© Mark Ralston/AFP/Getty Images

Oscars 2018: And the winner is …

  • Die 90. Academy Awards wurden am 4. März 2018 im Dolby Theatre in Los Angeles verliehen.
  • Die Verleihung stand im Zeichen des Weinstein-Skandals und der #MeToo-Debatte. In dem Zusammenhang wurde oft kritisiert, dass Frauen, wenn sie nicht als Schauspielerinnen beteiligt sind, immer noch einen geringen Anteil an Hollywood-Produktionen haben.
  • Wie schon 2017 wurde auch diese Verleihung wieder von Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel moderiert.
  • Ein Oscar geht nach Deutschland: Gerd Nefzer gewann mit seinen Kollegen John Nelson, Paul Lambert und Richard R. Hoover die Auszeichnung für die Besten visuellen Effekte in Blade Runner 2049.

Die Preisträger und Preisträgerinnen:

  • Bester Film: Shape of Water - Das Flüstern des Wassers
  • Beste Regie: Guillermo del Toro, Shape of Water - Das Flüstern des Wassers
  • Beste Schauspielerin: Frances McDormand, Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
  • Bester Schauspieler: Gary Oldman, Darkest Hour
  • Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle: Allison Janney, I, Tonya
  • Bester Schauspieler in einer Nebenrolle: Sam Rockwell, Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
  • Bester nicht englischsprachiger Film: A Fantastic Woman, Chile
  • Beste visuelle Effekte: Gerd Nefzer, Blade Runner 2049
© Alberto E. Rodriguez/Getty Images

Oscars 2018: Bleibt alles anders

Wer einen Abend im Lichte von #MeToo erwartet hatte, wurde enttäuscht. Dafür waren die Oscars ein Fest des mexikanischen Kinos. "Shape of Water" war verdienter Gewinner.

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Oscars 2018: Ein Zeichen für starke Frauen

Oscargewinnerin Frances McDormand hat die Männer dazu aufgefordert, häufiger mit Frauen zusammenzuarbeiten. Dafür bekam sie von den weiblichen Nominierten großen Applaus.

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#MeToo: Die neue Internationale

#MeToo und #TimesUp dokumentieren Diskriminierung im Berufsleben, die zum spätkapitalistischen Machtgefüge dazugehört. Das muss endlich Folgen für die Arbeitswelt haben.

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"Die Verlegerin": Die Frau im Raum

Meryl Streep hat sich als starke Frau der "Washington Post" eine Oscarnominierung erspielt. Steven Spielbergs Drama "Die Verlegerin" ist eine brillante Charakterstudie.

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Serie: 10 nach 8

Feminismus: Böse Märchen für Mädchen

Nur wer schön genug ist, darf auch aufbegehren. War es das, was die ach so kämpferischen Frauen bei den Golden Globes ihren jungen Zuschauerinnen vermitteln wollten?

© Sudiocanal Filmverleih

Oscarverleihung: Schwingt keine großen Reden!

Bei der Oscarverleihung wird man sie sicher wieder hören: politische Statements der Künstler. Das sollten sie sich lieber sparen. Was zählt, sind allein die Filme.

© Paul Drinkwater/NBC Universal/Getty Images

Oscarverleihung: Mischt euch ein!

Die Oscarnacht kann eine Bühne für politische Statements werden. Das sollte sie auch. Künstler tragen die Verantwortung, der Gesellschaft Impulse zu geben.

© 2016 SBS Productions, Twenty Twenty Vision Filmproduktion, France 2 Cinéma & Entre Chien et Loup

Isabelle Huppert: "Ach, Rache!"

Isabelle Huppert glänzt in Paul Verhoevens Film "Elle", der jetzt ins Kino kommt. Ein Gespräch über Schmerz, Stoizismus und ihren geistigen Zwilling Gérard Depardieu

"Jackie": Geist im Weißen Haus

Natalie Portman spielt Jacqueline Kennedy in dem oscarnominierten Porträt "Jackie". Es beschäftigt sich mit dem Vermächtnis von JFK und blickt in unsere Gegenwart.