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[M] ZEIT ONLINE/Foto:Claudio Bresciani/AFP/Getty Images

Nobelpreise 2017: Keine Ehrung ist größer

  • Vom 2. bis 9. Oktober 2017 wurden die diesjährigen Nobelpreisträger bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet im Dezember in Stockholm statt.
  • Verliehen wird der Nobelpreis jährlich in den Kategorien: Medizin/Physiologie, Physik, Chemie, Literatur, Frieden und Wirtschaftswissenschaften.
  • "Diejenigen (...), die der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben", sollen geehrt werden. So hatte es der Großindustrielle Alfred Nobel 1895 verfügt. Finanziert mit den Zinsen eines beträchtlichen Teils seines Vermögens.
  • Seit 1901 werden die Nobelpreise nun verliehen. Kein Preis in Wissenschaft und Forschung sowie im Kampf für Frieden und in der Literatur gilt als größere Ehre.
  • Die Auszeichnung für Wirtschaftswissenschaften wurde nachträglich von der Schwedischen Reichsbank gestiftet und wird seit 1969 vergeben.
  • Jedes Jahr werden zudem die Right Livelihood Awards, die oft als Alternative Nobelpreise bezeichnet werden, verliehen. Seit 1980 tut dies eine andere unabhängige Stiftung, die mit den eigentlichen Nobelpreisen nichts zu tun hat.
© Patrick Ohligschläger für DIE ZEIT

Schnuller: Ihr lästiges Anhängsel

Konnte seine Tochter nicht schlafen, gab unser Autor ihr einen Schnuller. Als es Zeit war, sie von dem Ritual zu entwöhnen, fand er Hilfe auf einer Wiese in Winterhude.

© Tine Poppe für ZEIT WISSEN

Atomwaffen: Ole rüstet ab

Atomwaffen aus humanitären Gründen verbieten? Radikale Idee. Ein norwegischer Physiker setzt alles daran, dass sie Wirklichkeit wird. Einer muss ja mal damit anfangen.

Ohne diese Nobelpreise wäre das Leben härter

Ohne diese Nobelpreise wäre das Leben härter

Antibiotika, Internet, MP3-Player – gäbe es so nicht, hätten Forscher nicht die Grundlagen entwickelt. Unsere Top 10

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Nobelpreise

Danke dafür!

Nobelpreise gibt’s für öde Forschung von alten Knackern? Von wegen! Ohne die seit 1901 ausgezeichneten Entdeckungen wäre unser Leben um einiges beschwerlicher. Hier kommen zehn Dinge, die wir Nobelpreisträgern zu verdanken haben:

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Moderne Kommunikation

Moderne Kommunikation

Internet, Mobilfunk, Digitalkameras – das gäbe es alles nicht, wäre unentdeckt, dass man Daten mit Licht durch Glasfaser schicken kann.

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Physik-Nobelpreis

2009 gab es die Auszeichnung

Den Preis bekamen Charles K. Kao, Willard S. Boyle & George E. Smith. 1966 hat Kao die Grundlagen für den Informationstransfer in Glasfasern gelegt. Boyle und Smith entwickelten CCD-Chips („Charge Coupled Device“). Die stecken etwa in Webcams.

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Richtig. Es war 1928 als Alexander Fleming in einer seiner Bakterienkulturen auf den Schimmelpilz Penicillium notatum stieß. Normalerweise ein Grund, die Kultur wegzuwerfen. Doch Fleming sah, dass die Bakterien um den Pilz verschwunden war. Sein Fazit: Der Pilz tötet Bakterien ab. Könnte es ein medizinisches Mittel sein? Er testete es an Wunden und stellte fest: durchaus. Doch erst 1941 wurde der erste Mensch mit dem neuen Mittel behandelt.

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Bereits in den achtziger Jahren entdeckte Peter Grünberg den Riesenmagneto-Widerstandseffekt (GMR). Der Effekt brachte Computern den Durchbruch. Ohne ausreichend Speicher sind die Geräte nahezu nutzlos. Hier kommt der GMR-Effekt ins Spiel: Er dient zum präzisen Auslesen von Daten und ermöglichte es so Ende der Neunziger, Festplatten mit Gigabyte-Kapazitäten zu bauen. Der MP3-Player konnte entstehen.

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Die Preisträger 2016:

© Tokyo Institute of Technology/Handout/Reuters

Nobelpreis: Friss oder stirb!

Um zu funktionieren, zerstört die Natur sich selbst. Zellen etwa verdauen eigene Teile. Wie, hat Zellbiologe Yoshinori Ohsumi beschrieben. Nun ist er Nobelpreisträger.