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Nahostkonflikt: 70 Jahre Israel

  • Am 14. Mai feierte der Staat Israel seinen 70. Geburtstag. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschloss die UN Palästina in zwei Staaten zu teilen: Israel und Palästina. Der dadurch entstandene Nahostkonflikt hält bis heute an. Ende März eskalierten die Auseinandersetzungen aufgrund der Feierlichkeiten anlässlich Israels Staatsgründung erneut.
  • Am Tag der Feierlichkeiten ist die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem umgezogen.
  • Einen Tag nach der israelischen Unabhängigkeitserklärung begehen die Palästinenser den Nabka-Tag (Tag der Katastrophe) und gedenken der vertriebenen Palästinenser aus den heutigen israelischen Gebieten.
  • Die Hamas hatte aus diesem Grund zum "Marsch der Rückkehr" aufgerufen. Fast täglich kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Verletzten und Toten an der israelischen Grenze im Gazastreifen.
  • Anlässlich des Jubiläums legten Union, SPD und FDP einen gemeinsamen Antrag vor, in dem die Parteien die Bundesregierung aufforderten, die politischen Verbindungen zwischen Deutschland und Israel weiter zu fördern sowie sich für eine Zweistaatenlösung des Nahostkonflikts einzusetzen.
  • Der von der radikalislamischen Hamas kontrollierte Gazastreifen ist immer wieder Ausgangspunkt gewalttätiger Auseinandersetzungen. Die Hamas wird von den USA, der EU und Israel als Terrororganisation eingestuft. Sie bestreitet das Existenzrecht Israels und fordert die gewaltsame Errichtung eines islamischen Palästinas vom Mittelmeer bis zum Jordan.
© Jochen Schievink für DIE ZEIT

Weltpolitik: In der Hamsterrad-Hölle

Donald Trump erschüttert regelmäßig die Weltpolitik. Deutschland und Europa müssen ihre Interessen immer öfter gegen die USA durchsetzen. Aber ist das überhaupt möglich?

Naher Osten: Im Würgegriff

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Nach Donald Trumps Entscheidung, aus dem Atomdeal auszusteigen, müssen Israel und der Iran allen Zündeleien widerstehen. Sonst gibt es Krieg.

Nahostkonflikt: Im Zweifel für Israel

© Mandel Ngan/AFP/Getty Images

Die Gewalt in Gaza spielt kaum eine Rolle: In Washington wird der Umzug der US-Botschaft als politischer Erfolg gefeiert. Er zeigt den Einfluss religiöser Gruppen.