: Ostpolitik

© Moritz Küstner

Ukraine: Kein Grund, arrogant zu sein

Vor der Wahl in der Ukraine melden sich deutsche Außenpolitiker mit fragwürdigen Stereotypen über das Land zu Wort. Ihr Osteuropa-Bild stammt aus vergangenen Zeiten.

© ARCHIVES

Helmut Schmidt: Auch Realismus hat Grenzen

Helmut Schmidt hat die Außenpolitik Deutschlands stark geprägt. Dass er dabei immer ein Realist geblieben ist, war seine große Stärke – und seine größte Schwäche.

© Chris Young/dpa

Russlandpolitik: Starker Ostwind

Außenminister Heiko Maas ist fest entschlossen, die deutsche Russlandpolitik zu verschärfen. Woher kommt dieser Wandel, den Teile der SPD partout ablehnen?

Matthias Platzeck: Vorwärts mit Gegenwind

Matthias Platzeck fegt von Termin zu Termin: Er will den Dialog mit Russland, er kämpft für eine SPD, die er als hasenfüßig empfindet. Beifall bekommt er dafür kaum.

SPD-Politiker: Horst Ehmke ist tot

Er setzte die Ostpolitik von Willy Brandt durch, später vertrat er die Sozialdemokraten in außenpolitischen Fragen: Der frühere SPD-Politiker Horst Ehmke ist gestorben.

© Thomas Lohnes/Getty Images

Neue Rechte: Die Heimatvertriebenen

Die deutschen Rechtsradikalen wurden nie wirklich stark, weil die Sympathisanten ihrer Ideen intellektuell kaum zurechnungsfähig waren. Das ändert sich gerade.

OSZE : Neue alte Ostpolitik

Für den Vorsitz in der OSZE hat sich Außenminister Frank-Walter Steinmeier viel vorgenommen: Er will den Dialog mit Russland wiederbeleben.

Nachruf Egon Bahr: Der Wegbereiter

Bis zuletzt bemühte sich Egon Bahr um Verständigung, Frieden und Sicherheit in Europa. Er wird mir fehlen.

© ZEIT ONLINE

Ostpolitik: Bahrs Einsichten bleiben gültig

Den Status quo anerkennen, um ihn zu überwinden – auf diesem Prinzip beruhte Egon Bahrs Ostpolitik. Noch heute kann das der richtige Weg sein.

© John Macdougall/Getty Images

Deutschland-Russland: "Egon Bahrs Erbe verpflichtet"

Deutschland und Russland dürfen ihre Beziehungen nicht einfrieren, sagt der Moskauer Historiker Watlin. Das sei die Hinterlassenschaft des verstorbenen SPD-Politikers.

Egon Bahr: Ein großer Dialektiker der Politik

Egon Bahr hat das Konzept "Wandel durch Annäherung" bis zuletzt gelebt. Als Mann an der Seite von Willy Brandt trug er dazu bei, die Gräben in Europa zu überwinden.

SPD-Politiker: Egon Bahr ist tot

Mit dem Leitgedanken "Wandel durch Annäherung" prägte Egon Bahr die Ostpolitik der BRD entscheidend. Jetzt ist der SPD-Politiker im Alter von 93 Jahren gestorben.

Richard von Weizsäcker: Der Diskurspräsident

Richard von Weizsäcker – ein Mehrheitsdeutscher, ein Konservativer, ein Unruhestifter. Heute wird der Altbundespräsident in einem Staatsakt im Berliner Dom geehrt.

© Sasha Mordovets/Getty Images

Russland-Konflikt: Mythos Ostpolitik

"Wandel durch Annäherung" ist schon im Kalten Krieg ausgeblieben. Bei Putin sind deutsche Sonderbeziehungen zu Moskau erst recht zum Scheitern verurteilt.

Ukraine: Steinmeier reicht es nun

Der deutsche Außenminister redete lange einem entspannten Umgang mit Russland das Wort. Was Putin nun tut, ärgert Steinmeier mehr, als der Diplomat in ihm zugeben kann.

E U R O P A : Brandts Erbe

Vor dreißig Jahren, am 7. Dezember 1970, fiel Bundeskanzler Willy Brandt in Warschau vor dem Denkmal für die Opfer des Ghetto-Aufstands auf die Knie. Das Bild ging um die Welt und machte Geschichte. Es wurde zum Symbol der Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen