: Norbert Frei

© Wolfgang Kunz/ullstein bild

Studentenbewegung: Die ganze Welt in Aufruhr

Kein Wunder, dass in den sechziger Jahren mancher an eine globale Revolution glaubt: Überall geht die junge Generation auf die Barrikaden. Wie kam es dazu?

Auswärtiges Amt: Die Diplomaten des Holocaust

Der Bericht über die Rolle des Auswärtigen Amtes im "Dritten Reich" und nach 1945 lässt in Abgründe blicken. Die Beamten waren am Judenmord beteiligt. Von A. Cammann

Kriegsheimkehrer: Gewalt an der Seele

Trauma oder nicht? Die Historikerin Svenja Goltermann hat den medizinischen Umgang mit deutschen Kriegsheimkehrern untersucht. Von Norbert Frei

ZEIT Geschichte 1/15: 1945

Auschwitz, Berlin, Hiroshima: Die Welt zwischen Krieg und Frieden. Lesen Sie hier das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe.

M I L I T Ä R : Verwischte Spuren

Die Wehrmacht und der Holocaust: Wolfram Wette über das Ende einer Offizierslegende. Dass sich in den Akten der Wehrmacht so gut wie keine Hinweise auf dieses ungeheure Verbrechen finden, ist für Wolfram Wette kein Zufall. Als Historiker müsse man "von einem systematischen Verwischen der Spuren der Mittäterschaft und der Mitwisserschaft ausgehen"

F D P : Die Scherzgrenze

Karsli, Möllemann und das Erbe der Nationalliberalen - der neuen FDP des Guido Westerwelle fehlt der innere Halt

KO N Z E R N E   I M   N A T I O N A L S O Z I A L I S M U S : Geschäft vor Moral

Immer häufiger werden zeitgeschichtliche Veröffentlichungen neuerdings von inszeniertem Medienrummel begleitet, und immer häufiger erweist sich der Verdacht des Unseriösen als berechtigt, mit dem ein - aus gutem Grund - misstrauisch gewordenes Publikum darauf reagiert. Gelegentlich trifft die Skepsis aber auch die Falschen. So wurde dem amerikanischen Journalisten Edwin Black vorgeworfen, er habe seinem Buch über IBM mit kalkulierter Geheimniskrämerei nur künstliche Aufmerksamkeit verschaffen wollen.

Jede starb für sich allein

In Dachau hatte man ihn totgeschlagen, vier Tage lang, ratenweise: den Bamberger Rechtsreferendar, Juden und Jungsozialisten Willy Aron.