© REUTERS/Michaela Rehle

NSA-Affäre: Spionage in Deutschland

  • Im Juni 2013 begann Edward Snowden, von der allumfassenden Überwachung der NSA zu berichten. Anfangs bestritt die Bundesregierung, dass deutsche Bürger und deutsche Behörden davon betroffen seien.
  • Doch die Belege wurden immer eindeutiger: Am 20. März 2014 setzte der Bundestag einen Untersuchungsausschuss ein, um die Spionageaffäre zu untersuchen. Dreieinhalb Jahre lang tagte er regelmäßig, viele Zeugen aus Politik- und Geheimdienstkreisen sagten allerdings nur nicht-öffentlich aus.
  • Am 28. Juni übergab der Ausschuss seinen 1.800 Seiten langen Abschlussbericht.
  • Wer spähte wen wo aus? Wer wusste davon? Hier dokumentieren wir alle Erkenntnisse und Entwicklungen.
© Hannibal Hanschke/Reuters

Überwachung: Merkels fliegende Augen

Der BND bekommt Spionagesatelliten. Das Kanzleramt wünscht sich dieses Projekt "Georg", um von den USA unabhängiger zu werden. Das geplante Geld wird wohl nicht reichen.

© Carl Court/Getty Images

Spionageabwehr: Quelle: Internet

Mit seiner Warnung vor chinesischen Geheimdienstaktivitäten auf LinkedIn deklariert Verfassungsschutzchef Maaßen alte Probleme zu neuen. Denn er will technisch aufrüsten.

Whistleblower: Schutz für Verräter

Gute Hacker und Whistleblower versuchen, das Internet sicherer zu machen und auf Missstände hinzuweisen. Deshalb werden sie verfolgt – auch in westlichen Demokratien.

© Sergei Karpukhin/Reuters

Spionage: Das Kaspersky-Puzzle

Russische Hacker sollen an NSA-Werkzeuge gelangt sein, indem sie Kasperskys Antiviren-Software "wie eine Art Google" benutzten. Entdeckt haben das angeblich die Israelis.

© Justin Sullivan/Getty Images

Apple: Vertraut uns (eure Daten an)!

Sicherheitstipps, Verschlüsselung, Gesichtserkennung: Mit dem Update auf iOS 11 und dem neuen iPhone X inszeniert sich Apple einmal mehr als Datenschützer.

© [M]/Getty Images

Rechtspopulismus: Anti. Autoritär.

Die Neue Rechte lebt ein radikales Bildungsideal: Alle hinterfragen alles. Ein Plädoyer für eine Pädagogik des Vertrauens – und einen neuen Patriotismus