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© [M] Michaela Rehle/Reuters

NSU-Prozess: Die Schlussphase hat begonnen

  • Die Bundesanwaltschaft forderte eine lebenslange Freiheitsstrafe und anschließende Sicherheitsverwahrung für Beate Zschäpe. Die Hauptangeklagte sei für alle zehn Morde des NSU mitverantwortlich. Die Verteidiger fordern maximal zehn Jahre Haft. Ralf Wohlleben, der wegen Beihilfe vor Gericht steht, soll zu 12 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt werden.
  • Ursprünglich war das Urteil Anfang diesen Jahres erwartet worden. Aufgrund neuer Anträge ist es nun noch ungewiss, wann der Prozess endet.
  • Seit zwei Jahren versuchen Zschäpes Altverteidiger Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm eine Entpflichtung von der Verteidigung durchzusetzen und aus dem Prozess auszusteigen. Zwischen Beate Zschäpe und den Altverteidigern kam es zu einen Vertrauensbruch. Zschäpe unterstützte die Anträge, das Gericht jedoch lehnte bisher alle ab. Zuletzt reichten Heer, Stahl und Sturm Ende Februar 2018 erneut einen Entpflichtungsantrag ein.
  • Seit Mai 2013 werden im NSU-Prozess in München die Taten der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) aufgearbeitet. Darunter fallen zehn Mordfälle sowie Sprengstoffanschläge und Raubüberfälle. Am 25. Juli 2017 haben die Plädoyers der Anklage begonnen. Am 24. April 2018 haben die Plädoyers der Verteidigung begonnen.
  • Die mutmaßlichen Täter Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt sind im November 2011 gestorben. Beate Zschäpe war eng mit Mundlos und Böhnhardt befreundet, die drei lebten jahrelang gemeinsam im Untergrund.
© Joerg Koch/Getty Images
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NSU-Prozess: Die rechte Show floppt

Mit Thesen zu Rassenkunde und Hitler-Zitaten wollten die Anwälte von Ralf Wohlleben im NSU-Prozess für einen Eklat sorgen. Doch die Richter behielten die Ruhe.

© Tobias Hase/dpa
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Terrorismus: Nazi-Botschaft aus dem NSU-Prozess

Die Verteidigung des mutmaßlichen NSU-Waffenbeschaffers Ralf Wohlleben fordert Freispruch. Das Plädoyer ist ein Gebräu aus Verschwörungstheorien und Kritik am Gericht.

© Tobias Hase/dpa
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NSU-Prozess: Der naive NSU-Unterstützer

Die Anwälte des Angeklagten Holger G. halten ihren Mandanten für einen gutgläubigen Helfer des NSU. Im Prozess fordern sie eine milde Strafe für den 43-Jährigen.

© Tobias Hase/dpa
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NSU-Prozess: Der Angeklagte, der ins Gefängnis will

Der mutmaßliche NSU-Helfer Holger G. behauptet, er wolle eine Freiheitsstrafe antreten – als Zeichen seiner Buße. Dabei halten selbst seine Anwälte das für übertrieben.

Rechtsextremismus: Die Orte des NSU-Terrors

Ein Jahr NSU-Prozess: Unsere interaktive Karte zeigt, wo sich die Terrorzelle auf ihre Taten vorbereitete, wo sie mordete und welche Kontakte zu Unterstützern sie hatte.

© Christof Stache/AFP/Getty Images
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NSU-Prozess: Die großen Fragen zum Schluss

Die Plädoyers im NSU-Prozess müssen warten. Vorher muss das Gericht beraten, ob der Schlussvortrag der Anklage aufgezeichnet wird. Das wirft grundsätzliche Probleme auf.

© Joerg Koch/Getty Images
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NSU-Prozess: Der unschuldige Nationalsozialist

Die Verteidiger des mutmaßlichen NSU-Helfers André E. fordern Freispruch. Ihr Mandant sei unschuldig. Über das Ende der Terrorgruppe haben sie eine skurrile Theorie.

© Matthias Schrader/AP POOL/dpa
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NSU-Verfahren: Der zermürbende Terrorprozess

Fünf Jahre dauert der NSU-Prozess in München mittlerweile. Ein Ende ist abzusehen – doch das lange Verfahren habe Beteiligte und Opfer aufgerieben, schreiben Beobachter.

NSU-Prozess: Das Mammutverfahren

© [M] Johannes Simon/Getty Images

24.500 Zuschauer, 28 Millionen Euro Extrakosten: Seit fünf Jahren beschäftigen die Morde des NSU die Justiz. Wer den Prozess in Zahlen sieht, versteht sein Ausmaß besser.

© Tobias Hase/dpa
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NSU-Prozess: Aus Versehen Terrorhelfer?

Carsten S. soll die Mordwaffe des NSU beschafft haben. Seine Anwälte argumentieren in ihrem Plädoyer, dass er kein überzeugter Nazi sei. War er wirklich ahnungslos?

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© Matthias Schrader/AP POOL
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NSU-Prozess: NSU-Prozess

Zschäpes Verteidiger stellt sie in seinem Plädoyer als Opfer dar. Damit habe er sich verschätzt, sind sich die Kommentatoren einig. Die Anklage gerate kaum ins Wanken.

© Lea Dohle
Serie: Was jetzt?

Nachrichtenpodcast: Der Wahrheit immer näher

Die Nebenkläger im NSU-Prozess fordern weitere Ermittlungen. In einem norwegischen Kriminalfall von 1970 wird wieder ermittelt. Und was macht die Groko? Alles im Podcast

Zwickau: "Zwickau ist kein Nazi-Nest"

© Simon Koy für ZEIT ONLINE

Jahrelang lebten die Terroristen des NSU in Zwickau, und niemand bekam etwas mit. Heute nervt das Thema viele Einwohner. Für die Stadt ist es vor allem ein Imageproblem.

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NSU-Prozess: Die Mission der Anwälte

Im NSU-Prozess werfen die Vertreter der Opfer den Ermittlern Vertuschungen und Fehler vor. Ihre Botschaft: Die Rolle des Staats ist noch lange nicht aufgeklärt.

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NSU-Prozess: Ein Angebot für Zschäpe

Mit Appellen an die Hauptangeklagte versuchen die Opfervertreter im NSU-Prozess, doch noch die volle Wahrheit zu erfahren. Eine Hinterbliebene ergriff selbst das Wort.

© Lea Dohle
Serie: Was jetzt?

16. November 2017: Es geht um die Wurst, wirklich

Die Jamaika-Sondierungen enden. Ob man seine möglichen Koalitionspartner überhaupt mögen muss, darüber sprechen wir im Nachrichtenpodcast. Und auch mit dabei: DIY-Salami

©Tobias Hase/dpa
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Nebenkläger: Die Abrechnung zum Schluss

Im NSU-Verfahren haben die Plädoyers der Nebenkläger begonnen. Für die Anwälte dienen sie vor allem als Bühne, um mit Ermittlern und Bundesanwaltschaft abzurechnen.