: Nikolaus Fasolt

Bonner Kulisse

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Rainer Barzel tut beleidigt, wenn er die jüngsten Vorwürfe der Bonner Staatsanwaltschaft zurückweist, die gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beteiligung an Steuerhinterziehung eingeleitet hat.

Bundesverband der Deutschen Industrie: Wettbewerb der Steuersysteme

In den obersten Ringen wechseln die Persönlichkeiten mehr oder weniger rasch. Die Minister an der Spitze der Ressorts kommen und gehen, selbst der Bundesbankpräsident führt den Zentralbankrat nicht in alle Ewigkeit, wenngleich er in der Regel länger im Amt bleibt als mancher Minister, und die Präsidenten der großen Spitzenverbände werden nur auf begrenzte Zeit gewählt.

Die schamlosen Geldwäscher von Bonn

Es ist schon einige Zeit her, doch immer noch von Belang: Im Juli 1976 wandte sich der langjährige CDU-Schatzmeister Walther Leisler-Kiep in einer großformatigen Zeitungsanzeige an die Leser von Bild.

Raubritter der Republik

Mit fragwürdigen Methoden wollen sich die Parteien zusätzliche Einnahmen verschaffen

Gesucht: der Boss der Bosse

Gesucht wird ein Fabelwesen: Ein voll im Geschirr stehender Industrieller allererster Bonität, der bereit ist, die Hälfte seiner Arbeitszeit zu opfern, ein nüchterner Praktiker mit einem ausgeprägten Sinn für die drängenden gesellschaftspolitischen Probleme und ein harter Verfechter interessengebundener Standpunkte der Wirtschaft, der zudem im "politischen Raum" und – über die Massenmedien – gleichzeitig beim kleinen Mann gut ankommt.

Der Mann, der den Rücktritt wählte

Der eindrucksvolle Ein-Meter-Sechsundneunzig-Mann sieht aus, als könnte ihn nichts erschüttern. Doch der Augenschein trügt. Der Eröffnung der beiden Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft hat ihn arg gebeutelt.

Spendenaffäre: Die Tricks der Kassierer

FDP-Generalsekretär Günter Verheugen führte vor wenigen Tagen bewegt Klage darüber, daß die privaten Spenden für seine Partei fast bis auf Null zurückgegangen sind.

Manager und Märkte

Einem delikaten Personalproblem sieht sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gegenüber. 1978 stolperte ihr Präsident Nikolaus Fasolt über eine Parteispendenaffäre, jetzt muß sich die BDI-Führung aus demselben Grund um den als Nachfolger des gegenwärtigen Präsidenten Rolf Rodenstock bereits gewählten Eberhard von Brauchitsch Gedanken machen.

BONNER KULISSE

Mitgefangen, mitgehangen–das gilt für Uwe Lüthje, Generalbevollmächtiger des CDU-Schatzmeisters Walther Leisler Kiep, noch ehe überhaupt feststeht, ob er in den großen CDU-Spendenskandal verwickelt ist, der nun schon seit einigen Jahren schwelt und im vergangenen Jahr den ehemaligen BDI-Präsidenten und Bonner Unternehmer Nikolaus Fasolt zu Fall brachte.

Bonner Kulisse

Das letzte Kapitel des Nikolaus Fasolt – seit Monaten gerichtsnotorisch – ist nun endgültig abgeschlossen. Im Sommer hatte Fasolt, gerade erst zum Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) bestellt, einen 60 000-Mark-Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung erhalten.

Rückzieher

Der Strafbefehl gegen den ehemaligen BDI-Präsidenten Nikolaus Fasolt (58 000 Mark) und seinen Betriebsleiter Peter Weber (11 250 Mark) wurde rechtskräftig (siehe Bon – ner Kulisse).

Mitbestimmung – Ärgernis und Chance

Das "gewisse Talent zur Einteilung", das er für sich reklamiert, das braucht er wirklich, der Professor Rolf Rodenstock. Schon bisher hat den Mann, was er tat, beschäftigen können: die Führung seines kaum noch mittelständisch zu nennenden Optik-Konzerns (350 Millionen Mark Umsatz); die Arbeit in sechs Aufsichtsräten (darunter: Esso und Philips); die vielfältigen übrigen Ämter – "siebzehn, habe ich gelesen"; und die betriebswirtschaftlichen Vorlesungen an der Universität München.

Zurück zu den Fliesen

Als Nikolaus Fasolt Amt und Würde des BDI-Präsidenten übernahm, beschrieb er die Rolle des deutschen Unternehmers so: Er sei "der eigentliche Neuerer der Gesellschaft" und "Träger des Fortschritts" schlechthin.

Bonner Kulisse

Im Bonner Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat man dem liberalen Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff offenbar ganz bewußt übel mitgespielt.

Aus dem Regen geholt

Nikolaus Fasolt scheint aus dem Schneider – in doppelter Hinsicht. Sein bröckelndes Fliesen-Werk – die Wessel GmbH – wird saniert und sein schwankend gewordener Präsidentenstuhl steht wieder auf festem Grund.

Manager und Märkte

Hans L. Merkle, Chef der Robert Bosch GmbH, ist nicht der Mann, der Fragen mit Ja oder Nein beantwortet. Auch Nebensächliches pflegt er ausführlich darzutun.

Eine seltsame Arbeitsteilung

Unternehmer und Spitzenmanager müssen bekanntlich ihre Termine genau planen, um ihr gewaltiges Tagespensum schaffen zu können.

Vorwärts – wir müssen zurück

Vor wenigen Tagen erst lobte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Nikolaus Fasolt, beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie seinen Stand: "Der eigentliche Neuerer in der Gesellschaft, der Träger des Fortschritts, ist der Unternehmer.

Ein Herr sozusagen

Curtius-Schüler zu sein, galt während der fünfziger und sechziger Jahre in intellektuellen Kreisen viel. Ich stelle mir vor, jemand hätte einige dieser Curtius-Schüler präsentiert und dann gefragt: Wer von diesen wird Lehrer (wie die meisten), wer Literat, wer Diplomat? Vielleicht hätten sich die Literaten herausfinden lassen: Walter Boehlich, Helmuth de Haas, Hellmut Jaesrich.

Getrennt marschieren...

Zur gleichen Zeit, allerdings an verschiede-, nen Orten, zelebrieren in der kommenden Woche die beiden feindlichen Brüder, die Spitzenverbände der deutschen Industrie und der Gewerkschaften, ihren Jahreskongreß.

Manager und Märkte

Nur wenige Wochen nachdem der Bonner Mittelstandsunternehmer Nikolaus Fasolt Präsident des mächtigen Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) wurde, kam er als Unternehmer unter Druck.

Manager und Märkte

Das entfant terrible unter den deutschen Konfektionären hat wieder einmal etwas für seinen Ruf getan. In einem ungeniert kritischen Vortrag vor dem Verband der deutschen Tuch- und Kleiderstoffindustrie sagte der Münchner Kostüm- und Kleiderfabrikant Ralph Louis- oder (Ralph Modellkleidung) unverhohlen, was er von seinen Lieferanten hält: "Ich kann mir nicht vorstellen, daß es in unserem Land noch eine Industrie gibt, die so wenig Wissen von ihren Kunden hat wie die Textilindustrie.