© Menahem Kahana/AFP/Getty Images)

Nahostkonflikt: 70 Jahre Israel

  • Nach dem Zweiten Weltkrieg beschloss die UNO Palästina in zwei Staaten zu teilen: Israel und Palästina. Der dadurch entstandene Nahostkonflikt hält bis heute an. Ende März eskalierten die Auseinandersetzungen aufgrund der Feierlichkeiten anlässlich Israels Staatsgründung erneut.
  • Am 14. Mai feierte der Staat Israel seinen 70. Geburtstag. An dem Tag ist die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem umgezogen.
  • Einen Tag nach der israelischen Unabhängigkeitserklärung begehen die Palästinenser den Nakba-Tag (Tag der Katastrophe) und gedenken der vertriebenen Palästinenser aus den heutigen israelischen Gebieten. Die Hamas hatte aus diesem Grund zum "Marsch der Rückkehr" aufgerufen. Fast täglich kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Verletzten und Toten an der israelischen Grenze im Gazastreifen.
  • Anlässlich des Jubiläums legten Union, SPD und FDP einen gemeinsamen Antrag vor, in dem die Parteien die Bundesregierung aufforderten, die politischen Verbindungen zwischen Deutschland und Israel weiter zu fördern, sowie sich für eine Zweistaatenlösung des Nahostkonflikts einzusetzen.
  • Der von der radikalislamischen Hamas kontrollierte Gazastreifen ist immer wieder Ausgangspunkt gewalttätiger Auseinandersetzungen. Die Hamas wird von den USA, der EU und Israel als Terrororganisation eingestuft. Sie bestreitet das Existenzrecht Israels und fordert die gewaltsame Errichtung eines islamischen Palästinas vom Mittelmeer bis zum Jordan.
© Meiko Herrmann für ZEIT ONLINE
Serie: Heimatmysterium

Berlin-Neukölln: Abud, der Boxer

Auf der Sonnenallee ist er aufgewachsen, Kumpels drehten mit zwölf ihre ersten Dinger. Abud dagegen wurde Deutscher Meister. Doch um Deutscher zu sein, braucht es mehr.

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Senioren: Alt und glücklich

Je mehr eine Gesellschaft das Alter respektiert, umso besser geht es Senioren. Doch hierzulande scheint der Respekt nicht allzu hoch, zeigt eine internationale Umfrage.

G7-Gipfel: Gefühlte G6

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G7, das ist das Format, in dem man unter seinesgleichen redet. Mit Donald Trump ist alles anders. Doch trotz aller Streitigkeiten gibt es reichlich gemeinsame Interessen.