: Neon

"Neon": Ende einer Jugend

Nach fünfzehn Jahren stellt der Hamburger Verlag Gruner + Jahr das Magazin "Neon" ein. Ein persönlicher Abschied

Neon: Wenn alles leuchtet, leuchtet nichts

Neon war mal laut und grell, stand für Provokation, Gefahr und Techno: Aber spätestens seitdem die Büro-Radler neonfarbene Warnwesten tragen, ist das alte Neon verstummt.

© Peter Langer

Stilkolumne: Mohnrot strahlt's am Handgelenk

Colour-Blocking und Neon: Jahrelang herrschten die herrlichsten Farben. Jetzt setzt in der Mode eine gewisse Erschöpfung ein. Für Farbe sind jetzt die Taschen zuständig.

© Neon Museum

Las Vegas: Das letzte Leuchten der Kasinos

Ganz schön unsentimental: Las Vegas macht selbst den Abbruch zu Geld. Im neu eröffneten Neon Museum erinnert die Stadt an ihre abgerissenen Kasinos.

Los Angeles: Die Chinesen verlassen Chinatown

Neon, Disney, Exotik: Die Chinatown in Los Angeles ist beliebt bei Hollywood-Filmern und Galeristen. Nicht alle alten Chinesen begrüßen das. Von Eva C. Schweitzer

Gefälschte Interviews: Die Kummer-Nummer

Der Fall erinnert an den Fälscher Tom Kummer: Ein Journalist hat Interviews mit US-Stars an die Zeitschrift "Neon" verkauft, die er so nie geführt hatte. Von S.Pohlmann

media: Neon

Das neue Magazin von Gruner + Jahr startet seine dreimonatige Reifeprüfung

M U S I K : Klingt gar nicht so nach Computer

The Notwist - eine Rockband aus Oberbayern erobert Europa. Die Vergangenheit, die Gegenwart und eine mögliche Zukunft des Popsongs begegnen einander 42 Minuten lang - und wir dürfen dabei sein

Fernseh-Kritik (I): Ohne Neon

Natürlich ist sie in den fünf Jahren etwas dicker geworden im Gesicht und schaut noch ein wenig trauriger drein als Ende 1987, als sie zum ersten Mal als Hausmeisterin Martha Haslbeck, geschieden und berufstätig, ins Vorabendprogramm kam.

Ausstellung in München: "Denk-Bilder": Fünf Wörter in Neon

Gut, also denken wir. Denken wir nach, überdenken, bedenken, denken an. An Piero Manzonis "unendliche Linie" zum Beispiel. 1959 war sie erstmals geschnitten zu haben, als erwiesen schien, daß sie am Stück zu unhandlich ausfallen würde.

Fett und Filz, Nägel und Neon sind toter Müll: der Schriftsteller Günter Kunert sagt, was er schon immer gegen die: Die Musen haben abgedankt

In den abgeleiteten oder Spätzeiten glaubt der Mensch, die Kunst diene ihm; er braucht sie zur Pracht und deutet bisweilen mehr ihre Neben- und Zierformen als ihre Hauptformen aus; ja, sie wird Gegenstand von Zeitvertreib und Geschwätz", schreibt Jakob Burckhardt in einem Aufsatz mit dem etwas großspurigen Titel: "Über die Stellung der Kunst in der Weltgeschichte".

Windsurfer: Wer zahlt bei Wasserratten?

Vom Winde verwöhnt gleiten sie über die Wellen. Windsurfer träumen von Sonne und Weite, von Geschwindigkeit und Freiheit. Sie fliehen vor Neon und Asphalt, vor Alltagsgrau und Miefbüros, aber sie kommen nicht weit.