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NSU: Rechtsextreme Unfassbarkeiten

  • In München ist der Prozess gegen die einzige Überlebende des NSU am 10. Juli 2018 zu Ende gegangen. Beate Zschäpe wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Mehrere Mitangeklagte, Helfer des NSU, wurden ebenfalls zu Haftstrafen verurteilt.
  • Hier finden Sie unsere Berichterstattung zum NSU-Prozess.
  • 13 Jahre lebten die Mitglieder des NSU, Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos im Untergrund, verübten Banküberfälle. Laut Zschäpe ermordeten die Männer außerdem neun Migranten und eine Polizistin.
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Racial Profiling: Steven darf rein, Simon nicht

Junge Polizisten sollen in einem Antidiskriminierungstraining über Rassismus und Diskriminierung nachdenken. Reichen dafür fünf Tage Rollenspiele und Selbstreflexion aus?

Walter Lübcke: Der Mord und die Medien

© Foto: Swen Pförtner, [M] ZEIT ONLINE/dpa

Journalisten berichten zu wenig und zu spät über Fälle rechter Gewalt? Das stimmt so nicht. Der ganze Diskurs, in dem Rechte abtauchen und Linke sich erregen, ist kaputt.

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Walter Lübcke: Alle sollen Angst haben

Der Lübcke-Mord war kein Einzelfall. Neonazis versuchen, eine vorrevolutionäre Lage zu schaffen. Ihre Chancen sind nicht schlecht. Weil wir nie aus ihren Taktiken lernen.

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Walter Lübcke: Nichts ist vergangen

Der Mord an Walter Lübcke ist eine verstörende Zäsur: Vieles spricht dafür, dass zum ersten Mal seit Weimar ein Politiker von einem Rechtsextremen hingerichtet wurde.

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Straßenschilder: Der Hindenburg hat Wutbürger-Potenzial

Sollen Straßennamen noch Menschen würdigen, die historisch belastet sind? Darüber wird gerade gestritten. Am meisten über den Mann, der Hitler zum Reichskanzler ernannte.

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Chemnitz: Thema verfehlt

Nachdem in Chemnitz mutmaßlich eine rechte Terrorzelle ausgehoben wurde, warnte Horst Seehofer vor einem Terrorismus "von allen Seiten". Das gleicht einer Verharmlosung.