an Hochburgen katholischen Glaubens, mehr mehr in Köln, Mainz oder Münster, sondern im Herzen des Industriegebietes stattfand.

Milliarden-Projekt für den Ruhr-Verkehr

Schon vor 25 Jahren lag in den Schreibtischen weitschauender Ingenieure und Verkehrspolitiker das Milliardenprojekt der Elektrifizierung der Eisenbahnen im Westen Deutschlands.

Ein alter Kindervers: Z’ Basel steht e Herrehüs

Dem alten Kinderreim verdanke ich’s daß Basel mir schon früh so etwas wie eine Traumstadt wurde: „Dort in Basel steht ein Schloß“ – „e Schlosse“ hieß es des Reims wegen –, und dort steht „e Herrehüs“, und da sind die eifrig beschäftigten Jungfrauen, von denen besonders die erste, weil sie „Kreide schnitzelt“, überaus rätselhaft war.

Die Welt der Töne im Wort

So kümmerlich – trotz gelegentlicher gegenteiliger Behauptungen – immer noch die Lage des Musikverlagswesens ist (man muß die lebenden deutschen Komponisten fragen, um die Wahrheit darüber zu erfahren), so gedeihlich präsentiert sich das Bild des Musikschrifttums.

Die Zeitung als Wirtschaftsfaktor

Die Zeitung, dieser ständige Lebensbegleiter des modernen Menschen, ist das Produkt eines höchst verwickelten geistig-technischen Prozesses und mit der Sozial- und Wirtschaftsstruktur des Volkes untrennbar verknüpft.

Meine erste Liebe

Wir standen auf dem Bahnsteig und hielten uns an der Hand; ihr kurzes Kleid flatterte leicht im Windzug, der die überdachte Halle durchstreifte.

Gott und Welt

Die Flut der dem Weltgeheimnis und dem verborgenen Licht gewidmeten Neuerscheinungen nötigt – ungeachtet der Bedeutsamkeit einiger dieser Bücher – zu einer summarischen Besprechung.

Großer Bedarf – kaum Nachfrage

Von der Kölner Möbelfachmesse wußte man, daß sie keine Konzession an die noch immer anhaltende Messe-Konjunktur, sondern eine der wenigen Messen sein würde, deren Notwendigkeit nicht bestritten werden konnte.

Richtig gerechnet?

Die Plakate des Gewerkschaftsrates mit der Überschrift "öffentliche Anklage" kleben seit einigen Wochen überall in Norddeutschland in der amerikanischen Besatzungszone sind sie etwas später an den Mauern erschienen, weil man dort, vorsichtiger zu Werke gegangen war und zunächst eine "textliche Unklarheit", (welche eigentlich?) richtiggestellt hatte.

Fragwürdige Heimkehr der Kriegsgefangenen

Im Januar des dritten Nachkriegsjahres hatten die vier Außenminister der Alliierten einander und der Welt das Versprechen gegeben, bis zum Dezember des gleichen Jahres sollten alle deutschen Kriegsgefangenen heimgeschickt sein.

Bilder zu vermieten

Es gibt auch heute so manchen Verehrer guter Bildwerke, der sich gern ein Gemälde oder eine Graphik an die schlecht tapezierten Wände seiner notdürftig wiederaufgebauten Wohnung hängen würde, wenn er sich das angesichts der vordringlichen Ansprüche auf Nahrung und Kleidung nur leisten könnte.

Friedensgedenktage

Der deutsche Romanschriftsteller Kückelhaus hat einmal sein Wiedersehen mit Münster beschrieben: „Die Stadt Münster blieb stets dieselbe, so oft wir auch zurückkehrten.

Friede – nur eine Hoffnung?

Wir sind heute versammelt, um aus der Geschichte zu lernen!“ – diese Worte sagte der Schweizer Ernst v. Schenck, ein Mitglied der internationalen Gruppe der europäischen Föderalisten, in seiner Rede auf der Kundgebung, die in Münster während der Gedenktage des Friedensschlusses von 1648 stattfand.

Der Theatersckuß

In Münster haben neulich die Theaterleute erfahren müssen, welche Schwierigkeiten es heute macht, einen Schuß loszulassen. Wohlverstanden: in Münster, wo es kurz vor Kriegsende noch so geknallt-hat, daß die Stadt endgültig dabei in Trümmer ging.

Notizen

Die Schulräte und Schulleiter im Lande Brandenburg sind durch eine geheime Anweisung der obersten Schulbehörde aufgefordert worden, die wenigen Lehrkräfte, die noch im kirchlichen Auftrage Religionsunterricht erteilen, zur Einstellung dieser "außerdienstlichen Belastung" zuveranlassen.

Der Fremde

Wolfgang Weyrauch: Am 15. Oktober 1904 als Sohn eines Landmessers in Königsberg (Ostpreußen) geboren. Schauspieler in Münster, Bochum und am Harzer Bergtheater in Thale.

Berliner Musiktage 1948

Die neue deutsche Musik kann sich in diesem Sommer in zahlreiche Nester setzen, die ihr in allen Zonen bereitet werden. Städte aller Größenordnungen rivalisieren miteinander, ihre musikalische Fortschrittlichkeit kundzutun: Donaueschingen, Godesberg, Sondershausen, Bayreuth, Darmstadt, Krefeld, Frankfurt, Köln, Münster.

Das Rüschhaus

Während auf der Meersburg die Mitglieder der Droste-Gesellschaft zur Gedächtnisfeier Anettes versammelt waren, lohnte es sich, das Rüschhaus unweit Münster zu besuchen.

Um den Menschen wird noch gekämpft

E rfolg dieses Schauspiels: Die Einsicht, daß es an der Zeit ist, gegen den Unfug anzugehen, der heute mit jener dramaturgischen Theorie getrieben wird, die ihre Impulse aus der Auflösung der Wirklichkeit bezieht; Den Gerstenberg konnte man noch, ohne sich zu genieren, hinnehmen, was aber Renate Uhl zu bieten für richtig hält, wird nur noch mit Sarkasmus.