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Nahostkonflikt: 70 Jahre Israel

  • Nach dem Zweiten Weltkrieg beschloss die UNO Palästina in zwei Staaten zu teilen: Israel und Palästina. Der dadurch entstandene Nahostkonflikt hält bis heute an.
  • Am 19. Juli 2018 wurde das umstrittene Nationalitätsgesetz vom israelischen Parlament beschlossen, das unter anderem Israel als "jüdischen Nationalstaat" definiert, das "vereinte Jerusalem" als Hauptstadt und Hebräisch als einzige Amtssprache festlegt. Arabische Abgeordnete kritisierten das Gesetz als rassistisch gegenüber den arabischen Israelis, die rund 20% der Bevölkerung ausmachen. Zehntausende Araber und Juden gingen dagegen wiederholt auf die Straße.
  • Am 14. Mai 2018 feierte der Staat Israel seinen 70. Geburtstag. An dem Tag ist die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem umgezogen.
  • Einen Tag nach der israelischen Unabhängigkeitserklärung begehen die Palästinenser den Nakba-Tag (Tag der Katastrophe) und gedenken der vertriebenen Palästinenser aus den heutigen israelischen Gebieten. Die Hamas hatte aus diesem Grund zum "Marsch der Rückkehr" aufgerufen. Fast täglich kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Verletzten und Toten an der israelischen Grenze im Gazastreifen.
  • Anlässlich des Jubiläums legten Union, SPD und FDP einen gemeinsamen Antrag vor, in dem die Parteien die Bundesregierung aufforderten, die politischen Verbindungen zwischen Deutschland und Israel weiter zu fördern, sowie sich für eine Zweistaatenlösung des Nahostkonflikts einzusetzen.
  • Der von der radikalislamischen Hamas kontrollierte Gazastreifen ist immer wieder Ausgangspunkt gewalttätiger Auseinandersetzungen. Die Hamas wird von den USA, der EU und Israel als Terrororganisation eingestuft. Sie bestreitet das Existenzrecht Israels und fordert die gewaltsame Errichtung eines islamischen Palästinas vom Mittelmeer bis zum Jordan.
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Nahostkonflikt: Ein Königreich für Faisal

Auf der Pariser Friedenskonferenz 1919 plädierte Prinz Faisal für die Unabhängigkeit Arabiens. Die Westmächte aber sollten sie verwehren und der Nahostkonflikt begann.

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Kunstfreiheit: Ronald McDonald am Kreuz

Das Maskottchen einer Fast-Food-Kette in derselben Haltung wie der sterbende Jesus Christus: Das hat in Israel eine Debatte über die Freiheit der Kunst ausgelöst.

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Malaysia: Dann eben mit Antisemitismus

Malaysias muslimischer Regierungschef hetzt gegen Juden und will keine israelischen Athleten ins Land lassen. So will er den Vielvölkerstaat zusammenhalten.

Jüdisches Museum: Wem gehört Jerusalem?

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Das Jüdische Museum in Berlin widmet sich in seiner aktuellen Ausstellung der Geschichte der Heiligen Stadt. Benjamin Netanjahu ist empört – nicht ganz zu Unrecht.

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Naher Osten: "Assad will keinen Ärger mit uns"

Der Iran sei die Hauptgefahr im Nahen Osten, sagt der israelische Geheimdienstler Chagai Tzuriel. Israel wolle keinen Krieg, handele aber entschlossen, auch in Syrien.

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Amos Oz: Rauchmelder der Sprache

Amos Oz war ein Weltliterat, ein Dichter und politischer Denker, Autor und Aktivist. Seine Gedanken zu Fanatismus und Frieden sind aktueller denn je. Ein Nachruf